Kreuzstadl Rechnitz

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Kreuzstadl in Rechnitz
Gedenkstein mit Buch Jeremia 16,4

Der Kreuzstadl Rechnitz steht am südlichen Ortsrand in der Marktgemeinde Rechnitz im Bezirk Oberwart im Burgenland. Das ehemalige landwirtschaftliche Gebäude dient als Mahnmal zum Massaker von Rechnitz. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Kreuzstadl wurden beim Massaker von Rechnitz in der Nacht vom 24. auf den 25. März 1945 ca. 180 ungarische Juden ermordet. Die Erschießung erfolgte durch den örtlichen Gestapoführer Franz Podezin und weiteren Helfern. Trotz oftmaliger Suchgrabungen konnten die Gräber der Opfer bis heute nicht gefunden werden. 1993 wurde der Kreuzstadl von der Israelitischen Kultusgemeinde Wien angekauft, um der Nachwelt als mahnendes Denkmal erhalten zu bleiben.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadl wird wegen seines kreuzförmigen Grundrisses als Kreuzstadl bezeichnet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kreuzstadl Rechnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 47° 17′ 40″ N, 16° 26′ 43″ O