Krugkoppelbrücke

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Die Krugkoppelbrücke
Die Nordseite der Brücke

Die Krugkoppelbrücke ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk, das die Alster an der Nordseite der Außenalster zwischen Hamburg-Harvestehude und Winterhude überspannt und die Straße „Krugkoppel“ über den Fluss führt.

Beschreibung und Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine erste Holzbrücke wurde an dieser Stelle 1891 nach Plänen von Franz Andreas Meyer errichtet. Es handelte sich um eine der letzten in Hamburg errichteten Holzbrücken. Das heutige, 72 Meter lange Bauwerk entstand zwischen 1927 und 1928 nach Plänen von Fritz Schumacher und Gustav Leo. Die Brücke besteht aus drei eingespannten Korbbogengewölben aus Eisenbeton. Für die Verblendung der Brüstungsfelder wählte Schumacher Klinkerkeramiken und Terrakotten, die unter anderem Weinranken und zweischwänzige Meerwesen zeigen. Die hervorstehenden Brückenpfeiler haben von Richard Kuöhl gestaltete eingelassene Muschelornamente; die Brüstung trägt das Wappen der Hansestadt.[1][2]

An der Brücke befindet sich pro Fahrtrichtung je eine Anlegestelle für Alsterdampfer.

Benennung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Brücke ist wahrscheinlich nach der Gaststätte "Krug Koppel" benannt, die im 16. Jahrhundert am westlichen Alsterufer errichtet wurde.[3]

Verkehrsbelastung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Krugkoppelbrücke wurde 2013 von durchschnittlich 13.000 Fahrzeugen pro Werktag genutzt, davon etwa 1 Prozent Schwerverkehr.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sven Bardua: Brückenmetropole Hamburg. Baukunst - Technik - Geschichte bis 1945. Hrsg.: Hartmut Frank, Ullrich Schwarz, Hamburgische Ingenieurkammer-Bau, Museum der Arbeit (= Schriftenreihe des Hamburgischen Architekturarchivs. Band 25). 1. Auflage. Dölling und Galitz Verlag, München 2009, ISBN 978-3-937904-88-7.
  2. Ralf Lange: Architektur in Hamburg – Der große Architekturführer. 1. Auflage. Junius Verlag, Hamburg 2008, ISBN 978-3-88506-586-9, S. 123.
  3. Bernhard Meyer-Marwitz: Das Hamburg Buch. Hans Christians Verlag, Hamburg 1981, ISBN 3-7672-0723-0, S. 381.
  4. Karte der durchschnittlichen täglichen Kfz-Verkehrsstärken an Werktagen (Montag–Freitag), Hamburg 2013 (PDF-Datei; 5,3 MB)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Krugkoppelbrücke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 53° 34′ 48,4″ N, 9° 59′ 57,6″ O