Kunstjahr 1863

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Weitere Ereignisse

Kunstjahr 1863
Die später als Mole Antonelliana bekannte Synagoge in Bau
Alessandro Antonelli beginnt mit dem Bau
der späteren Mole Antonelliana.
James McNeill Whistler: Symphonie in Weiß Nr. 1, eines der Skandalbilder des Salon des Refusés
Der Salon des Refusés zeigt vom Salon de Paris abgelehnte Bilder.
Augustusstatue von Primaporta, heute in den Vatikanischen Museen
Im römischen Stadtteil Prima Porta wird in der Villa di Livia die überlebensgroße Statue des Kaisers Augustus gefunden.

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Archäologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Matronenstein Nr. 1 (Nachbildung)
Nike von Samothrake
  • Der französische Vizekonsul im Osmanischen Reich, Charles Champoiseau, entdeckt auf Samothraki die Fragmente einer Nikestatue, die zusammengesetzt und nach Paris gebracht wird. Die Nike von Samothrake hat einen großen Einfluss auf den Historismus des späten 19. Jahrhunderts.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiener Ringstraße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundsteinlegung für die Hofoper in Wien, rechts gegenüber befindet sich der nahezu fertige Heinrichshof

Weitere Gebäude weltweit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St.-Nikolai-Kirche im Bau, um 1868

Malerei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cabanels Geburt der Venus
  • 1. Mai: Der diesjährige Salon de Paris wird eröffnet. Unter anderem ist dort Alexandre Cabanel mit seiner Geburt der Venus erfolgreich. Möglicherweise ist das Werk Vorbild für Manets im gleichen Jahr entstandenes Gemälde Olympia.
Édouard Manet: Le Déjeuner sur l'herbe

Weitere Werke weltweit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Rocky Mountains, Lander’s Peak
Kinderbegräbnis
  • Der Schweizer Genremaler Albert Anker malt mit Öl auf Leinwand das Gemälde Kinderbegräbnis.

Zeichnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fantin-Latours Studie

Forschung und Lehre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach langjährigen Bemühungen Rudolf Eitelbergers gründet der österreichische Kaiser Franz Joseph auf Initiative seines Cousin Erzherzog Rainer das k. k. Österreichische Museum für Kunst und Industrie. Das Museum folgt im Wesentlichen dem Vorbild des 1852 gegründeten South Kensington Museum in London und soll als Vorbildersammlung für Künstler, Industrielle und Publikum und als Aus- und Weiterbildungsstätte für Entwerfer und Handwerker dienen. Daraus entwickelt sich unter anderem ab 1867 die Universität für angewandte Kunst Wien.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Februar: Mehrere Altonaer Bürger gründen eine Gesellschaft zum Aufbau eines Altonaer Museums.
Manet: Suzanne und Léon Leenhoff
  • 28. Oktober: Édouard Manet heiratet die zwei Jahre ältere niederländische Pianistin Suzanne Leenhoff, mit der er schon seit Jahren zusammenlebt. Deren Sohn Léon wird als Suzannes jüngerer Bruder in Manets Familie und die Pariser Gesellschaft eingeführt.
  • Jeanna Bauck verlässt ihre Geburtsstadt Stockholm, um allein auf Ausbildungsreisen zu gehen. Sie geht zunächst nach Dresden, wo sie in der Aktklasse von Adolf Ehrhardt aufgenommen wird, obwohl der Zugang für Frauen sonst verwehrt bleibt.

Geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gestorben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Grabmal von Eugène Delacroix auf dem Friedhof Père Lachaise in Paris

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Portal: Bildende Kunst – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Bildende Kunst

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kunst 1863 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Photographien 1863 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien