Kristin Brinker

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Kristin Brinker, 2017

Kristin Brinker (* 1972 in Bernburg) ist eine deutsche Architektin und Politikerin (AfD). Seit 2016 ist Brinker Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kristin Brinker wurde 1972 in Bernburg geboren, 1990 schloss sie ihre Schulausbildung mit dem Abitur ab.[1] Nach dem Abitur arbeitete sie als Anlageberaterin bei der Berliner Volksbank und absolvierte eine Ausbildung zur genossenschaftlichen Bankkauffrau.[1]

Brinker studierte von 1994 bis 1999 Architektur auf Diplom an der Technischen Universität Berlin, ihre Diplomarbeit schrieb sie zur Umwandlung von Bestandswohnungen in altengerechten Wohnraum.[2] im August 2005 wurde sie an der Technischen Universität ebenfalls im Bereich Architektur mit einer Dissertation zum Thema „Das Bild vom Alter und dessen Einfluß auf die Wohnformen für ältere Menschen im 20. Jahrhundert in Deutschland – Eine gesellschaftspolitische und gebäudetypologische Untersuchung“ promoviert.[3][2]

Seit 2000 arbeitet Brinker als Selbständige im Bereich Hausverwaltungen/Objekt- und Baubetreuung.[2]

Politisches Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kristin Brinker trat im Frühjahr 2013 der Alternative für Deutschland bei.[1] Brinker gilt als „liberal[4][5] und sei nach Medienberichten vor allem „wegen der Kritik an der Euro-Rettungspolitik“ und weniger aufgrund der aufkommenden rechtspopulistischen-rechtskonservativen Strömungen in die Partei eingetreten.[3] Brinker gilt innerhalb des Berliner Landesverbandes der AfD als gut vernetzt, sie ist Mitglied im Kreisverband Steglitz-Zehlendorf.[3][6]

Bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl im September 2016 zog Brinker über den Listenplatz 6 der AfD in das Abgeordnetenhaus ein. Brinker ist Mitglied im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses und wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden der Abgeordneteńhausfraktion der AfD gewählt.[7][1]

Privat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brinker ist mit dem ehemaligen Landeschef der Berliner AfD, Günter Brinker, verheiratet.[4]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kristin Brinker: Das Bild vom Alter und dessen Einfluß auf die Wohnformen für ältere Menschen im 20. Jahrhundert in Deutschland. Bristol/Berlin: Tenea, 2005, ISBN 978-3-86504-150-0. (Dissertation)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kristin Brinker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Vorstand. AfD-Fraktion Berlin, 2016, abgerufen am 11. Dezember 2016.
  2. a b c Kristin Brinker: Das Bild vom Alter und dessen Einfluß auf die Wohnformen für ältere Menschen im 20. Jahrhundert in Deutschland: eine gesellschaftspolitische und gebäudetypologische Untersuchung. Tenea, Bristol / Berlin 2005, ISBN 3-86504-150-7 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. a b c Maria Fiedler, Fabian Leber, Karin Christmann und Felix Hackenbruch: Diese AfD-Politiker sitzen bald im Parlament. In: Der Tagesspiegel. 19. September 2016, abgerufen am 11. Dezember 2016.
  4. a b Gudula Hörr: Die AfD-Truppe von Berlin. In: n-tv.de. 19. September 2016, abgerufen am 12. November 2016.
  5. Ulrich Kraetzer: Die parteiinternen Fronten der AfD. In: Berliner Morgenpost. 23. September 2016, abgerufen am 11. Dezember 2016.
  6. Die Strippenzieher aus dem Berliner Südwesten. In: RBB Online. 25. April 2016, abgerufen am 11. Dezember 2016.
  7. Dr. Kristin Brinker, Alternative für Deutschland. In: Parlament-Berlin.de. September 2016, abgerufen am 11. Dezember 2016.