Kostinbrod

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Kostinbrod (Костинброд)
Wappen fehlt
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Kostinbrod (Bulgarien)
Kostinbrod
Kostinbrod
Basisdaten
Staat: Bulgarien
Oblast: Sofia
Einwohner: 11.661 (31. Dezember 2016)
Fläche: 187 km²
Bevölkerungsdichte 62,4 Einwohner/km²
Koordinaten: 42° 49′ N, 23° 13′ OKoordinaten: 42° 49′ 0″ N, 23° 13′ 0″ O
Höhe: 548 m
Postleitzahl: 2230
Telefonvorwahl: (+359) 0721
Kfz-Kennzeichen: CO
Verwaltung
Bürgermeister: Milen Dimitrov
Website: www.kostinbrod.bg

Kostinbrod (bulgarisch Костинброд) ist eine Stadt im Westen Bulgariens. Die Stadt ist das administrative Zentrum der gleichnamigen Gemeinde in der Oblast Sofia. Kostinbrod liegt im westlichen Teil der Sofiaebene an der Europastraße 80, ca. 10 km nordwestlich der bulgarischen Hauptstadt Sofia. In der Nähe befinden sich die Städte Sliwniza und Dragoman.

Der Ort ist seit der Antike für seineMineralquellen bekannt. Südlich von Kostinbrod verlief die strategisch wichtige römische Straße Via Militaris (auch Via Diagonalis genannt). Hier wurde die Post-Wegestation Scretiska (bulg. Скретиска) errichtet, welche die nahegelegene Villa des römischen Kaisers Konstantin des Großen versorgte. Die Straße führte von Konstantinopel über Serdica (heute Sofia) nach Naissus. Später wurde die byzantinische Festung Kratiskara hier errichtet.

In unmittelbarer Nähe der Stadt liegt das Kloster Schijakowzi (bulg. Шияковския манастир), in dem Wassil Lewski ein Revolutionskomitee gegründet hatte. Zu sozialistischen Zeiten, in der VR Bulgarien, sollte Kostinbrod zu einer großen Stadt ausgebaut werden. Deshalb wurde das kleine Dorf Kostinbrod mit den Dörfern Schijakowzi und Maslowo zusammengelegt und die Bevölkerung der Bergdörfer in die neue Stadt Kostinbrod umgesiedelt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Kostinbrod teilt sich wie folgt auf:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kostinbrod – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien