Kurbelwange

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Als Kurbelwangen werden flächig ausgebildete Kurbelarme von Kurbelwellen bezeichnet.[1] Die flächige „Wangen“-Ausführung des Kurbelarmes ergibt sich aus Gründen der Festigkeit, wenn der Kurbelarm aus Platzmangel nicht als dicker Stab bzw. Hebel ausgeführt werden kann.

Kurbelwangen sind am einen „Ende“ fest mit der rotierenden Kurbelwelle verbunden, am anderen Ende befindet sich der Pleuelzapfen oder die Pleuelwelle, auf dem bzw. der der Pleuel drehbar gelagert ist.

Beispiele mehrfach angeordneter Kurbelwangen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurbelwelle mit Kolben und Pleueln. Die schwarz gefärbten Teile sind die Kurbelwangen.
Kurbelwangen an einer Schiffsmotor-Kurbelwelle

Beispiele einzelner Kurbelwangen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurbelwange mit Pleuel. Die dem Pleuelzapfen (ganz oben, verdeckt) gegenüberliegende Seite ist besonders ausgeprägt als Gegengewicht zur Unwuchtvermeidung ausgebildet.
Das rot gefärbte Teil an dieser Dampfmaschinenanlage ist die Kurbelwange. Wegen der kleinen Drehzahl ist die Kurbelwange hier ohne Gegengewicht ausgebildet und das mit der Kurbelwelle verbundene Schwungrad umso größer. (am Rand gut sichtbar)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beleg: ws-technik.info: Der Kurbeltrieb (Memento vom 1. August 2016 im Internet Archive)