Kreis Homburg

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Der Kreis Homburg war von 1816 bis 1825 ein Landkreis im Regierungsbezirk Köln der preußischen Rheinprovinz. Sein Gebiet gehört heute zum Oberbergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen.

Verwaltungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Wiener Kongress wurde das Großherzogtum Berg am 31. Mai 1815 Preußen zugesprochen. 1816 wurde preußische Verwaltungseinteilung in Provinzen, Regierungsbezirke und Kreise eingeführt. Dabei wurde auch der Kreis Homburg gegründet, der das Gebiet des Kantons Homburg aus dem Arrondissement Siegen im Département Sieg umfasste. Der Kreis war in vier Bürgermeistereien gegliedert, die bereits während der Franzosenzeit als Mairien gegründet worden waren:[1]

Im Jahre 1816 hatte der Kreis 9.734 Einwohner. Der Kreissitz befand sich bei dessen Errichtung auf Schloss Homburg.[1] Nach dem Tod des ersten Landrats Carl Ludwig Ferdinand Pollmann am 26. November 1818 wurde die Verwaltung des Kreises Homburg dem Gimborner Landrat Franz Garenfeld mit übertragen, der seine auf Homburg bezüglichen Schreiben in der Folge als „Landrat der Kreise Gimborn und Homburg“ zeichnete. Der Amtssitz beider in Personalunion verwalteten Kreise wurde dann Ende Februar 1819 nach Gummersbach verlegt. Per Kabinettsorder vom 17. Februar 1825 folgte die Vereinigung des Kreises Homburg mit dem Kreis Gimborn zum Kreis Gummersbach.[2]

Landräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Provinzial-Blätter für die Preussischen Länder am Rhein und in Westfalen. In: Erster Band. Wilhelm Butte, Januar 1817, abgerufen am 11. November 2014 (Digitalisat).
  2. Max Bär: Die Behördenverfassung der Rheinprovinz seit 1815. (Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde XXXV), Droste Verlag, Düsseldorf 1998 (Zweiter Nachdruck der Ausgabe Bonn 1919), ISBN 3-7700-7600-1, S. 262.

Koordinaten: 50° 54′ 56″ N, 7° 32′ 13″ O