Kronstetten
Kronstetten Stadt Schwandorf
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| Koordinaten: | 49° 19′ N, 12° 9′ O | |
| Höhe: | 380 m | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1972 | |
| Postleitzahl: | 92421 | |
| Vorwahl: | 09431 | |
Lage von Kronstetten in Bayern
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Kronstetten (2010)
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Kronstetten ist ein Ortsteil von Schwandorf im Landkreis Schwandorf im Regierungsbezirk Oberpfalz in Bayern.
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Kirchdorf Kronstetten liegt östlich von Schwandorf direkt an der Autobahn A 93.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Um 1170–1190 wird ein Roͮtlant de Groͮnstet urkundlich erwähnt.[1]
Kronstetten wurde mit dem Gemeindeedikt von 1818 eine selbständige Gemeinde, die durch Vertrag am 1. Juli 1972 der Stadt Schwandorf beitrat. Sie bestand aus den Ortsteilen Bössellohe, Charlottenhof, Freihöls, Holzhaus, Kronstetten, Lindenlohe und Prissath.[2]
Das Jagdschloss Charlottenhof gehörte einst zur Gemeinde Kronstetten.
Kirche
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die katholische Filialkirche St. Johannes Baptist und Evangelist in Kronstetten ist eine Saalkirche aus Bruchsteinen mit Putzgliederung und reicht im Kern in das 12. Jahrhundert zurück. Sie war im 17. und 18. Jahrhundert eine Wallfahrtskirche.[3]
Sie gehört zur Pfarrei St. Stefan in Wackersdorf. Alle übrigen ehemaligen Ortsteile gehören zur Pfarrei St. Andreas in Schwandorf-Fronberg.
Schulsprengel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Da die Gemeinde keine eigene Schule besaß, hatte die Pfarrgrenze mitten durch die Gemeinde Auswirkungen auf die Zugehörigkeit zum Schulsprengel. Die Kinder in den Ortsteilen besuchten die Schule in Fronberg, die Kinder vom Hauptort die Schule in Wackersdorf. Seit der Eingemeindung gehören alle Kinder zum Schulsprengel der Stadt Schwandorf.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Kronstetten in der Ortsdatenbank von bavarikon.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Kronstetten. In: Ortsnamen - Geschichte Bayerns. Abgerufen am 31. August 2025.
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 438.
- ↑ Georg Dehio: Deutscher Kunstverlag, München 2008, S. 281–82.

