Kosulka

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Siedlung städtischen Typs
Kosulka
Козулька
Föderationskreis Sibirien
Region Krasnojarsk
Rajon Kosulski
Leiter der Verwaltung Igor Sotin
Gegründet 1892
Siedlung städtischen Typs seit 1962
Bevölkerung 7998 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 320 m
Zeitzone UTC+7
Telefonvorwahl (+7) 39154
Postleitzahl 662050
Kfz-Kennzeichen 24, 84, 88, 124
OKATO 04 226 551
Website www.rpkozulka.ru
Geographische Lage
Koordinaten 56° 10′ N, 91° 24′ OKoordinaten: 56° 10′ 0″ N, 91° 23′ 30″ O
Kosulka (Russland)
Red pog.svg
Lage in Russland
Kosulka (Region Krasnojarsk)
Red pog.svg
Lage in der Region Krasnojarsk

Kosulka (russisch Козу́лька) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Region Krasnojarsk in Russland mit 7998 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt knapp 100 km Luftlinie westlich des Regionsverwaltungszentrums Krasnojarsk. Er befindet sich zwischen den Flüsschen Kamenka (auch Talowaja genannt) und Tscherjomuschka, die zum gut 10 km östlich verlaufenden rechten Tschulym-Nebenfluss Kemtschug abfließen.

Kosulka ist Verwaltungszentrum des Rajons Kosulski sowie Sitz der Stadtgemeinde (gorodskoje posselenije) Possjolok Kosulka, zu der außerdem die etwa 15 km nordöstlich gelegene Siedlung Kedrowy gehört.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1892 im Zusammenhang mit den beginnenden Bauvorbereitungen für den mittelsibirischen Abschnitt der Transsibirischen Eisenbahn gegründet. Am 4. April 1924 wurde Kosulka Verwaltungssitz eines nach ihm benannten Rajons, seit 1962 besitzt es den Status einer Siedlung städtischen Typs.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1939 3633
1959 4336
1970 7393
1979 7688
1989 8910
2002 8800
2010 7998

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kosulka liegt an der Transsibirischen Eisenbahn (Streckenkilometer 3980 ab Moskau), die auf diesem Abschnitt 1899 eröffnet wurde und seit 1959 elektrifiziert ist. Nördlich wird die Siedlung von der föderalen Fernstraße R255 Sibir (ehemals M53) umgangen, die Nowosibirsk mit Irkutsk verbindet und Teil der transkontinentalen Straßenverbindung ist.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)