Kreuzfahrt

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Kreuzfahrtschiffe vor Saint Thomas

Als Kreuzfahrt bezeichnet man eine Urlaubsreise auf einem Kreuzfahrtschiff. Diese erfolgt entlang einer festgelegten Route zwischen verschiedenen touristischen Zielen und Häfen, sie ist typischerweise eine Pauschalreise.

Kreuzfahrten sind populär. Einer Schätzung des Guardian nach, nahmen im Jahr 2016 weltweit rund 24 Millionen Passagiere auf 220 Schiffen an einer Kreuzfahrt teil, dem gegenüber stehen lediglich rund 19 Millionen Personen im Jahr 2010. In medialer Wahrnehmung werden zunehmend die Belastung für Mensch und Umwelt durch Kreuzfahrtschiffe beleuchtet.

Der Begriff hat seinen Ursprung in dem niederländischen Wort „kruiser“ aus dem 17. Jahrhundert, der ein kreuzendes (im Sinne von hin und her fahrend) Schiff bezeichnete.[1]

Wirtschaftsdaten

Im Jahr 2011 hatte das Kreuzfahrtgeschäft in Deutschland folgende Größenordnungen[2] (Angaben für Flusskreuzfahrten in Klammern):

  • Passagiere: 1,8 Millionen (462.000) Personen
  • Umsatz: 2,4 Milliarden (496 Millionen) Euro
  • mittlerer Reisepreis: 1.710 (1.075) Euro pro Person
  • mittlere Reisedauer: 9,2 Tage

Weltweit unternahmen 2011 erstmals über 20 Millionen Passagiere eine Kreuzfahrt.[3] 2015 waren es rund 22 Mio. Kreuzfahrtpassagiere, 2016 24,7 Mio., 2017 26,7 Mio.[4] Der Schwerpunkt der Reisen lag im Bereich Karibik und Mittelmeer. In sonstigen europäischen Fahrtgebieten waren es noch etwa 12 % der Passagiere.

Nach Angaben des Kreuzfahrtverbandes Cruise Lines International Association (CLIA) und des Deutschen Reiseverbandes (DRV) bildete 2016 Deutschland mit 2,018 Millionen Passagieren nach den USA (11,5 Mio.) und Asien (2015: 2,08 Mio.) den drittgrößten Markt für Kreuzfahrten, der bei 24,7 Mio. Passagieren lag. Das Vereinigte Königreich und Irland stellten gut 1,9 Mio. Passagiere. 6,674 Mio. Europäer machten eine Kreuzfahrt im Jahr 2016.[5][6] Die Zahl der Kreuzfahrtschiffe weltweit wurde mit 448 angegeben.

Die Interessengemeinschaft europäischer Flusskreuzfahrt-Reedereien IG RiverCruise in Basel, die Flusskreuzfahrten zwischen Amsterdam und dem Schwarzen Meer sowie auf Seine, Loire, Rhône und dem Po anbieten, nennt für 2016 eine Passagierzahl von 1,36 Millionen (+2,7 % zum Vorjahr) bei Flusskreuzfahrten ihrer Mitgliedsunternehmen, wobei über 2/3 der Fahrten auf Rhein und Donau stattfanden. Für Deutschland wurden 435.586 (2015: 423.635) Passagiere genannt.[7]

Die Zahl der deutschen Kreuzfahrt-Passagiere lag im Jahr 2016 bei 2,018 Millionen, bei deutschen Flusskreuzfahrten nahmen 435.586 Personen teil. Ein Drittel der deutschen Kreuzfahrer war auf den Fahrtgebieten in Nord- und Ostsee unterwegs.
In deutschen Häfen ist in den letzten zehn Jahren eine starke Steigerung bemerkbar; so gab es z. B. in Hamburg im Jahr 2005 erst 40.000 Passagiere, 2016 waren es bereits 722.000 bei 171 Schiffsanläufen.[8] Dabei ist auch das Größenwachstum bei den zahlreichen neuen Kreuzfahrtschiffen zu beachten.

Passagierzahlen

Weltweit beförderte Passagiere durch Kreuzfahrtschiffe pro Jahr (in Millionen):[9]

Jahr Passagiere
1990 3,774
1991 4,168
1992 4,385
1993 4,728
1994 4,800
1995 4,721
1996 4,970
1997 5,380
1998 5,868
1999 6,337
2000 7,214
2001 7,499
2002 8,648
2003 9,526
2004 10,46
2005 11,18
2006 12,00
2007 14,62
2008 15,77
2009 17,21
2010 18,42
2011 19,37
2012 20,33
2013 20,97
2014 21,55
2015 22,54
2016 24,17
2017 25,16
2018 26,00

Geschichte

Die Erfindung der Kreuzfahrt wird der Peninsular and Oriental Steam Navigation Company zugeschrieben. Dieses Unternehmen begann als Schifffahrtslinie zwischen England und der iberischen Halbinsel. 1840 nahm es den Postdienst nach Alexandria auf. Ab 1844 bot es Luxuskreuzfahrten nach Gibraltar, Malta und Athen an. P&O Cruises gelten als ältestes Kreuzfahrtunternehmen Europas.

Im Jahr 1867 nahm Mark Twain an einer mehrmonatigen Kreuzfahrt von New York durch das Mittelmeer teil. Diese wurde durchgeführt mit einem gecharterten Dampfsegler, der Quaker City; etwa einhundert Passagiere nahmen an der Reise teil. Von der Organisationsform war die Reise etwa vergleichbar mit einer Genossenschaft, in die sich die Passagiere einkauften; ein New Yorker Unternehmer trat als Organisator auf. Twain veröffentlichte seine Erlebnisse und Erfahrungen von dieser Reise in seinem Werk Die Arglosen im Ausland. Nach Twains Beschreibungen war das Konzept einer solchen organisierten Seereise damals in den USA eine Neuigkeit.

Als Pionier der Nutzung der freien Winterkapazitäten der Schifffahrtslinien für Kreuzfahrten gilt der deutsche Reeder Albert Ballin, Generaldirektor der Hamburger Hapag. Zuvor waren Passagierschiffe ausschließlich im Linienverkehr eingesetzt. Auch die Schiffe der Hapag lagen in den Wintermonaten im Hafen und brachten der Reederei Verluste, weil ein fahrplanmäßiger Einsatz im Nordatlantik mangels Kundschaft nicht lohnte. 1891 hatte Albert Ballin die Idee, die Schiffe für Vergnügungsreisen in wärmere Gebiete zu nutzen. Die erste Kreuzfahrt war eine zweimonatige luxuriöse Seefahrt der Augusta Victoria. Kaiser Wilhelm II. besuchte das Schiff am Tage der Abfahrt. Von Cuxhaven ging es via Southampton, Gibraltar, Genua nach Kairo, Jerusalem, Damaskus, Constantinopel (Istanbul), Athen und dann via Malta, Neapel und Lissabon zurück nach Hamburg. Unter den 241 Passagieren waren unter anderem Ballin selbst, Friedrich Achelis, Carl Laeisz, Christoph Hellwig Papendieck, Korrespondenten verschiedener Zeitungen und der Maler und Zeichner Christian Wilhelm Allers[10], der einen Bildband „Erinnerungen an die Reise der Augusta Victoria in den Orient“ schuf.[11]

Als das erste als Kreuzfahrtschiff gebaute Schiff der Welt gilt die Prinzessin Victoria Luise der Hamburger Reederei HAPAG, die im Dezember 1900 bei der Werft Blohm & Voss fertig gestellt wurde.

Früher waren Kreuzfahrten ein Eldorado für ältere, betuchte Damen, die eine bequeme Reisemöglichkeit suchten, bei der sie ohne Hotelwechsel die Welt in angenehmer Atmosphäre kennenlernen konnten. Zudem war gesellschaftlicher Anschluss leicht möglich. Da Herren oft in der Minderzahl waren, haben aufmerksame Reedereien ihr Personal um elegante Tänzer und Unterhalter erweitert (Eintänzer, engl. gentleman hosts oder distinguished gents, siehe auch Gigolo).

Die DDR besaß ein Kreuzfahrtschiff; die Plätze für Kreuzfahrten auf der Völkerfreundschaft wurden vorwiegend aktiven Parteimitgliedern angeboten. Diese wurden während der Fahrt intensiv von der Stasi beobachtet mit dem Ziel, Fluchten aus der DDR zu vereiteln.

Kreuzfahrtarten

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Kreuzfahrten können nach ihrem Fahrtgebiet in Hochsee- und Flusskreuzfahrten unterschieden werden. Hochsee-Kreuzfahrtschiffe sind größer und anders gebaut als Flusskreuzfahrt-Schiffe: Letztere haben wenig Tiefgang und sind niedriger, damit sie unter den Flussbrücken hindurchpassen.

Das Konzept der Kreuzfahrt wurde inzwischen mit sogenannten Kreuzflügen auf die Luftfahrt übertragen.

Hochseekreuzfahrt

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Die Unterscheidungen sind weitgehend unbelegt

Hauptzweck einer Hochseekreuzfahrt ist zum einen die Nutzung des Freizeitangebots auf den Schiffen, wofür ein umfangreiches Unterhaltungs- und Freizeitprogramm angeboten wird. Zum anderen können die Passagiere fremde Länder und Kulturen kennenlernen, wenn das Kreuzfahrtschiff im Zielgebiet vor Anker (auf Reede) oder im Hafen liegt. Dazu bieten die Veranstalter oft Tagesausflüge in geführten Gruppen an. Die Fahrt zu den Zielhäfen findet häufig nachts statt, um tagsüber Zeit für Landausflüge zu haben. Bei großen Entfernungen zwischen den Häfen können auch reine Seetage notwendig sein.

Die Reisegestaltung ist an die Zielgruppe angepasst, da die Passagiere je nach Herkunft unterschiedliche Interessen haben: Passagiere aus dem deutschsprachigen Raum legen Wert auf viele interessante Häfen. Bei britischen Gästen steht die Seereise im Vordergrund. US-Amerikaner bevorzugen kurze Kreuzfahrten mit einem reichhaltigen Unterhaltungsangebot an Bord. Dazu verfolgen die Anbieter verschiedene Geschäftsmodelle und bieten unterschiedliche Kreuzfahrtarten an:

Billigkreuzfahrten

Dieses Modell reduziert die Kosten durch Einschränkungen in Service, Verpflegung und Unterkunft. Die Häfen werden meist gegen Mittag angelaufen und in den frühen Morgenstunden verlassen, damit der Reisende am Nachtleben an Land teilnehmen kann. Dieses Geschäftsmodell wurde von EasyCruise genutzt.

Fun-Cruising auf Megaschiffen

Megakreuzfahrtschiff Independence of the Seas

Dieses Kreuzfahrtmodell machte Kreuzfahrten für den Massenmarkt interessant, da große Schiffe mit über 2000 Passagieren tiefere Preise ermöglichen. Außerdem bieten diese modernen Schiffe viele Unterhaltungs- und Freizeiteinrichtungen für den Massenmarkt, wie sie bei Resorts und Clubanlagen auf dem Festland üblich sind (z. B. Hochzeitskapellen, Eisbahnen, Kletterwände, Einkaufszentren, Gesundheits-, Sport- und Wellness-Einrichtungen, Bars, Discos, Kasinos und ein kommerzielles Unterhaltungsprogramm). In den USA ist dieses Kreuzfahrtmodell schon seit den 1970er Jahren beliebt. In Deutschland wird es seit den 1990er Jahren in ähnlicher Form von AIDA Cruises angeboten, die das Konzept des Cluburlaubs vom Land auf das Schiff übertragen haben.

Klassische Kreuzfahrt

Die klassische Kreuzfahrt hat eine treue Anhängerschaft in der Luxus- und Mittelklasse. Neben Neubauten werden immer noch einige klassische Ozeandampfer in der Tradition der Transatlantikliner eingesetzt. In der Regel bieten sie viel Komfort durch große Kabinen und Suiten und sehr guten Service und vermitteln ein Gefühl von Exklusivität. An Bord sind Ruhe und Erholung wichtig, das Unterhaltungsprogramm umfasst beispielsweise klassische Musik, Theater und Lesungen, traditionelle Bordspiele und verschiedenste Kurse (z. B. Yoga, Gymnastik, Fotografie, Computer). Wichtig auf amerikanischen Schiffen ist zudem ein Kasino. Klassische Kreuzfahrten dauern meist 14 Tage, daneben werden auch längere Reisen sowie Weltreisen angeboten, die zwischen 90 und 150 Tagen dauern können. Anbieter in Deutschland sind unter anderem Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, Transocean Kreuzfahrten sowie Phoenix Reisen.

Kreuzfahrten auf Großseglern

Eingesetzt wird eine kleine Zahl von Großseglern, die aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg stammen und modernisiert wurden (z. B. Sea Cloud), aber auch Nachbauten früherer Segelschiffe und komplette Neubauten. Einrichtung und Luxus entsprechen den modernen Kreuzfahrtschiffen. Sie bieten daher eine Mischung aus traditioneller Kreuzfahrt und dem Abenteuer des Segelns.

Minikreuzfahrten

Eine Minikreuzfahrt ist eine Kreuzfahrt mit einer Reisedauer von zwei bis fünf Tagen. Alternative Bezeichnungen sind Kurzkreuzfahrt oder Schnupperkreuzfahrt. Minikreuzfahrten werden sowohl für die Hochsee als auch auf dem Fluss angeboten. Sie werden in nahezu alle Destinationen und von nahezu allen Veranstaltern/Reedereien angeboten.

Positionierungskreuzfahrt

Von einer Positionierungskreuzfahrt spricht man, wenn das Schiff nur in einer Richtung benutzt wird, vergleichbar mit der klassischen Passage. Solche Fahrten werden häufig beim Revierwechsel der Schiffe in Frühjahr und Herbst angeboten. Auch die Bezeichnung Transreisen wird verwendet.

Studienkreuzfahrt / Expeditionskreuzfahrt

Eine Studienkreuzfahrt bietet Aspekte des Kulturtourismus. So orientieren sich Route an historischen, kunstgeschichtlichen oder geographischen Sehenswürdigkeiten. Landausflüge unter qualifizierter Leitung und Vor- und Nachbereitung an Bord durch Lektoren ersetzen das Entertainment.

Expeditionskreuzfahrten erfordern entsprechend ausgerüstete Schiffe, um eisführende Gewässer in den Polarregionen oder flachere Gewässer in Küstennähe befahren zu können. Teilweise kommen auch spezielle Schiffstypen wie beispielsweise Eisbrecher zum Einsatz. Um eine solche Fahrt zu unternehmen, müssen die Schiffe mit modernen Geräten ausgestattet sein. Sie bieten meist sehr komfortable Kabinen. Die Schiffe sind so ausgelegt, dass etwa 200 Passagiere Platz haben. Auf Expeditionskreuzfahrten gibt es kaum Unterhaltung und Animation. Expeditionsschiffe sind hochseetauglich und gleichzeitig klein genug, um auch in schmale Passagen, Fjorde oder große Flüsse (Amazonas) einzufahren. Zudem besitzen zahlreiche Expeditionskreuzfahrtschiffe eine Eisklasse, die den Einsatz in polaren Gewässern ermöglicht. Typische Expeditionskreuzfahrtschiffe sind z. B. die von Hapag-Lloyd Cruises eingesetzte Bremen und Hanseatic.

Tauchsafari

Ein Tauchsafariboot im Roten Meer

Die Tauchsafari oder Tauchkreuzfahrt ist eine spezielle Form der Kreuzfahrt, bei der eine Gruppe von Gerätetauchern mit einem Tauchboot von einem Tauchgebiet zum nächsten fährt, um dort zu tauchen und dabei auf dem Schiff isst und übernachtet.,[12]

Themenkreuzfahrt

Klassische Kreuzfahrten können als Themenkreuzfahrten angeboten werden. Dabei steht die gesamte Reise unter einem Thema oder Motto (z. B. Golf, Musik, Literatur, Essen und Trinken), an dem sich auch die Route orientiert. Ein Beispiel für eine Themenkreuzfahrt zu Musik ist die Full Metal Cruise.

Transatlantikkreuzfahrt

Im Gegensatz zu einer normalen Kreuzfahrt zeichnet sich eine Transatlantikkreuzfahrt in der Regel durch eine größere Anzahl aufeinanderfolgender Seetage aus. Während es bei einer normalen Kreuzfahrt häufig um die Häfen geht, steht bei einer Transatlantikkreuzfahrt meist das Schiff an sich im Mittelpunkt. Einige Transatlantikkreuzfahrten folgen den Routen der alten Transatlantikliner. Es gibt jedoch auch abweichende moderne Routen beispielsweise durch den Nordatlantik mit Anläufen in Island und Neufundland, die nur eine geringe Anzahl von aufeinanderfolgenden Seetagen haben.

Von vielen Reedereien werden Transatlantikkreuzfahrten im Rahmen der Repositionierung von Kreuzfahrtschiffen angeboten. Da einige Schiffe nur die Sommersaison in Europa verbringen und im Winter in der Karibik oder in Südamerika eingesetzt werden, finden diese dann typischerweise im Herbst in Westrichtung und im Frühjahr in Ostrichtung statt.

Personal an Bord

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Auf Kreuzfahrtschiffen gibt es verschiedene Kategorien von Besatzung. Darunter fallen Offiziere, Mannschaft und Personal, bei größeren Schiffen gibt es auch noch Zwischenstufen. Offiziere sind Angestellte mit besonderer Verantwortung und Entscheidungsbefugnis, die in den Bereichen Nautik, Technik oder Hotel arbeiten. Der größte Teil der Besatzung ist die Mannschaft, die ebenso in den drei Bereichen arbeitet. Zum Personal zählen alle Mitarbeiter, die entweder über externe Unternehmen (Konzessionäre) oder in Geschäften, Schönheits-/Haarsalons und Kasinos an Bord arbeiten. Das zahlenmäßige Verhältnis von Personal zu Gästen beträgt etwa 1 zu 3, auf Luxusschiffen oft sogar 1 zu 1,5. Auf den größten Kreuzfahrtschiffen arbeiten über 2000 Menschen. Das Service-Personal wird Steward oder Stewardess genannt. Das Verhalten von Mitarbeitern mit direktem Kundenkontakt ist wie in jedem Unternehmen von besonderer Bedeutung.

Arbeitsbedingungen

Kreuzfahrtschiffe sind personell straff organisiert und viele Schiffe fahren unter der Flagge eines sogenannten Gefälligkeitslandes wie Panama, den Bahamas oder Liberia. Diese Länder haben schwächere Arbeitsschutzgesetze, sodass die Besatzung entsprechend wenig Rechte an Bord hat. Crewmitglieder haben befristete Arbeitsverträge mit einer Vertragsdauer von bis zu zwölf Monaten. Die Schichten dauern häufig bis zu 12 Stunden pro Tag bei sieben Tagen pro Woche. Die Freizeitmöglichkeiten an Bord sind für viele Mitarbeiter auf den Personalraum beschränkt. Lediglich höhere Angestellte, zum Beispiel Offiziere, dürfen Teile der öffentlichen Passagierbereiche nutzen.

Kritik

Kreuzfahrten stehen auf Grund ihrer vielseitigen Auswirkungen unter beständiger öffentlicher Kritik. Diese erfolgt primär hinsichtlich der Umwelt- und Gesundheitsschäden, die der Kreuzfahrt-Tourismus verursacht. Die Kritik umfasst aber auch Aspekte der Steuer-Gerechtigkeit, der Arbeitsbedingungen der Crew und die Auswirkungen auf Umwelt und Wirtschaft der Zielhäfen.

Ökonomische Auswirkungen

Die von Kreuzfahrten ausgehenden Umsätze entstehen zum einen direkt in der Kreuzfahrtindustrie (z. B. bei Werften, Reedereien, spezialisierte Reiseveranstalter), zum anderen werden Umsätze im ergänzenden touristischen Bereich (z. B. Einzelhandel, Souvenirindustrie, Reiseversicherungen, Verlage für Reiseliteratur) erzeugt.

In den angelaufenen Destinationen entstehen Einnahmen durch Ausgaben der Passagiere (Ausflüge, Einkäufe usw.), der Crew (Einkäufe) sowie für das Schiff (Hafengebühr, Abfallentsorgung, Wasserversorgung usw.), Steuereinnahmen und Ausgaben wie Marketing und Personal. Dadurch steigen Nachfrage und Preisniveau und erhöhen damit die Kaufkraft der lokalen Nutznießer der Kreuzfahrtindustrie. Für die unbeteiligte lokale Bevölkerung wirkt sich das steigende Preisniveau hingegen negativ aus und senkt deren Kaufkraft.

Die Ruby Princess im Canale della Giudecca, Venedig

Verglichen mit landseitigen Tourismus sind die Einnahmen der Destinationen geringer, da die Passagiere auf dem Kreuzfahrtschiff übernachten und dort verköstigt und unterhalten werden. Wenn durch die Kreuzfahrtindustrie Gäste aus den Hotels der Zielgebiete abgeworben werden, führt das zu sinkenden Einnahmen im Zielgebiet.

Der internationale Kreuzfahrttourismus ist ein Sektor der Tourismusindustrie, der in den letzten Jahren überdurchschnittliche Wachstumsraten aufzuweisen hatte und zu einer erheblichen Polarisierung der Diskussion über Kosten und Nutzen dieser Form von Massentourismus führte. Ver- und Entsorgung sind überdurchschnittlich geregelt. Dennoch verursachen die hohe Anzahl und das Verhalten einiger Schiffsführungen Belastungen.

Soziokulturelle Auswirkungen

Durch das Durchschleusen großer Menschenmassen werden die Anlegeorte stark belastet. Einige von ihnen, zum Beispiel Venedig, begannen sich in den 2010er Jahren dagegen zu wehren. Misslich sind auch die Arbeitsbedingungen auf den Kreuzfahrtschiffen.[13]

Ökologische Auswirkungen

Kreuzfahrten stehen auf Grund ihrer hohen Umwelt- und Gesundheitsbelastung in deutlicher und internationaler Kritik. Diese erfolgt dabei von verschiedener Seite, darunter Experten und Umweltschutzorganisationen wie dem NABU. Die Kritik bezieht sich dabei auf verschiedene Aspekte der Kreuzfahrten, primär die Luftverschmutzung mit den daraus resultierenden Belastungen für die Gesundheit und den Massentourismus. International haben sich in den Jahren ab 2017 zudem verschiedene lokale Bewegungen organisiert, welche die Auswirkungen des Tourismus per Kreuzfahrt kritisieren, im europäischen Raum insbesondere in Palma de Mallorca und Venedig.

Darüber hinaus wird auch grundsätzliche Konsumkritik geübt, etwa auf Grund der hohen Abfall-Menge und der mangelnden Interaktion zwischen Kreuzfahrt-Touristen und lokaler Kultur und Wirtschaft.

Dem Experten für Kreuzfahrt-Tourismus Frank Herrmann nach sind, mit Stand 2018, lediglich einzelne „Vorzeigeschiffe“ mit modernen Filteranlagen ausgestattet, die Schwefeloxid-, Stickoxid-, Ruß-, Feinstaub- und Schwermetall-Ausstoß reduzieren. Kreuzfahrten nutzen für Hochsee-Fahrten Schweröl. Die Motoren laufen auch im Hafen permanent, um den Energiebedarf für Unterhaltungsangebote zu decken.[14]

Nach einer 2019 veröffentlichten Untersuchung der Umweltverband-Dachorganisation Transport and Environment verursachte alleine der Konzern Carnival Corporation mit seinen Marken Aida, Costa und Cunard im Jahr 2017 eine zehnmal größere Schwefeloxid-Menge, als alle 260 Millionen in Europa befindlichen PKW zusammen. Der kleinere Konkurrent Royal Caribbean Cruises produzierte die vierfache Menge der gesundheitsschädigenden Abgase gegenüber allen Autos.[15]

Rund 70 Prozent des Mülls im Mittelmeer stammt von Kreuzfahrtschiffen, die im Jahr 2010 laut Daten der internationalen Meeresschutzorganisation Oceana täglich bis zu 4000 Kilogramm Abfall produzierten.[16][17]

Rußfilter für große Kreuzfahrtschiffe gibt es mit Stand von 2018 noch nicht.[18] Die ebenfalls ungefilterten CO2-Emissionen von etwa 200–300 kg pro Passagier und Tag zuzüglich Anreisen verstärken den Treibhauseffekt.

Umweltschutzmaßnahmen in der Kreuzfahrtindustrie

Umweltschutzmaßnahmen können seitens der Staaten, der Kreuzfahrtverbände, den einzelnen Kreuzfahrtunternehmen und von Umweltschutzverbänden ergriffen werden. Kreuzfahrtschiffe müssen internationale, nationale und regionale Gesetze und Regelungen beachten, da sie auch die jeweiligen Gewässer befahren. Die International Maritime Organization (IMO) ist als maritime Abteilung der UN für gesetzliche Regelungen im weltweiten Schiffsverkehr zuständig und somit ebenfalls für Umweltregelungen auf Kreuzfahrtschiffen. Die IMO erließ das weltweite Übereinkommen zum Gewässerschutz die „International Convention for the Prevention of Pollution from Ships“ (auch MARPOL genannt). MARPOL regelt das Einleiten von Abwässern, die Ölentsorgung, den Emissionsausstoß und die Abfallentsorgung auf Schiffen. Kreuzfahrt-Branchenverbände wie die Cruise Lines International Association (CLIA)[19] setzen sich ebenfalls für den Umweltschutz ein und veröffentlichten eigene freiwillige Umweltrichtlinien. Einige Kreuzfahrtunternehmen investieren in emissionsärmere und ressourcenschonende Antriebsmaschinen, effektive Wasseraufbereitungsanlagen, Ölfilteranlagen, Verbrennungsanlagen und Recyclingsysteme.[20]

Gegen die Invasion fremder Spezies über das Ballastwasser (Hemerochorie) befinden sich Technologien noch in der Testphase. Viele Kreuzfahrtunternehmen installieren Programme zur Vermeidung gefährlicher Chemikalien und Abfälle und zum Schutz von Korallenriffen.

Die größten Kreuzfahrtschiffe

Seit den mittleren 1990er Jahren ist ein stetiges stärkeres Wachstum des Kreuzfahrtsegments zu beobachten, es wurde ein regelrechter „Bauboom“ bei großen (über 100.000 BRZ) und vor allem sehr großen Passagierschiffen (über 150.000 BRZ) ausgelöst. Im Folgenden sind alle im Jahr 2017 in Fahrt befindlichen Kreuzfahrtschiffe über 150.000 BRZ aufgelistet:[21]

  1. Harmony of the Seas (226.963 BRZ, 5.479 PAX, Royal Caribbean Cruise Line)
  2. Allure of the Seas (225.282 BRZ, 5.400 PAX, Royal Caribbean Cruise Line), Oasis of the Seas (225.282 BRZ, Royal Caribbean Cruise Line)
  3. Anthem of the Seas (168.666 BRZ, 4.180 PAX, Royal Caribbean Cruise Line), Quantum of the Seas (168.666 BRZ, 4.180 PAX, Royal Caribbean Cruise Line), Ovation of the Seas (168.666 BRZ, 4.180 PAX, Royal Caribbean Cruise Line)
  4. MSC Meraviglia (167.600 BRZ, 4.500 PAX, MSC Kreuzfahrten)
  5. Norwegian Escape (165.157 BRZ, 4.266 PAX, Norwegian Cruise Line), Norwegian Joy (165.157 BRZ, 3.900 PAX, Norwegian Cruise Line)
  6. MSC Seaside (160.000 BRZ, 4.140 PAX, MSC Cruises)
  7. Norwegian Epic (155.873 BRZ, 4.200 PAX, Norwegian Cruise Line)
  8. Freedom of the Seas (154.407 BRZ, 3.634 PAX, Royal Caribbean Cruises), Liberty of the Seas (154.407 BRZ, 3.634 PAX, Royal Caribbean Cruises), Independence of the Seas (154.407 BRZ, 3.634 PAX, Royal Caribbean Cruises)
  9. Genting Dream (151.300 BRZ, 3.360 PAX, Dream Cruises)

Große Kreuzfahrt-Reedereien

Vertriebskanäle

Kreuzfahrten wurden 2008 hauptsächlich über Reisebüros und Reiseveranstalter gebucht, besonders bei so genannten Cruise-only-Agenturen, die sich auf den Vertrieb von Kreuzfahrten spezialisiert haben. Zu den größten deutschen Kreuzfahrtanbietern (Cruise-only-Agenturen) zählen (Stand 2008) der Atlantic Seereisedienst und der Elbflorenz Reisedienst, die jeweils einen Marktanteil von ungefähr 10 % haben. 2008 wurden 77,7 % der Hochseekreuzfahrten über Reisebüros, 11 % über Reiseveranstalter und 6,8 % direkt bei der Reederei gebucht.

E-Commerce konnte sich 2008 in der Kreuzfahrtenbranche noch nicht durchsetzen: 4,5 % der Hochseekreuzfahrten und 4,3 % der Flusskreuzfahrten wurden per Internet gebucht. Viele Kunden informieren sich im Internet bei sogenannten Bewertungsportalen; anschließend buchen sie über Reisebüros, Reiseveranstalter oder direkt über das Bewertungsportal.

Passagierrechte

Auch bei Schiffsreisen haben Passagiere Fahrgastrechte. Werden diese verletzt, liegt ein Reisemangel vor, der den Passagier zu Preisminderungen, Ersatzansprüchen oder Entschädigungen berechtigen kann.[22]

Person-über-Bord bei Kreuzfahrten

Immer wieder gehen Passagiere auf Kreuzfahrtschiffen über Bord. Einer Schätzung der Berliner Zeitung anlässlich des Todes von Daniel Küblböck im Jahr 2018 nach, gehen jährlich bis zu 20 Personen über Bord.[23] Eine Erhebung aus dem Jahr 2011 listet für die vorangegangene Dekade insgesamt 159 Passagiere und Crewmitglieder, die über Bord gegangen sind. Von diesen konnten lediglich 33 gerettet werden.[24]

Als Ursache für eine Mensch-über-Bord-Situation seien sowohl Unfälle wie auch Suizid oder Verbrechen denkbar. Betroffene bleiben oft verschollen.

Einheitliche Sicherheitsstandards zur Vermeidung solcher „Mann-über-Bord“-Notfälle gibt es aktuell nicht. Daher fallen die technischen Lösungen der Reedereien unterschiedlich aus.

Eine aus dem Kreis von Angehörigen auf Kreuzfahrtschiffen verschwundener Passagiere gegründete Initiative, die International Cruise Victims Organisation (ICV), setzt sich für die Aufklärung und Vermeidung dieser Vorfälle ein. Der Organisation nach seien Reedereien daran interessiert, Todesfälle „Totzuschweigen“. Entsprechend würde auf Vermisstenanzeigen verzichtet und die Aufklärung aus Angst vor negativen Presseberichten nicht priorisiert.

„In der Kreuzfahrtindustrie besteht ein Verantwortlichkeitsproblem, sobald du an Bord gehst, befindest du dich auf ausländischem Boden und bist der Polizei des Dritte-Welt-Landes ausgeliefert, in dem das Schiff registriert ist.“

Kendall Carver, International Cruise Victims Association (ICV)[24]

Im Jahr 2010 wurde von Barack Obama der „Cruise Vessel Security and Safety Act“ unterzeichnet. Nach diesem US-Gesetz sind Kreuzfahrtunternehmen zur schnellen Meldung von Vermissteten-Fällen verpflichtet, die US-amerikanischen Behörden FBI und US Coast Guard sind zudem zu Ermittlungen befugt, unabhängig der Beflaggung eines Schiffes.[24]

Populärkultur

Seit Jahrzehnten gibt es erfolgreiche Kreuzfahrt-Fernsehserien; diese gelten als ein maßgeblicher Faktor, der diese Urlaubsform populär gemacht hat. Das ZDF strahlt seit 1981 die Serie Das Traumschiff aus, inspiriert unter anderem durch die Serie Love Boat. Die ARD begann am 11. Januar 2010 im Nachmittagsprogramm mit der Serie Verrückt nach Meer, am 10. Januar 2017 wurde die 200. Episode gesendet.

Siehe auch

Dokumentarfilm

  • Alexis Marrant: Mittelmeer in Gefahr, Arte-Frankreich 2017. (online)

Literatur

In den einzelnen Rubriken nach der Reihenfolge des Erscheinens

Kreuzfahrtmarkt

  • Otto Schüßler: Passagier-Schifffahrt. Ein Handbuch für Reiseverkehrskaufleute in Ausbildung und Praxis. Ausführliche Informationen über Kreuzfahrten, Flusskreuzfahrten, Fährschiffe, Frachtschiffe, Boots- und Yachtreisen. DRV, Frankfurt am Main, 2. Aufl. 2005, ISBN 3-929835-29-0.
  • Bob Dickinson, Andy Vladimir: Selling the sea. An Inside Look at the Cruise Industry. Wiley, Hoboken, NJ 2008, ISBN 978-0-471-74918-9.
  • Axel Schulz: Verkehrsträger im Tourismus. Luftverkehr – Bahnverkehr – Straßenverkehr – Schiffsverkehr. München 2009, ISBN 978-3-486-58876-7.
  • Peter Tönishoff: Trends in der Kreuzschifffahrt. In: Schiff & Hafen, Heft 9/2011, Seehafen-Verlag, Hamburg 2011, ISSN 0938-1643, S. 32 ff.
  • Christian Eckardt: Aktuelle Trends auf Kreuzfahrtschiffen. In: Hansa, Heft 9/2013, ISSN 0017-7504, S. 22–25.
  • Wolfgang Gregor: Der Kreuzfahrtkomplex. Traumschiff oder Alptraum. Hamburg 2016, ISBN 978-3-7345-5373-8.

Arbeitsbedingungen, soziale und ökologische Auswirkungen

Berichte

Weblinks

 Commons: Kreuzfahrten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Duden Herkunftswörterbuch, 3. Auflage 2001, ISBN 3-411-04073-4, S. 453: „kreuzendes (das heißt zu Aufklärungszwecken hin und her fahrendes) Schiff; ...“. Brockhaus Wahrig. Deutsches Wörterbuch, Großwörterbuch. Renate Wahrig-Burfeind, 9. vollständig aktualisierte Ausgabe 2011, ISBN 978-3-577-07595-4, S. 893: „Kriegsschiff, das hin- und herfahrend eine Küste schützt“.
  2. Exklusive DRV-Analyse „Kreuzfahrtenmarkt 2011“: Über 1,8 Mio Urlauber auf See und Flüssen – der Markt wächst weiter. In: drv.de. 8. März 2012, archiviert vom Original am 12. März 2012; abgerufen am 28. April 2019.
  3. Kreuzfahrtbranche knackt 20-Millionen-Grenze, Bericht zu Kreuzfahrten in spiegel online vom 11. September 2012
  4. Alle Zeichen auf Wachstum · Kreuzfahrtbranche sieht sich als wichtigen Wirtschaftsfaktor in Europa. In: Täglicher Hafenbericht vom 13. Juli 2018, S. 13
  5. Klaus Meyer, Burkhard Ilschner: Massenpassagierhaltung – auf ewig krisenfest? In: Waterkant 2-17, 32. Jahrgang, Heft 126 von Juni 2017, ISSN 1611-1583, S. 13–16
  6. Eckhard-Herbert Arndt: Cruise profitiert von Seelust der Europäer · Fast sieben Millionen Passagiere im Jahr 2016 · Mittelmeerregion und Nordeuropa als Destination sehr gefragt. In: Täglicher Hafenbericht vom 17. März 2017, S. 4
  7. Frank Binder: Kreuzfahrtbranche weiter auf Rekordkurs · 11,3 Prozent Wachstum. In: Täglicher Hafenbericht vom 10. März 2017, S. 1
  8. Iven Krämer: Deutsche Häfen und Werften vor neuen Herausforderungen · Kreuzschifffahrt-Boom. In: Schiff & Hafen, Heft 3/2017, S. 64–68
  9. Growth | Cruise Market Watch. Abgerufen am 20. August 2019 (amerikanisches Englisch).
  10. Passagierliste der Augusta Victoria 22.1.–22.3.1891 – Anlage zum Reisebericht „Backschisch“ von C.W. Allers. In: cwallers.de. 18. August 2012, abgerufen am 14. August 2019.
  11. C.W. Allers: Backschisch. Die erste deutsche Kreuzfahrt im Jahre 1891. Hrsg. von Gerd Fahrenhorst, Berlin 2008, ISBN 978-3-86805-159-9.
  12. Virginia Maxwell, Mary Fitzpatrick, Siona Jenkins und Anthony Sattin: Ägypten, Plant Publication Pty., Melbourne Oktober 2006, ISBN 978-3-8297-1562-1, S. 492.
  13. Wolfgang Meyer-Hentrich: Wahnsinn Kreuzfahrt. Gefahr für Natur und Mensch. Ch. Links Verlag, Berlin 2019, S. 65–74.
  14. ZDF makro: Ökologisch verreisen – Experte: Kreuzfahrten belasten Umwelt stark, zdf.de, 25, Mai 2018. Abgerufen am 13. August 2019.
  15. Till Barterls: Umweltsünder Kreuzfahrtschiffe: Das sind die dreckigsten Hafenstädte und Reedereien, Stern-Website, 6. Juni 2019. Abgerufen am 13. August 2019.
  16. Stephanie Eichler: Müll im Mittelmeer – Über die Reling entsorgt. In: sueddeutsche.de. 21. Juli 2010, abgerufen am 29. März 2019.
  17. Protect Our Oceans: Stop Cruise Ship Pollution. Cruise Ship Waste – U.S. Laws and Regulations. (PDF; 33 kB)
  18. Antje Blinda: Neues TUI-Cruises-Schiff – „Ich bin das Thema Rußpartikelfilter leid“. Interview mit Lucienne Damm, Umweltmanagerin bei TUI Cruises. In: spiegel.de. 11. Mai 2018, abgerufen am 10. März 2019.
  19. Cruise Industry Policies, das "European Cruise Council" wurde umbenannt in 'CLIA Europe': [1]/
  20. Axel Schulz, Josef Auer: Kreuzfahrten und Schiffsverkehr im Tourismus. Oldenbourg, 2010, ISBN 978-3-486-70998-8, S. 155 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  21. Berlitz: Cruising & Cruise Ships 2017
  22. Rechte von Schiffsreisenden. In: europa.eu. 24. Januar 2019, abgerufen am 5. Juni 2019.
  23. Fall Daniel Küblböck – So oft verschwinden Passagiere auf Kreuzfahrten. In: berliner-zeitung.de. 10. September 2018, abgerufen am 21. August 2019 (Anmeldung erforderlich).
  24. a b c Peter Michalski: Kreuzfahrt: Die verschwundenen Passagiere, Hamburger Abendblatt-Website, 29. September 2011. Abgerufen am 13. August 2019.