Kurt Hoesch

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Kurt Hoesch (* 26. März 1882 in Düren; † 27. November 1932 in Kreuzau bei Düren) war ein deutscher Chemiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er war der Sohn eines Stahlindustriellen und begann seine wissenschaftliche Laufbahn als akademischer Schüler von Emil Fischer. Er arbeitete über Depsipeptide (Ester von Hydroxybenzoesäuren). Bekannt wurde Hoesch besonders durch seine Arbeiten zur Synthese von Phenylketonen (Houben-Hoesch-Reaktion). Dabei werden mehrwertige Phenole mit Nitrilen und Chlorwasserstoff zu Hydroxyketimiden umgesetzt, die sich zu Hydroxyketonen hydrolysieren lassen. Während des Ersten Weltkrieges was Hoesch als Professor für Organische Chemie an der Universität Istanbul tätig. Danach trat er in das väterliche Stahlunternehmen ein.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Winfried R. Pötsch, Annelore Fischer und Wolfgang Müller unter Mitarbeit von Heinz Cassebaum: Lexikon bedeutender Chemiker. Bibliographisches Institut Leipzig, 1988, ISBN 3-323-00185-0, S. 206–207.