Kreuzberg (Bonn)

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Kreuzberg
Blick auf den Kreuzberg mit seiner Kirche, von Norden vom Meßdorfer Feld aus gesehen

Blick auf den Kreuzberg mit seiner Kirche, von Norden vom Meßdorfer Feld aus gesehen

Höhe 161 m ü. NN
Lage Bonn
Koordinaten 50° 42′ 47″ N, 7° 4′ 48″ OKoordinaten: 50° 42′ 47″ N, 7° 4′ 48″ O
Kreuzberg (Bonn) (Nordrhein-Westfalen)
Kreuzberg (Bonn)

Der Kreuzberg ist eine 161 Meter hohe Landschaftserhebung im Stadtgebiet von Bonn. Seine Nord- und Westseite ist bewaldet. Er grenzt an die Stadtteile Poppelsdorf im Norden, Ippendorf im Süden, Endenich im Westen und Lengsdorf im Südwesten. Auf dem Gipfel befindet sich die Kreuzbergkirche, die im Jahre 1627 im Auftrag von Erzbischof und Kurfürst Ferdinand von Köln erbaut wurde und täglich besichtigt werden kann. Die Türme der Kirche sind von weiten Teilen Bonns und des Vorgebirges aus sichtbar.

Der Kreuzberg hat seinen Namen von einer Wallfahrtsstätte, an der das heilige Kreuz nachweislich schon im 15. Jahrhundert verehrt wurde.

Umgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Kreuzberg geht das Mittelgebirge, genauer die naturräumlich noch dem Unteren Mittelrheingebiet – geologisch hingegen der Eifel[1] – zuzurechnende Kottenforstterrasse, in die Kölner Bucht über. Daher bietet der Kreuzberg einen weiten Überblick über das gut 100 Meter niedriger gelegene Stadtzentrum und die Nordstadt von Bonn. Wenige Meter nördlich der Kirche existiert ein Aussichtspunkt, von welchem aus man an den meisten Tagen im Jahr bis ins etwa 25 Kilometer entfernte Köln schauen kann. Der Kölner Dom und der Fernmeldeturm Colonius sind dann mit bloßem Auge zu sehen. Nachts fällt vor allem das Lichtermeer der Raffineriewerke bei Wesseling am Horizont, sowie der auffällig beleuchtete Hermann-Wandersleb-Ring in Bonn-Endenich auf. Um das Gelände der Kreuzbergkirche verläuft ein Wanderweg, der Verbindungswege zu allen benachbarten Stadtteilen besitzt. Am Nordhang des Kreuzbergs, in unmittelbarer Nähe der Kirche, befindet sich der Poppelsdorfer Friedhof. Auf diesem befinden sich einige alte und schmuckvolle Gräber sowie Grabstätten berühmter Personen.

Ansichten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bruno P. Kremer: Das grüne Hinterland von Bad Godesberg. Der Kottenforst – einzigartiger Lebens- und Erlebnisraum. In: Godesberger Heimatblätter: Jahresband des Vereins für Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg e.V., ISSN 0436-1024, Band 53 (2015), Verein für Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg, Bad Godesberg 2016, S. 183–201 (hier: S. 187).