Kublank

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Kublank führt kein Wappen
Kublank
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kublank hervorgehoben

Koordinaten: 53° 33′ N, 13° 30′ O

Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Woldegk
Höhe: 85 m ü. NHN
Fläche: 13,49 km2
Einwohner: 168 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17349
Vorwahl: 03968
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 083
Adresse der Amtsverwaltung: Karl-Liebknecht-Platz 1
17348 Woldegk
Website: windmuehlenstadt-woldegk.de
Bürgermeister: Rainer Rütz
Lage der Gemeinde Kublank im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
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Kublank ist eine Gemeinde im Osten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte im Südosten Mecklenburg-Vorpommerns (Deutschland). Sie wird vom Amt Woldegk mit Sitz in der gleichnamigen Stadt verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kublank liegt etwa 20 Kilometer östlich von Neubrandenburg und 15 Kilometer nordwestlich vom Amtssitz Woldegk in einem Endmoränengebiet, dessen höchste Erhebungen 100 m ü. NHN erreichen.

Neben Kublank ist Friedrichshof ein Ortsteil der Gemeinde.[2] Weitere Siedlungen im Gemeindegebiet sind Funkenhof und Sandberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1298 taucht der ursprünglich slawisch besiedelte Ort erstmals als Cvbiank in einer Urkunde auf. Weitere historische Namensformen sind Cublank (1298), Coblank (1312), Cublanke (1338).[3] Der Name stammt vom altslawischen kobyla = Stute ab.[4] Der Ort Friedrichshof kam 1937 zunächst zur Nachbargemeinde Golm, später dann zu Kublank.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Kublank

  • Die Feldsteinkirche in Kublank aus dem 14. Jahrhundert wurde nach einem Brand 1911 wieder aufgebaut.
  • Gutshaus Kublank: Eingeschossiger Putzbau mit zweigeschossigem Mittelrisalit.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinde führt die Bundesautobahn 20, die über die Anschlussstelle Friedland-Woldegk (etwa fünf Kilometer entfernt) erreichbar ist. Die Bahnlinie Neubrandenburg-Pasewalk quert das Gemeindegebiet, die Bundesstraße 104 verläuft südlich der Gemeinde.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Land Stargard. In: Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Freistaates Mecklenburg-Strelitz. Im Auftrage des Ministeriums (Abteilung für Unterricht und Kunst). I. Band, III. Abteilung: Die Amtsgerichtsbezirke Friedland (2. Hälfte), Stargard und Neubrandenburg – bearbeitet von Georg Krüger, Oberkirchenrat zu Neustrelitz. Kommissionsverlag der Brünslowschen Verlagsbuchhandlung (E. Brückner), Neubrandenburg 1929, Amtsgerichtsbezirk Stargard – Kublank, S. 259 ff. (online [abgerufen am 5. Juli 2017]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kublank – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2018 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Lesefassung der Hauptsatzung der Gemeinde Kublank vom 04.06.2009 in der Fassung der dritten Änderung vom 09.12.2013. (PDF; 85 kB) Abgerufen am 5. Juli 2017.
  3. Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Freistaates Mecklenburg-Strelitz. Band 1: Georg Krüger: Das Land Stargard. Abteilung 3: Die Amtsgerichtsbezirke Friedland (2. Hälfte). Stargard und Neubrandenburg. Brückner, Neubrandenburg 1929, S. 59.
  4. Paul Kühnel: Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg. In: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 46, 1881, ISSN 0259-7772, S. 3–168, hier S. 77.