Kupferberg

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Dieser Artikel beschreibt die Stadt Kupferberg in Bayern. Für andere Bedeutungen siehe Kupferberg (Begriffsklärung)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Kupferberg
Kupferberg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Kupferberg hervorgehoben
Koordinaten: 50° 8′ N, 11° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Kulmbach
Verwaltungs­gemeinschaft: Untersteinach
Höhe: 467 m ü. NHN
Fläche: 8,28 km²
Einwohner: 1030 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 124 Einwohner je km²
Postleitzahl: 95362
Vorwahl: 09227
Kfz-Kennzeichen: KU, EBS, SAN
Gemeindeschlüssel: 09 4 77 129
Stadtgliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 4
95362 Kupferberg
Webpräsenz: www.stadt-kupferberg.de
Bürgermeister: Alfred Kolenda (Unabhängige Kupferberger Wähler)
Lage der Stadt Kupferberg im Landkreis Kulmbach
Bayreuth Landkreis Kronach Landkreis Hof Landkreis Bayreuth Landkreis Lichtenfels Mainleus Wonsees Wirsberg Untersteinach Trebgast Thurnau Rugendorf Neuenmarkt Neudrossenfeld Kulmbach Ködnitz Kasendorf Himmelkron Harsdorf Guttenberg (Oberfranken) Grafengehaig Presseck Stadtsteinach Marktschorgast Marktleugast Ludwigschorgast Kupferberg ThüringenKarte
Über dieses Bild

Kupferberg ist eine Stadt im oberfränkischen Landkreis Kulmbach und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Untersteinach.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kupferberg liegt zwischen Frankenwald und Fichtelgebirge und ist mit etwa 1060 Einwohnern eine der kleinsten Städte Deutschlands.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kupferberg gliedert sich in fünf Stadtteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kupferberg

Der Bamberger Bischof Heinrich II. von Sternberg verlieh im Jahr 1326 die Stadtrechte. Damals lebten dort über 3000 Menschen. Im Bergbau waren rund 1700 Bergknappen beschäftigt. In Kupferberg wurden zeitweise Kupfergehalte von 15 % je Tonne Erz gefördert, was auch heute noch als eine der herausragenden Kupfer-Mineralisierungen in Europa gilt. Das ehemalige Amt des Hochstifts Bamberg wurde nach der Säkularisation im Hauptlandesvergleich von Bayern mit Preußen getauscht. Mit dem Fürstentum Bayreuth fiel es im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich. 1810 kam es zum Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Auflösung des Landkreises Stadtsteinach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt gehörte zum aufgelösten Landkreis Stadtsteinach und wurde am 1. Juli 1972 in den Landkreis Kulmbach eingegliedert.

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat hat 13 Mitglieder einschließlich des Bürgermeisters:

(Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)

Bürgermeister Hans Joachim Hösch verstarb am 15. September 2015 nach langer Krankheit. Seither führte der Zweite Bürgermeister Alfred Kolenda die Amtsgeschäfte kommissarisch. Seit der Neuwahl am 16. Januar 2016 ist Kolenda Erster Bürgermeister.


Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der 589 Meter hohe Magnetberg Peterleinstein zwischen Kupferberg und Marktleugast ragt markant aus dem Wald heraus. Eine Besonderheit sind seltene Pflanzen, die dort zu finden sind. Der Berg besteht aus grünlichem Serpentinit, einem sehr basischen Gestein, auf dem nur karge Vegetation gedeiht, außerdem ist es magnetisch.[3]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111031/164925&attr=OBJ&val=1272
  3. http://www.lfu.bayern.de/download/geotoprecherche/477r014.pdf

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kupferberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien