Krobusch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Krobusch
Krobusz
Krobusch  Krobusz führt kein Wappen
Krobusch  Krobusz (Polen)
Krobusch  Krobusz
Krobusch
Krobusz
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Oppeln
Powiat: Prudnik
Gmina: Zülz
Geographische Lage: 50° 25′ N, 17° 43′ OKoordinaten: 50° 24′ 50″ N, 17° 43′ 16″ O
Einwohner: 353 ([1])
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OPR
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Katowice



Kirche
Ortsbild

Krobusch (polnisch: Krobusz) ist eine Ortschaft in Oberschlesien. Krobusch liegt in der Gemeinde Zülz (Biała) im Powiat Prudnicki (Kreis Neustadt O.S.) in der polnischen Woiwodschaft Oppeln.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Krobusch liegt fünf Kilometer östlich vom Gemeindesitz Zülz, 15 Kilometer nordöstlich von der Kreisstadt Prudnik (Neustadt O.S.) und 32 Kilometer südlich von der Woiwodschaftshauptstadt Opole (Oppeln).

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbarorte von Krobusch sind im Westen Radstein (Radostynia) und Ellguth (Ligota Bialska), im Norden Mokrau (Mokra), im Nordosten Dambine (Dębina), im Osten der Weiler Ziabnik (Żabnik), im Süden Altzülz (Solec) und im Südwesten die Stadt Zülz.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Krobusch gehört der Weiler Ziabnik (Żabnik).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1679 erstmals urkundlich als „villa Krobusz“ erwähnt.[1] 1865 hatte der Ort 11 Bauern-, 9 Gärtner- und 12 Häuslerstellen.[2]

Im Oktober 1896 erhielt Krobusch Eisenbahnanschluss mit der Neustadt-Gogoliner Eisenbahn. Der Personenverkehr ist eingestellt.

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 343 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 27 für Polen.[3] Krobusch verblieb beim Deutschen Reich. Am 18. August 1936 wurde der Ort in Krähenbusch umbenannt. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Neustadt O.S.

1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde in Krobusz umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Oppeln und seit 1999 gehört er zum Powiat Prudnicki. Am 6. März 2006 wurde in der Gemeinde Zülz, der Krobusch angehört, Deutsch als zweite Amtssprache eingeführt. Am 24. November 2008 erhielt der Ort zusätzlich den amtlichen deutschen Ortsnamen Krobusch.

Sehenswürdigkeiten und Denkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In den 1990er Jahren zur modernen Kirche ausgebaute Kapelle
  • Skulptur des Heiligen Nepomuk aus dem Jahr 1929
  • Denkmal zur Erinnerung an die Marienerscheinung in Fatima
  • Wegkreuze
  • Gefallenendenkmal

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Krobusch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Internetseite der Gemeinde, abgerufen im Dezember 2011
  2. Vgl. Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865
  3. Vgl. Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921 (Memento vom 29. Januar 2017 im Internet Archive)