Kreuzberg (Bonn)

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Kreuzberg
Bonn Kreuzberg View from below.jpg

Blick auf den Kreuzberg mit seiner Kirche, von Norden vom Meßdorfer Feld aus gesehen

Höhe 158 m ü. NHN [1]
Lage Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Koordinaten 50° 42′ 47″ N, 7° 4′ 48″ OKoordinaten: 50° 42′ 47″ N, 7° 4′ 48″ O
Kreuzberg (Bonn) (Nordrhein-Westfalen)

Der Kreuzberg ist eine 158 Meter hohe Landschaftserhebung im Stadtgebiet von Bonn. Seine Nord- und Westseite ist bewaldet. Er befindet sich in den Stadtteilen Poppelsdorf im Norden, Ippendorf im Süden, Endenich im Westen und Lengsdorf im Südwesten. Auf dem Gipfel befindet sich die Kreuzbergkirche, die im Jahre 1627 im Auftrag von Erzbischof und Kurfürst Ferdinand von Köln erbaut wurde und täglich besichtigt werden kann. Die Türme der Kirche sind von weiten Teilen Bonns und des Vorgebirges aus sichtbar.

Der Kreuzberg hat seinen Namen von einer Wallfahrtsstätte, an der das heilige Kreuz nachweislich schon im 15. Jahrhundert verehrt wurde. 1971 wurde der Name des Berges für die Gründung des Rotary-Clubs Bonn-Kreuzberg verwendet.[2]

Umgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Kreuzberg als nördlichster linksrheinischer Erhebung des Unteren Mittelrheingebiets und nördlicher linker Eckbastion des Godesberger Rheintaltrichters[3] geht das Mittelgebirge, genauer die Kottenforstterrasse, in die Kölner Bucht über.[4] Daher bietet der Kreuzberg einen weiten Überblick über das rund 100 Meter niedriger gelegene Stadtzentrum und die Nordstadt von Bonn. Wenige Meter nördlich der Kirche existiert ein Aussichtspunkt, von welchem aus man an den meisten Tagen im Jahr bis ins etwa 25 Kilometer entfernte Köln schauen kann. Der Kölner Dom und der Fernmeldeturm Colonius sind bei klarer Sicht mit bloßem Auge zu sehen. Nachts fällt vor allem das Lichtermeer der Raffineriewerke bei Wesseling am Horizont sowie der auffällig beleuchtete Hermann-Wandersleb-Ring in Bonn-Endenich auf. Um das Gelände der Kreuzbergkirche verläuft ein Wanderweg, der Verbindungswege zu allen benachbarten Stadtteilen besitzt. Am Nordhang des Kreuzbergs, in unmittelbarer Nähe der Kirche, befindet sich der Poppelsdorfer Friedhof. Auf diesem befinden sich einige alte und schmuckvolle Gräber sowie Grabstätten berühmter Personen.

Ansichten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Angabe laut Höhenlinien im Digitalen Geländemodell (abrufbar im Kartendienst TIM-online)
  2. Club- und Mitgliederverzeichnis der Rotarier in der Bundesrepublik Deutschland 2002/2003
  3. Emil Meynen: Die Städtelandschaft am Austritt von Rhein und Sieg in die Kölner Tieflandsbucht. In: Institut für Landeskunde (Hrsg.): Die Mittelrheinlande. Festschrift zum XXXVI. Deutschen Geographentag vom 2. bis 5. Okt. 1967 in Bad Godesberg. Franz Steiner Verlag, Wiesbaden 1967, S. 150–183 (hier: S. 153).
  4. Bruno P. Kremer: Das grüne Hinterland von Bad Godesberg. Der Kottenforst – einzigartiger Lebens- und Erlebnisraum. In: Godesberger Heimatblätter: Jahresband des Vereins für Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg e.V., ISSN 0436-1024, Band 53 (2015), Verein für Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg, Bad Godesberg 2016, S. 183–201, hier: S. 187.