Křimov

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Křimov
Wappen von Křimov
Křimov (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Ústecký kraj
Bezirk: Chomutov
Fläche: 3033,2572[1] ha
Geographische Lage: 50° 29′ N, 13° 18′ OKoordinaten: 50° 29′ 4″ N, 13° 17′ 44″ O
Höhe: 595 m n.m.
Einwohner: 417 (1. Jan. 2017)[2]
Postleitzahl: 430 01
Kfz-Kennzeichen: U
Verkehr
Bahnanschluss: Chomutov–Křimov–Reitzenhain
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 9
Verwaltung
Bürgermeister: Zdeněk Vokatý (Stand: 2009)
Adresse: Křimov 36
430 01 Chomutov 1
Gemeindenummer: 563161
Website: www.krimov.cz
Lage von Křimov im Bezirk Chomutov
Karte

Křimov (deutsch Krima) ist eine Gemeinde in Tschechien.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Křimov liegt acht km nordwestlich von Chomutov auf einem Höhenzug zwischen den Tälern der Hutná und des Křimovský potok im Erzgebirge und gehört zum Okres Chomutov. Westliche der Ortsmitte verläuft die Silnice I/7, die gemeinsam mit der sich auf deutscher Seite fortsetzenden Bundesstraße 174 die kürzeste Straßenverbindung zwischen dem Ballungsraum Leipzig-Halle und Prag bildet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Křimov besteht aus den Ortsteilen Celná (Zollhaus), Domina, Krásná Lípa (Schönlind b. Krima), Křimov (Krima), Menhartice (Märzdorf), Nebovazy (Nokowitz), Stráž (Tschoschl), Strážky (Troschig) und Suchdol (Dörnthal)[3]. Grundsiedlungseinheiten sind Domina, Krásná Lípa, Křimov, Menhartice, Nebovazy, Stráž, Strážky und Suchdol.[4]

Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Domina, Krásná Lípa u Křimova, Křimov, Menhartice u Křimova, Nebovazy, Stráž u Křimova, Strážky u Křimova und Suchdol u Křimova[5].

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Annenkirche in Křimov (2010)

Die erste urkundliche Erwähnung von Krima stammt von 1281, zu dieser Zeit befand sich das Dorf im Besitz des Deutschritterordens in Komotau. Der Ort befand sich an der Reichsstrasse, was zum einen dem Dorf Vorteile brachte, auf der anderen Seite aber während der Kriegszeiten auch viel Unglück. Die Bewohner lebten überwiegend von der Landwirtschaft.

1672 richtet das protestantische Kurfürstentum Sachsen im Ort die erste Pfarrei ein, zu der auch die Gemeinden Neudorf, Sebastiansberg, Sonnenberg und Wohlau gehören.

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete der Ort gemeinsam mit Zollhaus ab 1850 die politische Gemeinde Krima in der Bezirkshauptmannschaft Komotau.

1872 erfolgte der Eisenbahnanschluss durch den Bau der 57,7 km langen Strecke der Buschtěhrader Eisenbahn von Komotau nach Weipert, von der 1875 die vom Bahnhof Krima-Neudorf abzweigende Strecke nach Reitzenhain in Sachsen in Betrieb ging. Dort bestand Anschluss an die Bahnstrecke Reitzenhain–Flöha. Heute ist nur noch die Strecke von Chomutov nach Vejprty in Betrieb. Im Jahr 1946 wurde die deutschböhmische Bevölkerung vertrieben.

In den Jahren 1953 bis 1958 entstand die Talsperre Křimov.

Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohnerzahl[6]
18691 445
18801 488
18901 495
19001 442
19101 475
Jahr Einwohnerzahl
19211 448
19301 470
19501 158
19612 516
19703 322
Jahr Einwohnerzahl
19803 199
19913 99
20013 152
20113 312
1 Křimov mit Celná
2 Křimov mit Celná, Menhartice, Nebovazy, Stráž und Suchdol
3 Křimov mit Celná, Domina, Krásná Lípa, Menhartice, Nebovazy, Stráž, Strážky und Suchdol

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.uir.cz/obec/563161/Krimov
  2. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2017 (PDF; 371 KiB)
  3. http://www.uir.cz/casti-obce-obec/563161/Obec-Krimov
  4. http://www.uir.cz/zsj-obec/563161/Obec-Krimov
  5. http://www.uir.cz/zsj-obec/563161/Obec-Krimov
  6. Historický lexikon obcí České republiky - 1869-2015. Český statistický úřad, 18. Dezember 2015, abgerufen am 21. Februar 2017 (tschechisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Křimov – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien