Kurt Jungwirth

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Kurt Jungwirth, 1982 in Linz

Kurt Jungwirth (* 3. September 1929 in Graz) ist ein österreichischer Politiker sowie Schach- und Kulturfunktionär.

Kurt Jungwirth, Steirische Jugendschach-Olympiade 2015 im Schulzentrum Gratwein.[1]

Beruflich war er Professor für Romanistik an der Universität Graz, bis er 1970 als Landesrat für Kultur in die Landesregierung der Steiermark berufen wurde, ein Amt, das er bis 1985 ausübte.

Von 1985 bis 1991 war er Stellvertreter des Landeshauptmanns.

Jungwirth ist seit 1971 Präsident des Österreichischen Schachbundes. Von 1978 bis 1986 war er Vizepräsident der FIDE, von 1986 bis 1998 Präsident der ECU und von 1990 bis 1998 Kontinentalpräsident der FIDE für Europa.

Seit 1998 ist er Mitglied des Ehrenpräsidiums der FIDE.

Im Kulturbereich hat er 1985 die Styriarte ins Leben gerufen. Bis Ende 2006 war er Präsident des Kulturfestivals „steirischer Herbst“.

Im Jahr 2007 verlieh ihm Bundespräsident Fischer das Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich[2].

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kurt Jungwirth – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 20. Steirische Jugendschach-Olympiade 2015 auf Das Land Steiermark Jugendschach
  2. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)