Kreuztragung Christi

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Kreuztragung Christi von Hieronymus Bosch (um 1480), Kunsthistorisches Museum

Die Kreuztragung Christi bezeichnet einen Abschnitt der Leidensweges von Jesus Christus. Sie wird im Neuen Testament in Joh 19,17 EU, Mt 27,31-32 EU, Mk 15,20-21 EU und Lk 23,26-32 EU beschrieben. Nach diesen Zeugnissen trug Jesus zuerst selbst, dann Simon von Cyrene, das Leidenswerkzeug – das Kreuz – nach Golgota als Ort der Kreuzigung.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreuzweg als Darstellung des Leidensweges Christi mit vierzehn Stationen entwickelte sich im 17. Jahrhundert mit den Franziskanern. Papst Clemens XII. erkannte im Jahr 1731 mit seinem Breve Unterweisungen über die Art, wie man den Kreuzweg abhalten soll diese Form des Kreuzwegs als kanonisch an und bedachte ihn mit Ablässen. Zu vielen Klöstern und Klosterkirchen der Franziskaner entstanden nun Kreuzwege nach diesem Modell. Die Stationen der Kreuztragung gehen von der 2. Station Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern bis zur 9. Station Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz.

Bildende Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Jesus Christ bearing the Cross – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien