Kransburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kransburg
Wappen von Kransburg
Koordinaten: 53° 42′ 22″ N, 8° 37′ 37″ O
Höhe: 11 m ü. NHN
Eingemeindung: 1. Januar 2015
Eingemeindet nach: Midlum
Postleitzahl: 27639
Vorwahlen: 04742, 04707
Kransburg (Niedersachsen)
Kransburg

Lage von Kransburg in Niedersachsen

Ortseingang von Kransburg
Ortseingang von Kransburg
Kransburger See aus der Luft (Mai 2012)

Kransburg (niederdeutsch Kraansborg) ist ein Ortsteil der Gemeinde Wurster Nordseeküste im Landkreis Cuxhaven. Der Name ist eine Umwandlung vom früheren "Kranichsburg". Bis zum 31. Dezember 2014 gehörte Kransburg zur Gemeinde Midlum.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kransburg liegt am Rand von der Geest zur Marsch hin. Die Nachbarorte sind Midlum im Norden, Wanhöden im Nordosten, Krempel im Osten, Neuenwalde im Südosten, Holßel im Süden und Cappel im Nordwesten.

Kransburg liegt an der Landesstraße 135, die im Norden nach Midlum, Altenwalde und Cuxhaven verläuft. In südlicher Richtung verläuft die L 135 nach Sievern, Langen und Bremerhaven. Eine kleinere Straße gibt es sonst noch nach Krempel im Osten. Zwei Kilometer ostwärts verläuft die Autobahn 27 an Kransburg entlang, die nächste Auffahrt ist aber erst die Auffahrt 4 bei Neuenwalde, die sechs Kilometer entfernt ist. Der nächstgelegene Bahnhof ist in Dorum, der die Verbindung nach Bremerhaven und Cuxhaven ermöglicht.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Kransburg auf der Geest hat auch die Hollburg gestanden, die den Edelleuten „von Diepholz“ gehört hat.[1] Der Ort bestand im Jahre 1824 aus drei, später aus vier Höfen. 1939 hat die Wehrmacht bei Kransburg ostwärts vom Kransburger See einen Scheinflugplatz angelegt, der Angreifer vom Flugplatz Nordholz ablenken sollte. Die Alliierten haben dann im Zweiten Weltkrieg auch öfter Bomben auf diesen Scheinflugplatz geworfen.

Elektrischen Strom hat Kransburg 1930 bekommen.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kransburg ist evangelisch-lutherisch geprägt und gehört zum Kirchspiel Midlum. Früher gehörte es zum Kirchenbereich Neuenwalde. Für die Katholiken ist die Zwölf-Apostel-Kirche in Altenwalde zuständig, die seit 2008 zu der Kirchengemeinde St. Marien in Cuxhaven gehört.

Sagen und Legenden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Kranichsburg und ihre Zwerge[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erich von Lehe: Die Höfe bei der Kransburg: Erste Besiedlung und Kultivierung im Grenzgebiet zwischen Midlumer Geest und Grauem Wall. 1963

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kransburg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Edelherren von Diepholz - Die Burg. Auf: Internetseite von Cornau, abgerufen am 23. Juni 2017
  2. „Hake Betken siene Duven.“ Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung ISBN 3-931771-16-4 von den Männer vom Morgenstern