Kreis Kamenz

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Dieser Artikel behandelt den Kreis und Landkreis Kamenz bis 1995. Zum Landkreis Kamenz von 1996 bis 2008 siehe Landkreis Kamenz.
Landkreisdaten von 1990 bis 1995
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Dresden
Verwaltungssitz: Kamenz
Fläche: 617 km²
Einwohner: 61.900 (1980)
Bevölkerungsdichte: 101 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: KM
Kreisschlüssel: 14 0 35
Kreisgliederung: 27 Gemeinden, 3 Städte
Letzte Landrätin: Andrea Fischer (CDU)
Kreis Kamenz im Bezirk Dresden in der DDR

Der Kreis Kamenz war von 1952 bis 1990 eine Verwaltungseinheit im Bezirk Dresden in der DDR. Danach bestand er bis 1995 als Landkreis Kamenz im Freistaat Sachsen. Sein Gebiet liegt heute im Landkreis Bautzen in Sachsen. Seinen Verwaltungssitz hatte der Landkreis in der namensgebenden Stadt Kamenz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kreisgebiet, nordöstlich in der Oberlausitz gelegen, wies eine geringe Bevölkerungsdichte auf.

Nachbarkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreis Kamenz grenzte im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Kreise Senftenberg, Hoyerswerda, Bautzen, Bischofswerda, Dresden-Land und Großenhain.

Naturraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Territorium des Kreises wechselten unterschiedliche Naturräume miteinander ab. Der Norden lag im Bereich des Breslau-Magdeburger Urstromtals und wurde bestimmt von Grünland auf lößhaltigem Boden. Dort, wo eiszeitliche Talsande abgelagert wurden, wuchsen Heidekraut und Kiefern. Westlich und östlich der Schwarzen Elster hatte man Teiche angelegt. Am bekanntesten war das Teichgebiet von Döbra. Spuren eiszeitlicher Ablagerungen fanden sich auch im mittleren Kreisgebiet, wo zwischen Brauna und Elstra in Grund- und Endmoränenzügen Schmelzwasserkiese und -sande anzutreffen waren. Den westlichen Teil des Kreises, zwischen Königsbrück und der südlichen Kreisgrenze, bestimmten die Höhen der Laußnitzer Heide. Sie war Teil des Nordwestlausitzer Hügellandes mit seiner weitgeschwungenen Oberflächengestalt. Während im Norden und Westen Höhen um 200 m vorherrschten, stieg das Gebiet südlich der Kreisstadt bis auf Höhen von fast 500 m an. Die bekanntesten Erhebungen waren der Wallberg bei Kamenz (356 m) und der Keulenberg südlich von Reichenbach (414 m). Der höchste Berg des Kreises war der Sibyllenstein bei Elstra, mit 449 m zugleich die höchste Erhebung in der westlichen Oberlausitz. Dieser Ausläufer des Lausitzer Berglandes bildete mit rund 4600 km² eine der größten geschlossenen Granitmassen des Kontinents.
Das Kreisgebiet war reich an Naturschutzgebieten. Das bekannteste war das Tiefental bei Königsbrück, ein felsiges, von der Pulsnitz durchflossenes Wildbachtal. Bereits 1973 verfügte der Kreis über 45 geologische Naturdenkmäler, darunter Findlinge und Natursteinbrüche. Sie fanden sich u. a. bei Kamenz, Brauna, Steina und Schönau.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreis Kamenz ging aus der am 1. Januar 1939 in Landkreis Kamenz umbenannten, 1874 gegründeten Amtshauptmannschaft Kamenz hervor. Mit der Kreisreform der DDR am 25. Juli 1952 erfolgte die Bildung der Bezirke und eine Neugliederung der Kreise. Der bisherige Kreis Kamenz gab 6 seiner 99 Gemeinden an den neugegründeten Kreis Bischofswerda im Süden ab. Der Kreis wurde dem neugebildeten Bezirk Dresden zugeordnet, Kreissitz wurde Kamenz.

Bretnig, Großröhrsdorf, Kleindittmanssdorf, Lichtenberg, Ohorn und Pulsnitz
  • zu den 93 im Altkreis verbliebenen Gemeinden:
Auschkowitz, Bernbruch, Biehla, Bischheim, Brauna, Bulleritz, Cannewitz, Caseritz, Cosel, Crostwitz, Cunnersdorf, Cunnewitz, Döbra, Dürrwicknitz, Elstra, Friedersdorf, Gelenau, Gersdorf, Glaubnitz, Gottschdorf, Gräfenhain, Gränze, Großbaselitz (Originalschreibweise des GVBl. Sächs. Landtag 1952,[2] Großbaselitz hieß die Gemeinde Deutschbaselitz von 1937 bis 1946), Großgrabe, Großnaundorf, Grüngräbchen, Häslich, Hausdorf, Hennersdorf, Höckendorf, Höflein, Horka, Jauer, Jiedlitz, Kamenz, Kaschwitz, Kleinhänchen, Koitzsch, Königsbrück, Kuckau, Laske, Laußnitz, Lehndorf, Liebenau, Lieske, Lückersdorf, Milstrich, Miltitz, Mittelbach, Möhrsdorf, Naußlitz, Nebelschütz, Neukirch, Nucknitz, Oberlichtenau, Oßling, Ostro, Panschwitz, Petershain, Piskowitz, Prietitz, Räckelwitz, Ralbitz, Rauschwitz, Reichenau, Reichenbach, Röhrsdorf, Rosenthal, Säuritz, Schiedel, Schmeckwitz, Schmerlitz, Schmorkau, Schönau, Schönbach, Schweinerden, Schwepnitz, Schwosdorf, Siebitz, Skaska, Steina, Steinborn-Bohra, Straßgräbchen, Trado, Tschaschwitz, Weißbach b. Königsbrück, Weißbach b. Pulsnitz, Weißig, Wendisch-Baselitz, Wiesa, Zeisholz, Zerna und Zschornau.
Coblenz, Doberschütz, Großhänchen, Storcha und Uhyst a. Taucher

Die Gemeindezahl im neuen Kreis Kamenz blieb nahezu unverändert. Besonders der östliche Teil des Kreises befand sich im Siedlungsgebiet der Sorben.
Durch Umgliederungen über Kreisgrenzen hinweg und Gemeindegebietsveränderungen sank die Zahl der Gemeinden von anfänglich 51 auf 31 bis zur ersten Kreisgebietsreform (1994/1996) in Sachsen:[3]

  • 4. Dezember 1952 Rückgliederung von Coblenz und Storcha in den Kreis Bautzen
  • 4. Dezember 1952 Umgliederung von Großhänchen und Uhyst a. Taucher in den Kreis Bischofswerda
  • 1. Januar 1957 Rückgliederung von Doberschütz in den Kreis Bautzen
  • 1. Januar 1957 Eingliederung von Petershain in Brauna
  • 1. Januar 1957 Eingliederung von Caseritz in Crostwitz
  • 1. Januar 1957 Eingliederung von Auschkowitz in Kleinhänchen
  • 1. Januar 1957 Eingliederung von Steinborn-Bohra in die Stadt Königsbrück
  • 1. Januar 1957 Eingliederung von Siebitz und Tschaschwitz in Lehndorf
  • 1. Januar 1957 Eingliederung von Dürrwicknitz in Miltitz
  • 1. Januar 1957 Eingliederung von Naußlitz in Ralbitz
  • 1. Januar 1957 Eingliederung von Laske in Schmerlitz
  • 1. Januar 1957 Eingliederung von Gränze in Zerna
  • 1. Januar 1957 Zusammenschluss von Gelenau und Lückersdorf zu Lückersdorf-Gelenau
  • 1. Januar 1957 Zusammenschluss von Kaschwitz und Glaubnitz zu Kaschwitz-Glaubnitz
  • 1. Januar 1957 Zusammenschluss von Kuckau, Panschwitz und Schweinerden zu Panschwitz-Kuckau
  • 1. April 1959 Zusammenschluss von Gersdorf und Möhrsdorf zu Gersdorf-Möhrsdorf
  • 1. Juli 1965 Zusammenschluss von Schiedel und Zschornau zu Zschornau-Schiedel
  • 1. Januar 1968 Eingliederung von Liebenau in Brauna
  • 1. Januar 1968 Eingliederung von Weißbach b. Pulsnitz in Steina
  • 1. Januar 1969 Zusammenschluss von Bischheim und Häslich zu Bischheim-Häslich
  • 1. Januar 1969 Zusammenschluss von Cosel und Zeisholz zu Cosel-Zeisholz
  • 1. Januar 1969 Zusammenschluss von Döbra, Skaska und Trado zu Skaska-Döbra
  • 1. Juli 1971 Eingliederung von Mittelbach in Großnaundorf
  • 1. August 1971 Eingliederung von Jauer in Panschwitz-Kuckau
  • 1. Januar 1972 Eingliederung von Schwosdorf in Brauna
  • 1. Januar 1973 Eingliederung von Schmeckwitz in Räckelwitz
  • 1. April 1973 Eingliederung von Höflein in Räckelwitz
  • 1. Januar 1974 Eingliederung von Horka und Nucknitz in Crostwitz
  • 1. Januar 1974 Eingliederung von Wiesa in die Stadt Kamenz
  • 1. Januar 1974 Eingliederung von Jiedlitz in Kleinhänchen
  • 1. Januar 1974 Eingliederung von Miltitz in Nebelschütz
  • 1. Januar 1974 Eingliederung Wendisch-Baselitz (hieß von 1937–1946 Klein Baselitz) in Nebelschütz
  • 1. Januar 1974 Eingliederung von Cannewitz und Säuritz in Ostro
  • 1. Januar 1974 Eingliederung von Lehndorf in Panschwitz-Kuckau
  • 1. Januar 1974 Eingliederung von Cunnewitz und Schönau in Ralbitz
  • 1. Januar 1974 Eingliederung von Piskowitz, Schmerlitz und Zerna in Rosenthal
  • 1. Januar 1974 Eingliederung von Kaschwitz-Glaubnitz in Ostro
  • 1. Januar 1979 Eingliederung von Hennersdorf in Lückersdorf-Gelenau
  • 1. Januar 1994 Eingliederung von Rauschwitz in die Stadt Elstra
  • 1. Januar 1994 Eingliederung von Gräfenhain in die Stadt Königsbrück
  • 1. Januar 1994 Eingliederung von Lieske und Milstrich in Oßling
  • 1. Januar 1994 Eingliederung von Ostro in Panschwitz-Kuckau
  • 1. Januar 1994 Eingliederung von Friedersdorf in die Stadt Pulsnitz
  • 1. Januar 1994 Zusammenschluss von Ralbitz und Rosenthal zu Ralbitz-Rosenthal
  • 1. Januar 1994 Zusammenschluss von Reichenau und Reichenbach zu Reichenbach-Reichenau
  • 1. März 1994 Eingliederung von Kleinhänchen in Burkau
  • 1. März 1994 Eingliederung von Prietitz in Elstra, Stadt
  • 1. März 1994 Eingliederung von Röhrsdorf in die Stadt Königsbrück
  • 1. März 1994 Eingliederung von Gottschdorf, Schmorkau und Weißbach b. Königsbrück in Neukirch
  • 1. März 1994 Zusammenschluss von Biehla, Brauna, Cunnersdorf, Hausdorf und Schönbach zu Schönteichen

Am 17. Mai 1990 wurde der Name des Kreises in Landkreis Kamenz geändert.[4]

Kreisreform 1994[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der ersten Stufe der sächsischen Landkreisreform, die am 1. August 1994 in Kraft trat, wurden ihm sechs Gemeinden des vormaligen Landkreises Bischofswerda zugeschlagen, darunter die Städte Pulsnitz und Großröhrsdorf und ihre Umgebung.[3]

Kreisreform 1996[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erst zu Beginn des Jahres 1996 wurden nach einem Gerichtsurteil der Landkreis Hoyerswerda und der Landkreis Dresden aufgelöst. Dadurch wurden weitere Gemeinden wie die Stadt Radeberg (Landkreis Dresden) sowie Bernsdorf, die Stadt Wittichenau und Lauta (bis dahin im Landkreis Hoyerswerda) mit den umliegenden Gemeinden dem Landkreis zugewiesen. Für drei Monate erhielt der Landkreis ab dem 1. Januar 1996 den Namen Landkreis Westlausitz-Dresdner Land.[5]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • bis 1990 Vorsitzende des Rates des Kreises
  • 1. Juli 1990 – 31. Dezember 1991: Edgar Unger
  • 1. Januar 1992 – 31. Dezember 1995: Andrea Fischer

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Norden herrschte wegen der meist guten Böden der Anbau von Getreide, Zuckerrüben und Kartoffeln sowie eine intensive Grünlandnutzung, verbunden mit Rinderzucht und Milchviehhaltung, vor. Der südliche Abschnitt des Kreisgebietes dagegen wurde auf 236 km² forstwirtschaftlich genutzt. Überall im Kreis war die traditionelle Textilindustrie verbreitet, zumeist Bandweberei (insbesondere an der Pulsnitz) und Tuchindustrie. Die Ton- und Natursteinverarbeitung stellte ebenfalls einen industriellen Schwerpunkt des Kreises dar. Wichtige Betriebe waren der VEB Glaswerk Schwepnitz, der VEB Lausitzer Granit und der VEB Lausitzer Keramik.
Von alters her waren Tuchmacherei, Töpferei und Glasindustrie in Kamenz angesiedelt, später hinzugekommen waren Betriebe der Metallverarbeitung und Mikroelektronik, Spielwaren-, Baustoff- sowie Maschinenindustrie. In der zweitgrößte Stadt des Kreises Königsbrück wurden Großküchengeräte, elektronische Bauteile und graphische Erzeugnisse hergestellt. Elstra in landschaftlich reizvoller Umgebung im Landschaftsschutzgebiet Westlausitz entwickelte sich zum Naherholungszentrum und Wintersportort mit Skiliften am 413 m hohen Schwarzen Berg. Sehenswert in der Umgebung war das Kloster Marienstern bei Panschwitz-Kuckau, das neben Marienthal das einzige Zisterzienserinnenkloster war, das ohne Unterbrechung bestand. Über die Hohe Straße, die Via Regia Lusatiae Superioris des 13. Jahrhunderts, wurden bis ins 18. Jh. die wichtigsten Handelsgüter bewegt. Für den neuzeitlicheren Transport standen die Eisenbahnstrecke Dresden-Cottbus und die Fernstraße F 97 (bis Dresden) zur Verfügung. Die Autobahn Bautzen-Dresden berührte den Kreis nur peripheral.[1]

Bevölkerungsdaten der Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsübersicht aller 50 Gemeinden des Kreises, die 1990 in das wiedergegründete Land Sachsen kamen.[6]

AGS Gemeinde Einwohner Fläche (ha)
3. Oktober 1990 31. Dezember 1990
14035010 Bernbruch 344 323 524
14035020 Biehla 445 440 756
14035030 Bischheim-Häslich 1.845 1.832 1.389
14035040 Brauna 899 879 1.998
14035050 Bulleritz 315 315 1.090
14035070 Cosel-Zeisholz 347 348 1.894
14035080 Crostwitz 1.139 1.141 1.332
14035090 Cunersdorf 565 567 748
14035110 Deutschbaselitz 395 393 690
14035130 Elstra, Stadt 2.179 2.165 1.690
14035140 Friedersdorf 614 615 572
14035150 Gersdorf-Möhrsdorf 1.925 1.924 1.064
14035160 Gottschdorf 270 261 564
14035170 Gräfenhain 491 494 578
14035180 Großgrabe 317 315 816
14035190 Großnaundorf 1.103 1.093 1.497
14035200 Grüngräbchen 407 408 1.155
14035220 Hausdorf 211 213 505
14035240 Höckendorf 626 616 1.046
14035290 Kamenz, Stadt 18.009 17.887 2.016
14035310 Kleinhänchen 471 473 691
14035320 Königsbrück, Stadt 4.749 4.699 6.332
14035330 Koitzsch 308 312 466
14035340 Laußnitz 1.210 1.204 5.327
14035360 Lieske 325 325 570
14035370 Lückersdorf-Gelenau 879 878 1.098
14035380 Milstrich 306 308 813
14035410 Nebelschütz 938 940 1.451
14035420 Neukirch 535 529 903
14035440 Oberlichtenau 1.628 1.631 1.003
14035450 Oßling 738 741 567
14035460 Ostro 638 639 1.266
14035470 Panschwitz-Kuckau 1.874 1.860 1.114
14035490 Prietitz 328 343 408
14035500 Räckelwitz 1.343 1.329 1.151
14035510 Ralbitz 1.026 1.024 2.298
14035520 Rauschwitz 764 761 1.192
14035530 Reichenau 443 442 635
14035540 Reichenbach 777 789 659
14035550 Röhrsdorf 196 191 719
14035560 Rosenthal 1.051 1.054 1.712
14035600 Schmorkau 553 549 1.391
14035620 Schönbach 194 194 488
14035630 Schwepnitz 1.914 1.897 1.411
14035650 Skaska-Döbra 610 608 1.132
14035660 Steina 1.924 1.925 1.249
14035670 Straßgräbchen 938 935 956
14035690 Weißbach b. Königsbrück 287 289 779
14035710 Weißig 287 287 975
14035760 Zschornau-Schiedel 327 322 987
14035000 Landkreis Kamenz 60.007 59.707 61.664

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Kraftfahrzeugen (mit Ausnahme der Motorräder) und Anhängern wurden von etwa 1974 bis Ende 1990 dreibuchstabige Unterscheidungszeichen, die mit dem Buchstabenpaar RN begannen, zugewiesen.[7] Die letzte für Motorräder genutzte Kennzeichenserie war YX 30-01 bis YX 50-00.[8]

Anfang 1991 erhielt der Landkreis das Unterscheidungszeichen KM.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b versch. (Hrsg.): Diercke Lexikon Deutschland – Deutsche Demokratische Republik und Berlin (Ost), S. 152. Georg Westermann Verlag GmbH, Braunschweig 1986, ISBN 3-07-508861-7.
  2. Landesregierung Sachsen (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt Land Sachsen – Anlage A des Gesetzes über die weitere Demokratisierung des Aufbaus und der Arbeitsweise der staatlichen Organe im Land Sachsen – Verzeichnis der kreiszugehörigen Gemeinden. Dresden 28. Juli 1952, S. 326–340.
  3. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  4. Gesetz über die Selbstverwaltung der Gemeinden und Landkreise in der DDR (Kommunalverfassung) vom 17. Mai 1990
  5. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996
  6. Regionalregister Sachsen
  7. Andreas Herzfeld: Die Geschichte der deutschen Kennzeichen. 4. Auflage. Deutsche Gesellschaft für Flaggenkunde e. V., Berlin 2010, ISBN 978-3-935131-11-7, S. 302.
  8. Andreas Herzfeld: Die Geschichte der deutschen Kennzeichen. 4. Auflage. Deutsche Gesellschaft für Flaggenkunde e. V., Berlin 2010, ISBN 978-3-935131-11-7, S. 502.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sächsischer Landkreistag e. V.: Landräte von 1990 bis 1994. (Onlinetext)