Kreis Sibiu

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Timiș Caraș-Severin Mehedinți Hunedoara Alba Sibiu Brașov Covasna Vrancea Galați Gorj Vâlcea Argeș Dâmbovița Prahova Buzău Brăila Tulcea Dolj Olt Teleorman Giurgiu Bukarest Ilfov Ialomița Călărași Constanța Arad Bihor Cluj Sălaj Satu Mare Maramureș Bistrița-Năsăud Mureș Harghita Suceava Botoșani Neamț Iași Bacău Vaslui Serbien Bulgarien Ungarn Ukraine Moldawien
Lage des Kreises Sibiu in Rumänien
Karte von Sibiu
Wappen des Kreises Sibiu
Wappen des Kreises Sibiu, zur Zeit des Realsozialismus
Wappen des Kreises Sibiu, in der Zwischenkriegszeit
Kleinregionen im Kreis Sibiu.

Sibiu ist ein rumänischer Kreis (Județ) mit der Kreisstadt Hermannstadt (rumänisch Sibiu) in der Planungsregion Centru (Zentrum). Historisch gehört er zur Region Siebenbürgen. Das Kfz-Kennzeichen und die gängige Abkürzung für den Kreis ist SB.

Der Kreis Sibiu grenzt im Norden an den Kreis Mureș, im Osten an den Kreis Brașov, im Süden an die Kreise Argeș und Vâlcea sowie im Westen an den Kreis Alba.

Der Kreisratsvorsitzende ist Martin Bottesch vom DFDR.

Demographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2002 hatte der Kreis 421.724 Einwohner und eine Bevölkerungsdichte von 78 Einwohnern pro km². 2011 hatte er 397.322 Einwohner somit eine Bevölkerungsdichte von 73 Einwohnern pro km².[1] Neben Rumänen, welche die Hauptbevölkerung bilden, gibt es nach wie vor deutschsprachige und ungarischsprachige Bevölkerungsanteile.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreis hat eine Gesamtfläche von 5432 km², dies entspricht 2,27 % der Fläche Rumäniens.

Der südliche Teil des Kreises ist hochalpin und umfasst den mittleren Teil der Südkarpaten mit Gipfeln bis über 2500 m Höhe (Negoiu, Vânătarea lui Buteanu). Der nördliche und mittlere Teil ist hügelig (Harbach-Hochland, Zekesch-Hochland, Kokel-Hochland) und wird von größeren Flüssen, wie dem Alt im Süden und der Großen Kokel im Norden in Ost-West Richtung durchflossen.

In Salzburg bei Hermannstadt treten in den Übergangsschichten vom Gebirge zum Hochland Salzvorkommen zutage, die bereits vor Jahrtausenden abgebaut wurden. In dem Gebiet entstanden durch Überflutung von Salzgruben mehrere Salzseen, wie der Austersee.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreis Sibiu besteht aus offiziell 187 Ortschaften. Davon haben 11 den Status einer Stadt, 53 den einer Gemeinde. Die übrigen sind administrativ den Städten und Gemeinden zugeordnet.

Größte Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadt/Gemeinde Deutscher Name Ungarischer Name Einwohner[1]
Sibiu (Munizipium) Hermannstadt Nagyszeben 147.245
Mediaș (Munizipium) Mediasch Medgyes 47.204
Cisnădie Heltau Nagydisznód 14.282
Avrig Freck Felek 12.815
Agnita Agnetheln Szentágota 8.732
Dumbrăveni Elisabethstadt Erzsébetváros 7.388
Șelimbăr Schellenberg Sellenberk 7.028
Tălmaciu Talmesch Nagytalmács 6.905
Săliște Selischte Szelistye 5.421
Rășinari Städterdorf Resinár 5.416
Copșa Mică Kleinkopisch Kiskapus 5.404
Roșia Rothberg Veresmart 5.241
Șeica Mare Marktschelken Nagyselyk 4.470
Miercurea Sibiului Reußmarkt Szerdahely 3.910
Șura Mare Großscheuern Nagycsűr 3.769

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kreis Sibiu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Volkszählung 2011 in Rumänien bei citypopulation.de