Krakower See

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Krakower See
Krakower Untersee, gesehen vom Jörnbergturm nach Osten
Krakower Untersee, gesehen vom Jörnbergturm nach Osten
Geographische Lage Landkreis Rostock
Zuflüsse Nebel
Abfluss Nebel
Orte am Ufer Krakow am See, Serrahn (Kuchelmiß)
Daten
Koordinaten 53° 37′ 52″ N, 12° 17′ 51″ OKoordinaten: 53° 37′ 52″ N, 12° 17′ 51″ O
Krakower See (Mecklenburg-Vorpommern)
Krakower See
Höhe über Meeresspiegel 47,6 m ü. NHN
Fläche 15,07 km²[1]
Volumen 0,11096 km³[1]
Maximale Tiefe 28,3 m[1]
Mittlere Tiefe 7,4 m[1]
Einzugsgebiet 165,9 km²[1]

Der Krakower See befindet sich im Landkreis Rostock in Mecklenburg.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwas nördlich der großen mecklenburgischen Seen gelegen, hat er eine Nord-Süd-Ausdehnung von rund 9 km und eine durchschnittliche Tiefe von 7,4 m. Die größte Ost-West-Ausdehnung beträgt 3 km. Der Krakower See gliedert sich in Unter- und Obersee. Die Landschaft um den stark gegliederten Untersee ist eher flach. Der Untersee ist Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes Krakower Seenlandschaft. Am Westufer des Untersees liegt die namensgebende Ortschaft Krakow am See. Der inselreiche südliche Obersee liegt im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide und ist seit 1939 das Naturschutzgebiet Krakower Obersee. Nicht weit vom westlichen Ufer des Obersees verläuft einer der schönsten Abschnitte der Bundesstraße 103.

Am Nordende des Krakower Sees bei Serrahn beginnt das landschaftlich schöne Durchbruchstal der Nebel mit ausgedehnten Wanderwegen und der Wassermühle von Kuchelmiß.

Die Verbindung von Unter- und Obersee am Wadehäng ist nur wenige Meter breit und wird von der Straße nach Dobbin-Linstow überquert.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Krakower See – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Dokumentation von Zustand und Entwicklung der wichtigsten Seen Deutschlands: Teil 2 Mecklenburg-Vorpommern (PDF; 3,5 MB)
  2. Am „Wadehäng“ wurden die Fischernetze zum Trocknen aufgehängt.