Kostüm (Damenkleidung)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Blaues Kostüm. Etwa 1990er Jahre bis jetzt

Unter einem Kostüm ist in der Damenmode eine aufeinander abgestimmte Kombination aus Jacke und Rock zu verstehen. Diese in England kreierte Kleidung war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine bedeutende Neuerung und wurde relativ schnell Bestandteil der Garderobe vieler im Berufsleben stehender Frauen. In der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg näherte sich die Kostümjacke immer mehr dem männlichen Vorbild an; zugleich gewannen Hosenröcke bzw. Hosen zunehmend an Bedeutung. Das Kostüm gehört auch heute noch zur Tages- bzw. Freizeitkleidung und wird als so genannte Geschäftskleidung im Geschäftsleben getragen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erika Thiel: Geschichte des Kostüms. Die europäische Mode von den Anfängen bis zur Gegenwart. 8., ergänzte und aktualisierte Auflage. Henschel-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-89487-260-8, S. 363.