Kranentalsmühle

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Kranentalsmühle
Kranentalsmühle in Alsdorf

Kranentalsmühle in Alsdorf

Lage und Geschichte
Kranentalsmühle (Nordrhein-Westfalen)
Kranentalsmühle
Koordinaten 50° 51′ 29,9″ N, 6° 9′ 56,3″ OKoordinaten: 50° 51′ 29,9″ N, 6° 9′ 56,3″ O
Standort Deutschland
Nordrhein-Westfalen
Städteregion Aachen
Alsdorf
Gewässer Broicher Bach
Erbaut vor 17./18. Jh
Stillgelegt um 1918
Technik
Nutzung Mahlmühle
Mahlwerk 1 Mahlgang
Antrieb Wassermühle
Wasserrad unterschlächtig

Die Kranentalsmühle war eine Wassermühle am Broicher Bach in der Stadt Alsdorf in der nordrhein-westfälischen Städteregion Aachen im Regierungsbezirk Köln.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kranentalsmühle hatte ihren Standort am Broicher Bach, im Stadtteil Broich in der Stadt Alsdorf in der Städteregion Aachen. Sie lag auf einer Höhe von ca. 145 m über NN. Der Mühle vorgelagert war ein Weiher der heute verfüllt ist. Oberhalb lag die Broicher Mühle, unterhalb hatte die Kellersberger Mühle ihren Standort.

Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Quellen vom Broicher Bach mit einer Höhe von 174 m über NN liegen heute in einem Regenrückhaltebecken zwischen den Straßen In der Dell und Holzweg im Stadtteil Linden-Neusen der Stadt Würselen. Der Bach mit einer Länge von 8,2 km ist ein Nebengewässer der Wurm und fließt nach nördlichem Beginn in westlicher Richtung durch das Gebiet der Stadt Alsdorf und dann zur Stadt Herzogenrath. Im Straßenbereich An der Wurm/Apolloniastraße mündet der Broicher Bach in einer Höhe von 106 m über NN bei km 35,0 in die Wurm. Ein Stausee, etwa 500 Meter oberhalb der Mündung im Naherholungsgebiet Broichbachtal gelegen, reguliert den Wasserfluss vom Broicher Bach in die Wurm. Die Pflege und Unterhaltung des Gewässers obliegt dem Wasserverband Eifel-Rur (WVER).[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kranentalsmühle wurde ebenfalls schon nach dem Ersten Weltkrieg stillgelegt. Auch das Alter der Mühle ist mit 17./18. Jh. nur sehr dürftig beschrieben. Die Tranchotkarte von 1805 weist die Mühle als „Dahl Mühle“ aus. Das deutet auf eine wechselnde Namensführung hin. Ein vorgelagerter Mühlenteich, in dem 1908 der Bergmann Joseph Greten ertrank, ist heute verfüllt. Nach der Stilllegung der Mühle wurde auf dem Mühlenhof noch einige Jahre eine Kornbrennerei unterhalten. Heute dient der Hof als Pferdehof.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Vogt: Niederrheinischer Wassermühlen-Führer 2. Auflage. Verein Niederrhein, Krefeld 1998, ISBN 3-00-002906-0, S.271

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kranentalsmühle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.wver.de/