Kurt Bauer (Künstler)

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Fliegende Schwäne am MCG

Kurt Bauer (* 18. Februar 1906 in Hamburg; † 28. Oktober 1981 ebenda) war ein Hamburger Künstler und Bildhauer.

Kurt Bauer erhielt seine Ausbildung während der Jahre 1931 bis 1935 an der Kunstgewerbeschule am Lerchenfeld und hatte seit 1936 kleinere baubezogene, öffentliche Kunst-Aufträge. Er gehörte zu den am häufigsten beschäftigten „Kunst-am-Bau-Künstlern“. Seit 1950 stellte er hauptsächlich Tierplastiken in Schulen, Neubaugebieten, Parks und auf Spielplätzen her. Im Raum Hamburg ist er mit über 70 Werken vertreten.

Für das nach dem Krieg wiedereröffnete Matthias-Claudius-Gymnasium in Hamburg-Wandsbek schuf er 1950 eine Skulptur aus Flacheisen „Fliegende Schwäne“. Das Kunstwerk schmückte zunächst die Aula der Schule und befindet sich heute an der Ostfassade des Schulgebäudes. Seit 1965 schmücken zudem „Drei fliegende Schwäne“ aus Flacheisen die Fassade des Haus der Jugend Kiwittsmoor, Tweeltenbek 27, in Hamburg-Langenhorn.

Auf dem Gelände der Asklepios Klinik Nord (Betriebsteil Ochsenzoll) in Hamburg-Langenhorn wurde 1962 Kurt Bauers Bronzeskulptur „Eulen“ aufgestellt.[1]

Im Hammer Park befindet sich seine Bronzeskulptur „Eulenbaum“ von 1966 und im Kellinghusenpark seine Terrakottaskulptur „Luchs“.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heinz Zabel: Plastische Kunst in Hamburg – Skulpturen und Plastiken im öffentlichen Raum, Dialog-Verlag, Reinbek 1986, ISBN 3-923707-15-0
  • Volker Plagemann: Kunst im öffentlichen Raum. Ein Führer durch die Stadt Hamburg, Hamburg 1997. ISBN 3-88506-275-5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kurt Bauer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Skulptur Eulen, Langenhorn-Archiv Nr. 34.9