Kummerow (Schwedt)

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Koordinaten: 53° 9′ 5″ N, 14° 12′ 6″ O

Kummerow
Höhe: 10 m ü. NHN
Eingemeindung: 2. Januar 1998
Postleitzahl: 16303
Kummerow (Brandenburg)
Kummerow

Lage von Kummerow in Brandenburg

Die vormals selbständige Gemeinde Kummerow wurde am 2. Januar 1998 in das Gebiet der Stadt Schwedt/Oder eingegliedert[1] und ist damit der nordwestlichste Ortsteil von Schwedt (Brandenburg).

Auf einer Anhöhe wurde hier in den 1970er-Jahren eine vollständig erhaltene Graburne mit dem dazugehörigen Leichenbrand, den Resten von zwei Beigefäßen und dem Eisenschmuck gefunden. Die Urne entstammt der Eisenzeit (600 v. Chr. bis 0) und kam nach Angermünde ins Museum. Bis 1945 war Kummerow ein Bestandteil der preußischen Provinz Pommern.

Südwestansicht der Kirche mit isoliert stehendem Glockenstuhl

Die Romane des Schriftstellers Ehm Welk: „Die Heiden von Kummerow“ und „Die Gerechten von Kummerow“ haben nichts mit dem Ort direkt zu tun; da der Autor aus dem nicht weit entfernten Biesenbrow (heute Ortsteil der Stadt Angermünde) kam, könnten sich seine Geschichten aber auch hier abgespielt haben.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1998