Kozí hřbety

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Dieser Artikel behandelt den Bergrücken. Zum Ort siehe Kozí Hřbety.
Kozí hřbety
der Ziegenrücken

der Ziegenrücken

Höhe 1422 m n.m.
Lage Královéhradecký kraj, Tschechien
Gebirge Riesengebirge
Koordinaten 50° 44′ 3″ N, 15° 39′ 54″ O50.73414277777815.6648761111111422Koordinaten: 50° 44′ 3″ N, 15° 39′ 54″ O
Kozí hřbety (Tschechien)
Kozí hřbety

Die Kozí hřbety (deutsch: Ziegenrücken) sind ein langgestreckter Gebirgsrücken auf der tschechischen Seite des Riesengebirges, dessen ungewöhnliches Erscheinungsbild dem Grat seinen Namen gab. Der Kamm erstreckt sich 2 km nordöstlich von Špindlerův Mlýn in Ost-West-Richtung. Den höchsten Punkt bildet der Krakonoš mit 1422 m, den westlichen Abschluss bildet über Špindlerův Mlýn ein namenloser Gipfel mit 1321 m.

Seine nördliche Grenze bildet das Tal der Bílé Labe (Weiße Elbe) und im Süden das Tal des Svatopetrský potok (Strom des heiligen Peter). Nach Westen fällt er am Dívčí stráň (Mädelgrund) ins Elbtal ab. Im Osten geht der Kamm sanft in den Wiesenplan mit dem Luční hora (Hochwiesenberg) über, dort befand sich bis 1938 die Rennerbaude.

Im 16. Jahrhundert begann man, Kupfer- und Silbererze sowie andere Bodenschätze zu fördern; während des Ersten Weltkriegs wurden insbesondere Arsenerze zur Kriegsmittelproduktion abgebaut. Seit 1923 sind die Gruben stillgelegt. Heute ist das Betreten des Grates verboten, es bestehen jedoch Wanderwege entlang der Seiten.

Der Kozí hřbety ist touristisch kaum erschlossen, lediglich an seinem Fuß existieren Wanderwege. Von der Lucni Bouda führt ein Weg über den Rücken ins Svatopetrský potok, ansonsten ist das Betreten des Ziegenrücken verboten.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kozí hřbety – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien