Kunstmuseum Luzern

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Das Kunstmuseum Luzern im Kultur- und Kongresshaus Luzern, im Februar 2013

Das Kunstmuseum Luzern wurde 1933, damit später als die Kunstmuseen in anderen Schweizer Städten, eröffnet. Das alte Kunsthaus und Kongresszentrum wurde nach einem Architekturwettbewerb vom Luzerner Architekten und FDP-Nationalrat Armin Meili (1892–1981) gebaut und in den 1970er Jahren von ihm noch persönlich erweitert.

1991 wurde das bestehende Meili-Gebäudekomplex zwischen Luzerner Hauptbahnhof und See als «nicht-denkmalschutzwürdig» erklärt und damit dem Abbruch preisgegeben. Am selben Standort baute die Stadt Luzern 1996 das Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) von Jean Nouvel.

Darin fand auch das Kunstmuseum Luzern Platz. Seine Eröffnung erfolgte im Jahr 2000. Der Eingang befindet sich auf der Seite des Bahnhofs, das Museum im obersten Stockwerk. Jean Nouvel schuf Ausstellungsräume, die sehr flexibel in der Grösse sind und mit Tageslicht von oben beleuchtet werden können, sie erlauben auch Ausblicke auf den See und den Bahnhofplatz.

Die Sammlung setzt sich vor allem aus Schweizer Kunst von der Renaissance bis zur Gegenwart zusammen. Schwerpunkte bilden die Schenkung Dr. Walter und Alice Minnich von 1937, Erwerbungen dank des Legats der Bernhard Eglin-Stiftung und bekannte Innerschweizer Künstler aus den 1970er Jahren, als Jean-Christophe Ammann Leiter des Museums war.

Eine besondere Aufmerksamkeit richtet das Museum darauf, einen Online-Katalog aller Werke zu erstellen.[1] Die Sammlung des Museums ist nicht dauernd ausgestellt, sondern sie wird in immer wieder neuen Hängungen präsentiert. Daneben werden auch aktuelle Künstler in Einzelausstellungen präsentiert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kunstmuseum Luzern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sammlung online

Koordinaten: 47° 3′ 1″ N, 8° 18′ 43″ O; CH1903: 666358 / 211396