Kreis der Eder

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Basisdaten (Stand 1942)[1][2]
Preußische Provinz Hessen-Nassau
Regierungsbezirk Kassel
Verwaltungssitz Bad Wildungen
Fläche 334 km²
Einwohner 19.507 (1939)
Bevölkerungsdichte 58 Einw./km² (1939)
Gemeinden 33 (1942)

Der Kreis der Eder war ein deutscher Landkreis, der von 1850 bis 1942 bestand. Sitz der Kreisverwaltung war die Stadt Niederwildungen (ab 1906 Bad Wildungen). Das ehemalige Kreisgebiet gehört heute zum Landkreis Waldeck-Frankenberg in Hessen.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Kreis der Eder wurde am 27. April 1850 im Land Waldeck gegründet. Am 1. April 1929 wurde der Kreis im Zuge der Auflösung des Freistaats Waldeck in die preußische Provinz Hessen-Nassau umgegliedert. Am 1. Januar 1939 wurde der Kreis in Landkreis der Eder umbenannt. Am 1. Februar 1942 wurde er zusammen mit dem Landkreis des Eisenbergs und dem Landkreis der Twiste zum neuen Landkreis Waldeck vereinigt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle
1900 15.259 [1]
1910 16.637 [1]
1925 18.098 [2]
1933 19.562 [2]
1939 19.507 [2]

Landräte[Bearbeiten]

Gemeinden[Bearbeiten]

Bei der Gründung des Kreises 1850 wurden ihm 36 Gemeinden zugeteilt, von denen sechs das Stadtrecht besaßen:

Die Stadt Niederwildungen wurde am 27. Oktober 1906 in Bad Wildungen umbenannt. Die Gemeinde Berich wurde in den 1910er Jahren durch den neuen Ederstausee überflutet und aufgehoben. Zur gleichen Zeit wurde am Ufer des Ederstausees die neue Gemeinde Edersee gebildet. Am 1. Mai 1940 wurden Altwildungen, Reitzenhagen und Reinhardshausen in die Stadt Bad Wildungen eingemeindet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Thomas Klein (Hrsg.): Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815 - 1945, Johann-Gottfried-Herder-Institut, Marburg/Lahn; Reihe B: Mitteldeutschland (außer Preußen); Band 16: Mitteldeutschland (Kleinere Länder), 1981, ISBN 3-87969-131-2 (Teil V: Waldeck, bearbeitet von Thomas Klein)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Gemeindeverzeichnis 1900: Waldeck
  2. a b c d Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatMichael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte. Abgerufen am 2. Juni 2015.