Kronberg (Berg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Kronberg
Blick vom Gipfel auf Bergstation und Berggasthaus Kronberg

Blick vom Gipfel auf Bergstation und Berggasthaus Kronberg

Höhe 1662,8 m ü. M.
Lage Appenzell Innerrhoden, Schweiz
Gebirge Appenzeller Alpen
Dominanz 3,2 km → Höchnideri
Schartenhöhe 350 m ↓ Brugger Wald
Koordinaten 743005 / 239567Koordinaten: 47° 17′ 29″ N, 9° 19′ 46″ O; CH1903: 743005 / 239567
Kronberg (Berg) (Appenzeller Alpen)
Kronberg (Berg)
Gestein Nagelfluh

Der Kronberg (1662,8 m ü. M.)[1] befindet sich südlich oberhalb von Jakobsbad im Kanton Appenzell Innerrhoden der Schweiz und gehört zu den Appenzeller Alpen. Die Bergstation der Luftseilbahn steht auf dem Gebiet des Bezirks Gonten, die Bergspitze hingegen auf Gebiet des Bezirks Schwende. Der Kronberg ist berühmt für seine Aussicht auf die Berge des Alpsteins, dem er nördlich vorgelagert ist.[2]

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im lokalen Dialekt heisst der Kronberg [ˈxrobɛg], mit normalerweise kurzem -o-. Der Berg ist schon im Mittelalter belegt (Ende 9. Jhd. Chraunberch, 1071 Chranperche, ca. 1280 Cramberch).[3]

Erschliessung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kronberg ist von Jakobsbad aus auf mehreren Wanderwegen und mit der Luftseilbahn Jakobsbad–Kronberg zu erreichen. Mit einer Wanderung kann man den Kronberg auch gut von Appenzell von Nordosten her erreichen, ebenso von der Schwägalp auf der anderen, südlichen Seite des Kronbergs. Im Winter führt eine 7 km lange, präparierte Schlittelpiste hinunter nach Jakobsbad.[4] Auch sind Skilifte am Fusse des Kronbergs in Betrieb.[5]

Der Kronberg bildet als leicht besteigbarer Berg ein beliebtes Ausflugsziel und kann auch im Winter auf ausgeschilderten Schneeschuhtouren gut erwandert werden.

Bei der Talstation der Kronbergbahn befindet sich seit dem 28. Juni 1999 eine Sommerrodelbahn[6] des Systems Alpine-Coaster und seit dem 16. Juni 2007 ein abwechslungsreicher Seilpark.[7] Ebenfalls wurde nahe der Talstation der 1. Motorikpark der Schweiz erstellt, welcher, wie die zwei grossen Spielplätze, der Öffentlichkeit zugänglich ist.[8]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kronberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landeskarte der Schweiz 1:25 000, Blatt 1115 Säntis, Ausgabe 2004. Herausgeber: swisstopo
  2. Helmut Dummler: Appenzeller Land. Die schönsten Tal- und Höhenwanderungen. 50 Touren. 6. Auflage. Bergverlag Rother, München 2008, ISBN 978-3-7633-4086-6, S. 36.
  3. S. Sonderegger: Die Orts- und Flurnamen des Landes Appenzell, Bd. I: 210, Frauenfeld 1958
  4. Die längste Schlittelstrecke der Ostschweiz unter «Winter» auf kronberg.ch (abgerufen am 26. Juni 2012)
  5. Skilifte Alpsteinblick skilifte-alpsteinblick.ch
  6. Geschichte auf kronberg.ch (abgerufen am 19. Juli 2018)
  7. Abenteuer und Kletterspass garantiert Mitteilung auf www.polizeinews.ch vom 16. Juni 2007
  8. Motorikpark auf myswitzerland.com (abgerufen am 19. Juli 2018)