Kurt Jung-Alsen

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Kurt Jung-Alsen (* 18. Juni 1915 in Tutzing; † 17. Dezember 1976 in Ost-Berlin) war ein DEFA-Regisseur.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurt Jung-Alsen ist der Sohn des Theatermachers Paul Eger und der Sängerin Herta Alsen.

Sein bekanntester Film ist Betrogen bis zum jüngsten Tag (1957), der sich mit der inneren Verfassung von Wehrmachtsoldaten auseinandersetzte. Interessant ist der Film auch deshalb, weil er auf Betreiben der Bundesrepublik, die auf ihrem Alleinvertretungsanspruch für Deutschland bestand, auf den Filmfestspielen in Cannes nicht im Wettbewerb laufen durfte.

Darüber hinaus trat Jung-Alsen hin und wieder als Schauspieler in Erscheinung, so in dem Kinofilm Meine Stunde Null an der Seite von Manfred Krug oder in der Polizeiruf-Folge Verbrannte Spur. 1973 wurde ihm der Heinrich-Greif-Preis verliehen.

Kurt Jung-Alsen starb während der Dreharbeiten zu dem Film der Reihe „Polizeiruf 110“ Des Alleinseins müde, der dann von Helmut Krätzig beendet wurde.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Regisseur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1964: Das Mädchen aus dem Dschungel (TV-Serie)
  • 1965: Ballade vom roten Mohn (TV)
  • 1966: Schatten über Notre Dame (TV-Serie)
  • 1966: Emilia Galotti
  • 1968: Androklus und der Löwe (TV)
  • 1969: Die Dame aus Genua (TV, auch Drehbuch)
  • 1970: Fisch zu viert (Fernsehfilm)
  • 1972: Die Bilder des Zeugen Schattmann (TV-Serie, auch Drehbuch)
  • 1974: Das Geheimnis des Ödipus (TV, auch Drehbuch)
  • 1974: Visa für Ocantros (TV, auch Drehbuch)
  • 1974: Polizeiruf 110: Fehlrechnung (TV, auch Drehbuch)
  • 1975: Im Schlaraffenland (TV, auch Drehbuch)
  • 1976: Keine Hochzeit ohne Ernst (TV, auch Drehbuch)
  • 1977: Polizeiruf 110: Des Alleinseins müde (TV, mit Helmut Krätzig)

Als Darsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]