Krzeszyce

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Krzeszyce
POL Krzeszyce COA.svg
Krzeszyce (Polen)
Krzeszyce
Krzeszyce
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Lebus
Powiat: Sulęcin
Geographische Lage: 52° 35′ N, 15° 0′ OKoordinaten: 52° 35′ 0″ N, 15° 0′ 0″ O
Einwohner: 1400 (2006)
Postleitzahl: 66-435
Telefonvorwahl: (+48) 95
Kfz-Kennzeichen: FSU
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Flughafen Berlin-Schönefeld
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Gminagliederung: 14 Schulzenämter
Fläche: 194,22 km²
Einwohner: 4726
(31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 24 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0807012
Verwaltung
Bürgermeister: Czesław Symeryak
Adresse: ul. Skwierzyńska 16
66-435 Krzeszyce
Webpräsenz: www.krzeszyce.pl



Krzeszyce (deutsch Kriescht) ist ein Dorf und Sitz der gleichnamigen Landgemeinde in Polen. Sie gehört dem Powiat Sulęciński in der Woiwodschaft Lebus an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Kriescht wird auf einen Ritter namens Crezislaus zurückverfolgt, der im 12. Jahrhundert dort lebte. Um das Jahr 1354 gehörte Krissewis den Herren Uchtenhagen zu Sonnenburg. Im Jahr 1410 überließ Markgraf Jobst das Dorf Kresuz dem Bistum Lebus. 1427 wechselte das Dorf Krisitz mit Sonnenburg an den Johanniterorden.[2]

Nahe Kriescht wird 1772 der Heinrichskanal eröffnet. Er soll zur Beschleunigung des Wasserabflusses der Warthe bei Hochwasser dienen. 1836/ 1840 wird der Wissmann-Kanal mit dem gleichen Ziel erbaut. Die Reichsstraße 114 von Küstrin nach Schwerin (Warthe) und weiter nach Posen wurde 1829/1834 erneuert.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der deutschen Stadt Altlandsberg besteht eine Partnerschaft.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landgemeinde besteht aus folgende 14 Ortsteilen (deutsche Namen bis 1945)[3] mit einem Schulzenamt:

  • Brzozowa (Neuwalde)
  • Brzozówka
  • Dębokierz (Dammbruch)
  • Czartów
  • Dzierzążna (Brenkenhofsfleiß)
  • Jeziorki
  • Karkoszów (Groß Friedrich)
  • Kołczyn (Költschen)
  • Krasnołęg (Beaulieu)
  • Krępiny (Neu Dresden)
  • Krzemów (Scheiblersburg)
  • Krzeszyce (Kriescht)
  • Łąków
  • Łukomin (Streitwalde)
  • Malta (Malta)
  • Marianki
  • Maszków (Neudorf bzw. Mittenwalde)
  • Muszkowo (Mauskow)
  • Piskorzno (Stuttgardt)
  • Przemysław (Louisa)
  • Rudna (Rauden)
  • Rudnica (Hammer bzw. Klein Költschen)
  • Świętojańsko (Sankt Johannes)
  • Studzionka (Albrechtsbruch)
  • Zaszczytowo (Saratoga bzw. Havannah OT v. Saratoga)

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Siegmund Wilhelm Wohlbrück: Geschichte des ehemahligen Bisthums Lebus und des Landes dieses Nahmens. Dritter Theil. Naukische Buchhandlung, Berlin, 1832, S. 448 f., online.
  • Hans Steinborn: Kriescht. Ein Dorf am Rande des Warthebruchs. Eigenverlag, Gelsenkirchen, 1998.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2016. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 5,19 MiB); abgerufen am 29. September 2017.
  2. Siegmund Wilhelm Wohlbrück: Geschichte des ehemahligen Bisthums Lebus und des Landes dieses Nahmens. Dritter Theil. Naukische Buchhandlung, Berlin 1832, S. 448, online.
  3. Das Genealogische Orts-Verzeichnis