Krauchthal (Adelsgeschlecht)

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Wappen der Familie von Krauchthal

Die Familie von Krauchthal war eine zähringische Ministerialenfamilie. Der Name der Familie scheint auf das Dorf Krauchthal im Kanton Bern in der Schweiz zurückzugehen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1181 wird erstmals ein Heinrich von Krauchthal urkundlich als Ministeriale von Herzog Berchtold IV. von Zähringen erwähnt. Die Familie besaß verschieden Güter um die Städte Bern, Burgdorf und im Berner Oberland und galt als eine der reichsten Familien der Stadt Bern.

nach 14.09.1428 starb Petermann von Krauchthal kinderlos. Mit ihm starb das Geschlecht der Krauchthal in der männlichen Linie aus.

Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinrich von Krauchthal (erw. 1181), zähringischer Ministeriale
  • Kuno von Krauchthal (erw. 1208), Chorherr zu Solothurn
  • Rudolf von Krauchthal, Schultheiss (causidicus) von Bern 1223 und 1224
  • Peter von Krauchthal, Mitglied des Kleinen Rats
  • Heinrich von Krauchthal, († 1299/1300),
  • Gerhard von Krauchthal(† 1304), Mitglied des Kleinen Rats
  • Peter von Krauchthal († 1335), Sachwalter der Berner Minoriten
  • Peter von Krauchthal, Kastvogt des Cluniazenserpriorats Rüeggisberg, Schultheiss von Bern
  • Gerhard von Krauchthal, Patronatsherr zu Kriegstetten, Landvogt zu Aarberg
  • Petermann von Krauchthal, († 1428), 1378/79 Kastvogt zu Rüeggisberg, 1394 bis 1396 Schultheiss von Thun, 1398 Schirmherr der Kartause Thorberg, Vogt zu Kirchberg, 1407 bis 1418 Schultheiss von Bern.
  • Anna von Krauchthal, († 1464/65), vergabte testamentarisch zahlreiche Güter, darunter das Seilerspital.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In Silber ein roter Schrägbalken und zwei fünfblättrige Rosen.

Das Familienwappen ist identisch mit dem heutigen Gemeindewappen der Gemeinde Krauchthal.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]