Kreuzeckbahn (Garmisch-Partenkirchen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bergstation der Kreuzeckbahn

Die aktuelle Kreuzeckbahn bei Garmisch-Partenkirchen wurde im Jahre 2002 als 2S-Bahn vom österreichischen Hersteller Doppelmayr zum Ersatz der aus dem Jahre 1926 stammenden, von Adolf Bleichert & Co. gebauten Pendelbahn. Die Planungen der ersten Seilschwebebahn gehen auf den Architekten Franz Deininger zurück, dem die Bau- und Betriebskonzession im Juli 1925 erteilt worden ist. Ziel war, die Kreuzeckbahn, die pro Stunde 140 Personen befördern konnte, noch zur Weihnachtszeit 1925 in Betrieb zu nehmen.[1] Sie gilt als erste Seilschwebebahn des deutschen Alpengebiets.

Die Bahn erschließt das gesamte Kreuzeckgebiet als alpinen Ausgangspunkt zur Alpspitze und in das Höllental, vor allem aber zu den Skiabfahrten Kandahar und Olympia.

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fahrbahnlänge: 2.304 m
  • Höhenunterschied: 875 m
  • Meereshöhe der Talstation: 760 m
  • Meereshöhe der Bergstation: 1.638 m
  • Maximaler Bodenabstand: 90 m
  • 3 Stützen (44, 24 und 30 m hoch)
  • 25 CWA-Kabinen (à 15 Personen)
  • Max. Förderleistung: 1.400 Pers./Std. und Richtung
  • Fahrgeschwindigkeit 5–6 m/s
  • Fahrzeit 7 Minuten
  • 1 Tragseil 58 mm
  • 1 Zugseil 46 mm
  • Antrieb in der Talstation: elektrisch
  • Unterflur-Hauptantrieb: Gleichstrommotor, 2 × 430 kW
  • Notantrieb: Diesel-hydraulisch, 220 kW

Die Kreuzeckbahn ist die erste von Doppelmayr erbaute 2S-Bahn.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Meldungen von überall/ München In: Vossische Zeitung, 11. Juli 1925, Morgen-Ausgabe, S. 3.

Koordinaten: 47° 28′ 18″ N, 11° 3′ 49″ O