Kranichsteiner Literaturpreis

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Der Kranichsteiner Literaturpreis wurde unter diesem Namen seit 1983 vom Deutschen Literaturfonds Darmstadt vergeben; benannt war er nach dem Darmstädter Stadtteil Kranichstein. Zuletzt (2019) war der Literaturpreis mit 30.000 Euro dotiert, nebst einer Bronzeplastik des Darmstädter Bildhauers Gotthelf Schlotter.[1] Seit 2020 wird der Preis bei gleichzeitiger Erhöhung der Dotierung auf 50.000 Euro als Großer Preis des Deutschen Literaturfonds vergeben. Durch die „Änderungen solle deutlich werden, dass es sich bei dem Preis um ein wichtiges literarisches Ereignis handele“. Die Verleihung des Preises für 2020 an Felicitas Hoppe fand am 7. Oktober 2020 in Berlin statt.[2][3] Für 2021 wurde Ulrike Draesner der Preis zuerkannt.[4]

Zusätzlich vergibt die Jury jährlich ein zehnwöchiges New-York-Stipendium, ein London-Stipendium, zwei Jugendliteratur-Stipendien (bis 2020 je 12.000 Euro)[5] und den Kranichsteiner Literaturförderpreis für Autoren unter 35 Jahren (5000 Euro). Der Fachjury gehören derzeit an: Bettina Fischer, Manuela Reichart und Hans Thill.[6] Im Jahr 2021 wurde die Dotierung der beiden Jugendliteratur-Stipendien auf je 18.000 Euro erhöht und zudem wurden zwei ebenfalls mit je 18.000 Euro dotierte Kinderliteratur-Stipendien neu eingerichtet.[7]

Preisträger Kranichsteiner Literaturpreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großer Preis des Deutschen Literaturfonds[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preisträger Kranichsteiner Literaturförderpreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preisträger Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preisträger Kranichsteiner Kinderliteratur-Stipendium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kranichsteiner Literaturpreis
  2. Kranichsteiner Literaturpreis erhält neuen Namen, deutschlandfunkkultur.de, erschienen und abgerufen am 7. Januar 2020
  3. Preis des Deutschen Literaturfonds an Felicitas Hoppe, deutschlandfunkkultur.de, erschienen und abgerufen am 7. Oktober 2020
  4. Literaturpreis für Ulrike Draesner, deutschlandfunkkultur.de, veröffentlicht und abgerufen am 1. September 2021
  5. Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendien
  6. „Kranichsteiner Literaturförderpreis 2020“
  7. Auf 72.000 Euro erhöht, boersenblatt.net, erschienen und abgerufen am 15. April 2021
  8. boersenblatt.net vom 1. August 2012
  9. boersenblatt.net vom 23. Juli 2014 (Memento vom 22. Oktober 2014 im Internet Archive)
  10. Nora Bossong erhält Kranichsteiner Literaturpreis, Börsenblatt vom 28. Mai 2019, abgerufen 3. Juni 2019
  11. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 24. Oktober 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hr-online.de
  12. Kranichsteiner Jugendliteraturstipendium
  13. Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendien 2015, jugendliteratur.org, abgerufen am 22. Februar 2017
  14. Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendien 2016, jugendliteratur.org, abgerufen am 22. Februar 2017
  15. Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendien 2017 für Que Du Luu und Michael Sieben, buchmarkt.de, 21. Februar 2017, abgerufen am 22. Februar 2017
  16. Manja Präkels und Flurin Jecker gewinnen, buchmarkt.de, 12. Februar 2018, abgerufen am 16. Februar 2018
  17. Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendien 2019 gehen an Stefanie Höfler und Bettina Wilpert, Beitrag auf Buchmarkt.de vom 7. Februar 2019, abgerufen am 7. Februar 2019.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]