Kriegsgefangenenlager

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Ein Kriegsgefangenenlager ist ein Gefängnis, häufig in der Form eines Barackenlagers, für während und unmittelbar nach einem Krieg gefangene feindliche Soldaten (Kriegsgefangene).

Internationale Verträge, wie zum Beispiel die Genfer Konvention zur Behandlung Kriegsgefangener, sollen Mindeststandards bei der Behandlung der Gefangenen sicherstellen. Diese werden vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) überwacht. Die Verträge sollen auch eine Verwechslung von Kriegsgefangenenlagern mit Arbeitslagern vermeiden.

Die deutschen Kriegsgefangenenlager im Zweiten Weltkrieg wurden in Stammlager (Abkürzung: Stalag) zur Unterbringung des „Mannschaftsstammes“ (Mannschaften und Unteroffiziere) und Haftlager für feindliche Offiziere (Abkürzung: Oflag) eingeteilt.

Displaced Persons (DPs), die nach Kriegsende in DP-Lagern (engl.: DP Camps) untergebracht waren, fielen nicht unter den Kriegsgefangenen-Begriff. Es konnte aber durchaus sein, dass in DP-Lagern ehemalige Kriegsgefangene untergebracht wurden.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe bei Kriegsgefangenschaft

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]