Kuhschnappel

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Kuhschnappel
Gemeinde St. Egidien
Koordinaten: 50° 48′ 26″ N, 12° 38′ 41″ O
Höhe: 325 m
Eingemeindung: 1. April 1996
Postleitzahl: 09356
Vorwahl: 03723
Kuhschnappel (Sachsen)
Kuhschnappel

Lage von Kuhschnappel in Sachsen

Kuhschnappel ist ein Ortsteil der Gemeinde St. Egidien im Landkreis Zwickau in Sachsen. Die Gemeinde Kuhschnappel mit ihrem Ortsteil Tirschheim wurde am 1. April 1996 nach St. Egidien eingemeindet.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kuhschnappel liegt im Erzgebirgsvorland des Landkreises Zwickau. Der durch den Ort fließende Kuhschnappelbach entwässert über den Lungwitzbach in die Zwickauer Mulde. Man erreicht Kuhschnappel über die Autobahnabfahrt Hohenstein-Ernstthal der A 4 und die Autobahnabfahrt Hartenstein/ Lichtenstein der A 72. Auch über die B 180 und die S 255 ist der Ort erreichbar.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden Kuhschnappels sind[1]

  • Tirschheim im Norden
  • Hohenstein-Ernstthal im Osten
  • Rüsdorf im Süden
  • St. Egidien im Südwesten
  • Lobsdorf im Nordwesten

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kuhschnappel entstand als Waldhufendorf. 1913 besuchte der sächsische König Friedrich August III. das Dorf. Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Tirschheim eingegliedert. 1996 wurde der Ort im Zuge der Verwaltungsreform durch die Vereinigung nach St. Egidien eingemeindet.[2]

Der Ortsname geht zurück auf das Sorbische "Kóńc na pólje" und bedeutet "Das Ende vom Feld".[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Emil Türschmann
  • Walter Lahl
  • Erich Leistner
  • Moritz Sonntag
  • Kurt Körnig
  • Walter Krebaum
  • Herta Rönitz
  • Gerhard Geipel
  • Erwin Boseniak
  • Marianne Schmidt
  • Bernd Mehlhorn
  • Irmhild Klein

Im Zuge einer Verwaltungsreform verlor Kuhschnappel die politische Eigenständigkeit und hat seitdem einen Ortsvorsteher.

Ortsvorsteher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ingrid Bock
  • André Bock

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Roman Siebenkäs des Schriftstellers Jean Paul (1763–1825) spielt zu einem guten Teil im fiktiven Reichsmarktflecken Kuhschnappel.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. maps.google.com
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996
  3. Aussage der Leipziger Namenforscherin Gabriele Rodriguez in der Sendung DRadio Wissen Redaktionskonferenz vom 19. Mai 2014; abrufbar unter: http://dradiowissen.de/beitrag/namenforschung-was-hinter-vor-und-nachnamen-steckt@1@2Vorlage:Toter Link/dradiowissen.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (49. Minute)