Krüzen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Krüzen
Krüzen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Krüzen hervorgehoben
Koordinaten: 53° 24′ N, 10° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Herzogtum Lauenburg
Amt: Lütau
Höhe: 37 m ü. NHN
Fläche: 8,25 km2
Einwohner: 380 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner je km2
Postleitzahl: 21483
Vorwahl: 04153
Kfz-Kennzeichen: RZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 53 073
Adresse der Amtsverwaltung: Amtsplatz 6
21481 Lauenburg/Elbe
Webpräsenz: www.kruezen.de
Bürgermeister: Werner Schumacher
Lage der Gemeinde Krüzen im Kreis Herzogtum Lauenburg
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Über dieses Bild

Krüzen ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Krüzen in der Sadelbande wurde im Ratzeburger Zehntregister von 1230 zum ersten Mal urkundlich erwähnt (Crutsem). Es gehört zu einer Gruppe slawisch benannter Orte, Gülzow, Kollow, Börse, Krukow und Thömen, die im Gebiet außerhalb des alten Siedlungsraumes der Abodriten liegen und deren Gemarkungen zu den spätestens im 10. Jahrhundert vom sächsischen Landesausbau erschlossenen Gegenden gehören. Im 11. Jahrhundert wurde dieses Gebiet, am Waldgürtel gelegen und ursprünglich die Grenze zwischen Sachsen und Slawen bildend, durch Polaben besetzt, die ihre Siedlungen bis zum Beginn der Kolonisationszeit erfolgreich behaupteten.[2] Dem Ortsnamen Krüzen liegt wahrscheinlich altpolabisch *krusina „Kiesort“ oder *krusina „Faulbaum“ zugrunde.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Grün ein schmaler schrägrechter silberner Keil, unten eine silbern bewehrte hersehende goldene Schleiereule, oben ein dreiblütiges silbernes Pfaffenhütchen mit roten Blütenansätzen.“[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Krüzen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2016 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Prange, W. : Siedlungsgeschichte des Landes Lauenburg im Mittelalter, Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins, Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte (Hrsg.), Bd. 41, Neumünster 1960
  3. Haefs, H. (2004): Ortsnamen und Ortsgeschichten in Schleswig-Holstein : zunebst dem reichhaltigen slawischen Ortsnamenmaterial und den dänischen Einflüssen auf Fehmarn und Lauenburg, Helgoland und Nordfriesland: woraus sich Anmerkungen zur Landesgeschichte ergeben, Norderstedt 2004
  4. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein