Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Hildesheim

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St.-Martini-Krankenhaus in Duderstadt
St.-Elisabeth-Krankenhaus in Salzgitter-Bad

Die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Hildesheim ist eine Gesellschaft apostolischen Lebens. Sie sind Teil der vinzentinischen Familie und Mitglied der Föderation Vinzentinischer Gemeinschaften.

Die Kongregation hat ihren Sitz im Mutterhaus in Hildesheim und eine Reihe weiterer Niederlassungen im Bistum Hildesheim im östlichen Niedersachsen und im nordhessischen Kassel.

Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hildesheimer Vinzentinerinnen sind Träger von vier Krankenhäusern, sechs Altenpflegeheime,[1] darunter das Paulusheim in Hildesheim, sowie weiterer Einrichtungen. Sitz der Verwaltung ist das Mutterhaus der Kongregation in Hildesheim.

  • Altenpflegeheim St. Elisabeth, Harsum
  • Hospiz Luise und ambulanter Palliativdienst, Hannover
  • Kindertagesstätte St. Monika, Hannover
  • Vinzenz von Paul Schule, Duderstadt
  • Gesundheits- und Krankenpflegeschulen, Duderstadt und Hannover
  • Medizinische Versorgungszentren, Salzgitter und Kassel

Der Bernwardshof in Himmelsthür wurde 1904 von der Kongregation erworben und diente zunächst als Schwesternerholungsheim, später bis 1987 als Kinderheim für Jungen. Anschließend waren in den Gebäuden Verwaltungsbereiche, ein Schwesternaltenheim sowie bis 2011 das Bildungs- und Tagungshaus St. Vinzenz untergebracht. 2015 räumten die Vinzentinerinnen die Gebäude, ein Teilbereich nutzte danach die Stadt Hildesheim zur Unterbringung von Asylbewerbern. 2016 verkaufe die Kongregation den Bernwardshof an ein Immobilienunternehmen, das den Gebäudekomplex zu Wohnzwecken umbauen will.[2][3]

Krankenhäuser der Hildesheimer Vinzentinerinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste Krankenhaus der Vinzentinerinnen in Hildesheim, noch vor der Selbständigkeit der Kongregation im Jahr 1852 auf Initiative Bischof Eduard Jakob Wedekins von drei Paderborner Vinzentinerinnen gegründet, ist das St. Bernward Krankenhaus.[4] Es ging 1979 in die Trägerschaft einer gemeinsamen Stiftung des Bistums Hildesheim und der Kongregation über.[5]

Weitere Krankenhäuser der Hildesheimer Vinzentinerinnen sind:

Ehemals von den Hildesheimer Vinzentinerinnen geleitete Krankenhäuser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Trägerschaft des Krankenhauses Neu-Mariahilf in Göttingen[10] wechselte am 11. März 2014 von den Hildesheimer Vinzentinerinnen zum evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende.[11]

Das Krankenhaus St. Vinzenz in Braunschweig stellte seinen Geschäftsbetrieb zum 31. Dezember 2016 ein.[12] Das Gebäude erwarb die Evangelische Stiftung Neuerkerode.[13]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Altenpflegeheime (Memento vom 28. August 2012 im Internet Archive)
  2. VDM Bernwardshof GmbH & Co. KG, abgerufen am 19. September 2018
  3. Bernwardshof wird zum Wohnquartier. In: KirchenZeitung. Ausgabe 48/2016 vom 27. November 2016, S. 9
  4. Die Geschichte des St. Bernward Krankenhauses, abgerufen am 2. November 2018.
  5. Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Hildesheim (Hg.): Für den Menschen. 150 Jahre Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Hildesheim (= Hildesheimer Chronik, Bd. 18). Bernward-Verlag, Hildesheim 2007, ISBN 978-3-89366-559-4, S. 80, Festschrift 2007 (Memento vom 30. Dezember 2013 im Internet Archive)
  6. Internetpräsenz
  7. Internetpräsenz
  8. Internetpräsenz
  9. Internetpräsenz
  10. Internetpräsenz
  11. KirchenZeitung Nr. 13/2014 vom 30. März 2014, S. 13.
  12. Krankenhaus St. Vinzenz Braunschweig, abgerufen am 2. November 2018.
  13. Vom Braunschweiger St. Vinzenz nach Ghana ins Holy Family Hospital, abgerufen am 2. November 2018.