Krasne (Busk)

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Krasne
Красне
Wappen von Krasne
Krasne (Ukraine)
Krasne
Krasne
Basisdaten
Oblast: Oblast Lwiw
Rajon: Rajon Busk
Höhe: keine Angabe
Fläche: 1,12 km²
Einwohner: 6.311 (2013)
Bevölkerungsdichte: 5.635 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 80560
Vorwahl: +380 3264
Geographische Lage: 49° 55′ N, 24° 37′ OKoordinaten: 49° 55′ 3″ N, 24° 37′ 11″ O
KOATUU: 4620655300
Verwaltungsgliederung: 1 Siedlung städtischen Typs
Bürgermeister: Oleh Lotozkyj
Adresse: вул. Львівська 2
80560 смт. Красне
Statistische Informationen
Krasne (Oblast Lwiw)
Krasne
Krasne
i1

Krasne (ukrainisch Красне; russisch Красное/Krasnoje, polnisch Krasne) ist eine Siedlung städtischen Typs im Rajon Busk im Westen der Ukraine etwa 45 Kilometer östlich der Oblasthauptstadt Lemberg am Flüsschen Holohirka gelegen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1476 zum ersten Mal schriftlich erwähnt, lag damals als Teil der Adelsrepublik Polen in der Woiwodschaft Ruthenien[1] und gehörte danach von 1774 bis 1918 zum österreichischen Galizien (innerhalb des Bezirks Złoczow). Mitte des 17. Jahrhunderts hatte der Ort etwa 100 Einwohner.

Durch den Bau der Eisenbahnlinien nach Brody und Tarnopol wuchs die Bedeutung des Ortes ab 1869 stark, nördlich des Ortskerns entstanden ein Bahnhof sowie die Abzweigung der Bahnlinie nach Tarnopol. 1912 kam noch eine Schmalspurgüterbahn in nördliche Richtung für den Anschluss der Brauerei in Busk sowie den Holztransport aus Hrabowa hinzu, diese Strecke wurde aber nach dem Zweiten Weltkrieg abgebaut.

Während des Ersten Weltkrieges wurde der Ort 1915 für 8 Wochen durch russische Truppen besetzt, am 15. August eroberten die Österreicher den Ort zurück.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kam der Ort zu Polen (in die Woiwodschaft Lemberg), wurde im Zweiten Weltkrieg kurzzeitig von der Sowjetunion und dann bis zum 18. Juli 1944 von Deutschland besetzt.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Ort der Sowjetunion zugeschlagen, dort kam die Stadt zur Ukrainischen SSR und ist seit 1991 ein Teil der heutigen Ukraine. 1953 wurde dem Ort der Status einer Siedlung städtischen Typs zugesprochen, seit 2001 führt der Ort ein Wappen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wassyl Kuk (1913–2007), ukrainischer Nationalist

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rizzi Zannoni, Woiewodztwo Ruskie, Część Krakowskiego, Sędomirskiego y Bełzkiego z granicami Węgier, y Polski, ktore gory Karpackie nakształt łańcucha wyciągnione, od góry Wolska aż do Talabry, wyznaczaią.; 1772 (Memento des Originals vom 20. November 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mapywig.org