Kurt Koszyk

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Kurt Koszyk (* 31. Mai 1929 in Dortmund; † 1. Januar 2015 in München) war ein deutscher Publizistikwissenschaftler. Er war „neben Otto Groth und Emil Dovifat einer der drei großen deutschen Zeitungswissenschaftler“.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurt Koszyk wurde 1929 als Sohn des Journalisten Erich Koszyk (1902–1974) in Dortmund geboren und besuchte das Dortmunder Stadtgymnasium. Er studierte zunächst in Münster, dann an der Universität München. 1953 wurde er mit einer von Karl d’Ester betreuten Dissertation über Anfänge und frühe Entwicklung der sozialdemokratischen Presse im Ruhrgebiet (1875–1906) zum Dr. phil. promoviert.

Bis 1957 war Koszyk als Journalist und Redakteur bei der Westfälischen Rundschau tätig. Von 1957 bis 1977 leitete er das Institut für Zeitungsforschung in Dortmund. Dort führte er die Archivierung durch Mikrofilme ein. 1965 war er maßgeblich an der Gründung des Mikrofilmarchivs der deutschsprachigen Presse beteiligt und bis 1977 sein Geschäftsführer.

Koszyk habilitierte sich 1968 an der FU Berlin bei Fritz Eberhard und wirkte von 1969 bis 1974 als Professor für Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. 1977 berief ihn der damalige nordrhein-westfälische Wissenschaftsminister Johannes Rau zum Gründungsprofessor des Modellstudiengangs Journalistik an der Universität Dortmund.[2] Seine Bücher über Deutsche Pressepolitik im Ersten Weltkrieg, Deutsche Presse 1914–1945 und Pressepolitik für Deutsche 1945–1949 sind Standardwerke.[1] Seine Verdienste um das Fach wurden zu seinem 60. [3] und zu seinem 70. Geburtstag [4] hervorgehoben.

Nach seiner Emeritierung 1992 lebte Kurt Koszyk in München, wo er am 1. Januar 2015 starb[5][6]. Dem Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte vermachte er sieben Gemälde aus dem 17. Jahrhundert.[7]

Symposien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 6. November 2009 ehrten das Institut für Journalistik der Technischen Universität Dortmund und das Institut für Zeitungsforschung der Stadt Dortmund Kurt Koszyk anlässlich seines 80. Geburtstags mit dem Symposium "Journalismus, der Geschichte schrieb".

Am 12. November 2015 ehrte das Institut für Journalistik der Technischen Universität Dortmund Kurt Kosyk mit einem Symposium zu seinem Gedenken.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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  • Pädagogisches in der Berliner „National-Zeitung“ von 1848. In: K.Goebel u.a. (Hrsg.): „Am Gespräch des menschlichen Geistes über die Jahrhunderte teilzuhaben …“. Bochum: Brockmeyer 1990, S. 275–282;
  • Kommunikationsgeschichte als Sozialgeschichte. In: Max Kaase/Winfried Schulz (Hrsg.): Massenkommunikation. Sonderheft d. Kölner Zentrums. für Soziologie und Sozialgeschichte. Opladen. Westdeutscher Verlag 1989, S. 46–56;
  • Der Arbeit ewig wacher Strom, hrsg. mit Alfred Heese und Harald Bielig, Dortmund: Hoesch AG 1989, 276 S. (Hoesch Jahresgabe 1989);
  • Die Arbeiterpresse: Organisation, Probleme, Wirkung. Ein historischer Überblick. In: Gewerkschaftliche Monatshefte, Jg. 40, 1989, S. 172–184;
  • Gustav Stresemann. Der kaisertreue Demokrat. Eine Biographie. Köln: Kiepenheuer und Witsch 1989;
  • Tendenzen der Presseentwicklung zwischen 1912 und 1987. In: Presse und gesellschaftlicher Strukturwandel, Dortmund: Universität 1989, S. 3–28;
  • Brich auf ins Licht. Hrsg. mit Günter Sieber und Harald Bielig. Dortmund: Hoesch AG 1988 (Hoesch Jahresgabe 1988);
  • Die deutsche Presse 1945–1949. In: Hans Wagner (Hrsg.): Idee und Wirklichkeit des Journalismus. Beiträge aus Wissenschaft und Praxis. Festschrift für Heinz Starkulla. München: Olzog 1988, S. 61–74;
  • Carl d’Ester (1813–1859). In: Rheinische Lebensbilder. Köln: Rheinland 1988, Bd. 11, S. 149–165;
  • Wie Ebert und Noske baden gingen oder was passiert, wenn ein Chefredakteur Urlaub macht. In: Rolf Terheyden (Hrsg.): Beruf und Berufung. Mainz 1988, S. 88–95;
  • Das Institut für Journalistik der Universität Dortmund. In: Heinz-Dietrich Fischer (Hrsg.). Positionen und Strukturen bei Druckmedien. Düsseldorf: Econ, 1987, S. 220–233;
  • Geschichte des Anzeigenwesens. In: Peter Brand u. Volker Schulze (Hrsg.): Medienkundliches Handbuch. Die Zeitungsanzeige. Aachen: Hahn 1987. S. 21–29;
  • Prasa Niemiecka 1945–1949. In: Zeszyty Prasoznawcze. Jg. 28, 1987, Nr. 3, S. 65–78;
  • Restitution und Ende des Hauses Ullstein. In: Festschrift für Claus Arndt. Heidelberg: Müller 1987, S. 113–125;
  • Pressepolitik für Deutsche 1945–1949. Berlin: Colloquium 1986 (Geschichte der deutschen Presse, T. 4);
  • Zur Demontagepolitik der Alliierten. In: Die Schatten fallen tief in uns hinein. Dortmund 1986: Hoesch, S. 53–61 (Hoesch Jahresgabe 1986);
  • Wie die Briten den Mangel verwalteten. Die nordrhein-westfälische Presse 1945–1949. In: 1946. Neuanfang – Leben in Düsseldorf. Düsseldorf: Stadtmuseum 1986, S. 207–219;
  • Arbeiterpresse in Duisburg 1876–1918. In: Arbeit und Alltag im Revier. Hrsg. von Ludger Heid und Julius H. Schoeps. Duisburg: Braun 1985, S. 93–101 (Duisburger Forschungen, Bd. 33);
  • Erhard Deutelmoser – Offizier und Pressechef (1873–1956). In: Publizistik. Jg. 30, 1985, S. 509–534;
  • Kommunikation und Neue Medien (mit Wolfgang Huhn). Düsseldorf: Landeszentrale für politische Bildung 1985;
  • Od wiedzy o prasie do nauki o masowym komunikowaniu. In: Problemy Środków Masowego Przekazu w RFN, Warszawa 1985, S. 4–23;
  • Quellen zur Mediengeschichte der Nachkriegszeit 1945–1949. In: Rundfunk und Fernsehen, Jg. 33, 1985, S. 73–83;
  • The Press in the British Zone of Germany. In: Nicholas Pronay und Keith Wilson (Hrsg.): The Political Re-education of Germany and her Allies after World War II. London: Croon Helm 1985, S. 107–138;
  • Deutsche Karikatur im Vormärz und in der Märzrevolution 1848/49. In: Bild als Waffe. Mittel und Motive der Karikatur in fünf Jahrhunderten. Hrsg. von Gerhard Langemeyer, Gerd Unverfehrt u.a. München: Prestel 1984, S. 415–423;
  • Franz Klühs – Redakteur des „Vorwärts“. In: Arbeiterbewegung und Geschichte. Festschrift für Shlomo Na’aman zum 70. Geburtstag Trier 1983, S. 101–112 (Schriften aus dem Karl-Marx-Haus 29)
  • Umrisse einer „Arbeiterkultur“ im frühen Industrialisierungsprozeß. Zur Dortmunder Entwicklung seit 1850 im Lichte älterer Berichte und neuerer Literatur. In: Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark. 1983, Bd. 74/75, S. 335–361;
  • Im Anfang war das Wort. Hrsg. mit Günter Sieber und Harald Bielig. Dortmund 1983 (Hoesch Jahresgabe);
  • Die katholische Tagespresse im westfälischen Ruhrgebiet von 1870 bis 1949. Schwerte: Katholische Akademie 1982;
  • Die Zeitung als Persönlichkeit. Festschrift für Karl Bringmann. Hrsg. von Kurt Koszyk und Volker Schulze. Düsseldorf: Droste 1982;
  • „Das furchtbare und schwer erklärbare Vorgehen“. Zum deutschen publizistischen Echo auf das Attentat Friedrich Adlers auf Ministerpräsident Stürgkh. In: Politik und Gesellschaft im alten und neuen Österreich. Festschrift für Rudolf Neck zum 60. Geburtstag. Wien: Verlag für Geschichte und Politik, Bd. 1, 1981, S. 417–438;
  • Handbuch der Massenkommunikation, hrsg. von Kurt Koszyk und Karl Hugo Pruys, München: dtv 1981;
  • Kontinuität oder Neubeginn. Massenkommunikation in Deutschland 1945–1949. Siegen: GHS 1981;
  • Presse. In: K. Greiffenhagen, S. Greiffenhagen, R. Prätorius (Hrsg.): Handwörterbuch zur politischen Kultur in der Bundesrepublik Deutschland. Opladen: Westdeutscher Verlag 1980;
  • Politische und soziale Probleme des Ruhrgebiets 1946/47. In: Stadtverfassung, Verfassungsstaat, Pressepolitik. Sigmaringen: Thorbecke 1980, S. 262–274;
  • Dokumente und Materialien zur Kulturgeschichte der deutschen Arbeiterbewegung. 1848–1918. Hrsg. von Peter von Rüden und Kurt Koszyk. Frankfurt am Main u.a.: Büchergilde Gutenberg 1979;
  • Kultur und Presse der Arbeiterbewegung. In: Beiträge zur Kulturgeschichte der deutschen Arbeiterbewegung 1848–1918. Hrsg. von Peter von Rüden. Frankfurt am Main: Büchergilde Gutenberg 1979, S. 65–77;
  • Mutmaßungen und Belege über „Die Welt“. In: Publizistik, Jg. 24, 1979, S. 137–144;
  • Sozialdemokratie und Presse. In: Peter von Rüden und Kurt Koszyk (Hrsg.): Dokumente und Materialien zur Kulturgeschichte der deutschen Arbeiterbewegung 1848–1918. Frankfurt am Main u.a.: Büchergilde Gutenberg 1979, S. 209–301;
  • Gustav Höfken. Ein Lebensbild aus dem 19. Jahrhundert. In: Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark. Bd. 71, 1978, S. 5–118;
  • „Parteipresse“ im Nachkriegsdeutschland. In: Publizistik aus Profession. Düsseldorf: Droste 1978, S. 135–145;
  • „Umerziehung“ der Deutschen aus britischer Sicht. Konzepte und Wirklichkeit der „Re-education“ in der Kriegs- und Besatzungsära. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, 1978, Nr. 29, S. 3–12;
  • Aktuelle und historische Aspekte der „Medienkultur“. In: Publizistik. Jg. 22, 1977, S. 129–137;
  • Probleme einer Sozialgeschichte der öffentlichen Kommunikation. In: Presse und Geschichte. Beiträge zur historischen Kommunikationsforschung. München: Verlag Dokumentation 1977, S. 25–34;
  • Strukturen der rheinischen Presse vor 1933. In: Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins. 1977/78, Bd. 84/85, S. 913–931.
  • Beiträge zur Kulturgeschichte der deutschen Arbeiterbewegung. 1848–1918. Hrsg. von Peter von der Rüden unter Mitwirkung von Gerhard Beier, Knut Hickethier, Kurt Koszyk u.a. Frankfurt am Main u.a.: Büchergilde Gutenberg 1976;
  • 50 Jahre Institut für Zeitungsforschung der Stadt Dortmund 1926–1976. Dortmund 1976: Institut für Zeitungsforschung.
  • Die Geschichte des Vorwärts 1876–1914. In: Vorwärts, 1976, Sondernr., Oktober, S. 6–14 und 30-38;
  • Pressepolitik und Propaganda im Ersten Weltkrieg. In: Francia. Forschungen zur westeuropäischen Geschichte. Zürich: Artemis 1976, Bd. 3, S. 465–475;
  • Verzeichnis und Bestände westfälischer Zeitungen. Hrsg. von Kurt Koszyk, bearb. von Käthe Schröder. München: Verlag Dokumentation 1976 (Dortmunder Beiträge zur Zeitungsforschung, Bd. 21);
  • Die „Metallarbeiter-Zeitung“ am Vorabend des Ersten Weltkriegs – zur Geschichte der Gewerkschaftspresse. In: Vom Sozialistengesetz zur Mitbestimmung. Köln. Bund-Verlag 1975, S. 175–197;
  • B. F. Dolbin. 1883–1971. Eine Ausstellung des Instituts für Zeitungsforschung. Dortmund 1975: Wulff;
  • Carl Severing. In: Westfälische Lebensbilder, Bd. 11, 1975, S. 172–202;
  • Fernsehen und Sozialkundeunterricht. Untersuchungen zu Prämissen der Mediennutzung in der Sekundarstufe II. Bearb. u. hrsg. von Kurt Koszyk, Bochum: Brockmeyer 1975 (Bochumer Studien zur Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Bd. 1);
  • Journalistenausbildung in den USA. In: Jörg Aufermann und Ernst Elitz (Hrsg.): Ausbildungswege zum Journalismus. Opladen: Westdeutscher Verlag 1975, S. 117–127;
  • Lambert Lensing 1851–1928. In: Heinz-Dietrich Fischer (Hrsg.): Deutsche Presseverleger des 18. bis 20. Jahrhunderts. München: Saur 1975;
  • Zeitgenossen von Marx und Engels. Ausgewählte Briefe aus den Jahren 1844 bis 1852. Hrsg. und annotiert von Kurt Koszyk und Karl Obermann. Assen: Van Gorcum 1975.
  • Die sozialdemokratische Arbeiterbewegung 1890–1914. In: Jürgen Reulicke (Hrsg.): Arbeiterbewegung an Rhein und Ruhr. Wuppertal: Hammer 1974, S. 149–172;
  • Kurt Eisner. In: Encyclopaedia Britannica. Vol. III, Chicago 1974, S. 820;
  • Professionalisierung durch Wissenschaft. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 24, 1974, Nr. b 24, S. 27–37;
  • Publizistik im Ruhrgebiet. Eine Studie zur Mediennutzung, Medienbeurteilung und Leser-Blatt-Bindung der Abonnenten von Regionalzeitungen (Leitung Kurt Koszyk, Bearbeitung Bernd Grobe). Bochum 1974;
  • Sprache und Theorie der Massenkommunikation. In: Perspektiven der Linguistik 2, hrsg. von Walter A. Koch. Stuttgart: Kröner 1974, S. 40–60;
  • Die Arbeiterpresse als Quelle zur Geschichte der Arbeiterbewegung. In: Dienst an Büchern, Lesern und Autoren. Hrsg. von Hedwig Bieber u.a., Berlin: DBV 1973, S. 186–195;
  • Entwicklung der Kommunikationskontrolle zwischen 1914 und 1918. In: Heinz-Dietrich Fischer (Hrsg.): Pressekonzentration und Zensurpraxis im Ersten Weltkrieg. Berlin: Spieß 1973, S. 152–193;
  • Lambert Lensing. In: Rheinisch-Westfälische Wirtschaftsbiographien. 1973, Bd. 10, S. 118–137;
  • Deutsche Presse 1914–1945. Berlin: Colloquium 1972 (Geschichte der deutschen Presse 3);
  • Die Rote Fahne. In: Heinz-Dietrich Fischer (Hrsg.): Deutsche Zeitungen des 17. bis 20. Jahrhunderts. München: Saur 1972, S. 391–403;
  • Paul Reusch und die „Münchner Neuesten Nachrichten“. Zum Problem Industrie und Presse in der Endphase der Weimarer Republik. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Jg. 20, 1972, S. 75–103;
  • Vorläufer der Massenpresse. Ökonomie und Publizistik zwischen Reformation und Französischer Revolution. Öffentliche Kommunikation im Zeitalter des Feudalismus. München: Goldmann 1972;
  • Wirkungen der Massenkommunikation. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 22, 1972, Nr. B 39, S. 3–39;
  • Die Macht der Signale. Information, Kommunikation und Gesellschaft. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1971;
  • Dortmunder Kommunalpolitik während der Gründerjahre. In: Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark. Bd. 67, 1971, S. 75–103;
  • Karl Heinrich Marx (1818–1883). In: Heinz-Dietrich Fischer: Deutsche Publizisten des 15. bis 20. Jahrhunderts. München: Saur 1971, S. 264–272;
  • Massenmedien und jugendliche Delinquenz. In: Publizistik, Jg. 16, 1971, S. 139–154;
  • Probleme der Presse in der Bundesrepublik Deutschland. In: Bijdragen tot de Communicatie-Wetenschap. Leuven: Centrum voor Communicatiewetenschapen 1970, S. 325–332;
  • Die „Dortmundischen vermischten Zeitungen“ im Gründungsjahr 1769. In: Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark. Bd. 65, 1969, S. 37–58;
  • 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart – Zeitung. In: Emil Dovifat (Hrsg.): Handbuch der Publizistik, Bd. 3, Berlin: de Gruyter 1969, S. 76–97;
  • The „Illustrierten“ – German reader’s favourite glossies. In: Gazette. Vol. 15, 1969, S. 9–20;
  • Wörterbuch zur Publizistik, von Kurt Koszyk und Karl Hugo Pruys. München: dtv 1969;
  • Die Arbeiterpresse als Quelle zur Geschichte der Arbeiterbewegung. 1968. In: Nicolae Goldberger, Nicolae Copoiu (Hrsg.): Die Arbeiterpresse als Quelle der Geschichte der Arbeiterbewegung. Bukarest 1968, S. 33–47;
  • Die Wiedergabe alliierter Heeresberichte durch deutsche Zeitungen im Ersten Weltkrieg. In: Publizistik, Jg. 13, 1968, S. 54–64;
  • Aus dem Nachlaß Julius Meyers. In: Archiv für Sozialgeschichte. Bd. 8, 1968, S. 349–363.
  • Deutsche Pressepolitik im Ersten Weltkrieg. Düsseldorf: Droste 1968;
  • Zur sozialen Funktion der Massenmedien. In: Festschrift für Hans Jessen, Würzburg: Holzner 1967;
  • Deutsche Presse im 19. Jahrhundert. Berlin: Colloquium 1966 (Geschichte der deutschen Presse 2);
  • Die Presse der deutschen Sozialdemokratie. Eine Bibliographie. Hrsg. von Fritz Heine. Hannover: Verlag für Literatur und Zeitgeschehen 1966;
  • Hellmut Rauschenplats Mitarbeit am „ISK“. In: Publizistik, Jg. 11, 1966, S. 277–286;
  • Das abenteuerliche Leben des sozialrevolutionären Agitators Carl Minster 1873–1942. In: Archiv für Sozialgeschichte, Bd. 5, 1965, S. 193–225;
  • Der schlesische Revolutionär Friedrich Wilhelm Wolff 1809–1864. In: Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau. Göttingen, Bd. 9, 1964, S. 187–206;
  • Der arbeitende Mensch schenkt ihr sein Vertrauen (100 Jahre deutsche Sozialdemokratie). In: Westfälische Rundschau, Nr. 115 vom 18./19. Mai 1963 (Wochenend);
  • Der Organisator Ferdinand Lassalle im Jahre 1863. Eine Jahrhundert-Betrachtung. In: Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau. Göttingen 1963, Bd. 8, S. 154–171;
  • Die Bedeutung des Jahres 1845 für den Sozialismus in Deutschland. In: Annali dell’Istituto Giangiacomo Feltrinelli. Mailand: Feltrinelli 1963, A. 6, S. 510–520;
  • Die Ferdinand Lassalle Story. In: Vorwärts. Sonderdruck 100 Jahre SPD. 1963, Mai, S. 8–15;
  • Die „Düsseldorfer Monathefte“ zwischen Revolution und Reaktion. In: Düsseldorfer Jahrbuch. Jg. 51, 1963, S. 198–209;
  • Jakob Stöcker und der Dortmunder „General-Anzeiger“ 1929–1933. In: Publizistik, Jg. 8, 1963, S. 282–295;
  • Aus 100 Jahren Arbeiterpublizistik. Eine Ausstellung in der „insel“ Marl in Verbindung mit dem Westfälisch-Niederrheinischen Institut für Zeitungsforschung der Stadt Dortmund. Dortmund 1962;
  • Der Schlesische Weberaufstand von 1844 nach Berichten der „Mannheimer Abendzeitung“. In: Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau. Göttingen, Bd. 7, 1962, S. 224–232;
  • Dortmund in der Presse von 1882. Ein Beitrag zur zeitungskundlichen Topographie. In: Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark. Bd. 58, 1962, S. 161–173;
  • Franz Ludwig Sensburg und der Münchner „Vorwärts!“ von 1848/49. In: Archiv für Sozialgeschichte, Bd. 2, 1962, S. 31–54;
  • Presse und Bundestagswahl 1961. Ergebnisse einer Inhaltsanalyse. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung 1962;
  • Das Mikrofilmarchiv des Westfälisch-Niederrheinischen Instituts für Zeitungsforschung der Stadt Dortmund. In: Mitteilungen aus der Deutschen Presseforschung. 1961, H. 2, S. 62–70;
  • Dortmunds Zeitungen haben große Tradition (Ein Rückblick auf zwei Jahrhunderte Tagespresse in der Hansestadt). In: Ruhr-Nachrichten. Nr. 220 vom 20. September 1961 (Beilage);
  • 120 Jahre „Punch“. Dortmunder Ausstellung erinnert an 120 Jahre im Spiegel der Karikatur. In: ZVZv. 58. Jg., 1961, Nr. 21, S. 1029;
  • Carl d’Ester als Gemeinderat und Parlamentarier (1846–1849): In: Archiv für Sozialgeschichte. Bd. 1, 1961, S. 43–60;
  • Forty-five years of Journalism study in Germany. In: L’Enseignement du journalisme. Jg. 3, 1961, Nr. 9, S. 90–98;
  • Für die Partei der Parteilosen (Die sogenannte unabhängige Presse). In: Vorwärts. Nr. 51/52 vom 21. Dezember 1961;
  • Die Anzeige als Propagandamittel. In: Gazette. Vol. 6, 1960, S. 387–396;
  • Das Bild des Demagogen im Berliner tollen jar 1848. (Friedrich Wilhelm Helds publizistische Tätigkeit während der Märzrevolution). In: Publizistik. Jg. 5, 1960, S. 156–170 (Festschrift Emil Dovifat);
  • Die Presse der schlesischen Sozialdemokratie. In: Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau. Göttingen 1960, Bd. 5, S. 235–249;
  • Dortmund Karfreitag 1945. Die Massenerschießungen in der Bittermark und im Rombergpark. Dortmund: Ruhfus 1960.
  • Das Ende des Rechtsstaates 1933/34 und die deutsche Presse. In: Journalismus. 1960, Bd. 1, S. 49–66;
  • Aktuelle Fragen der deutschen Presse. Blick in deutsche Fach- und Tageblätter, seit 1. Januar 1959. In: Gazette, Vol. 5, 1959, S. 343–351;
  • German Newspapers with Socialist tendency, since 1945. In: Gazette, 1959, Nr. 1, S. 41–55;
  • Das „Dampfboot“ und der Rhedaer Kreis. In: Dortmunder Beiträge zur Zeitungsforschung. Bd. 2, Dortmund: Ruhfus 1958, S. 1–60;
  • Zeitgenossen von Marx und Engels. Ausgewählte Briefe aus den Jahren 1844 bis 1852. Hrsg. und annotiert von Kurt Koszyk und Karl Obermann. Van Grocum & Comp. Assen 1975 ISBN 90-232-1293-2
  • Zwischen Kaiserreich und Diktatur. Die sozialdemokratische Presse von 1914 bis 1933. Heidelberg: Quelle und Meyer 1958;
  • Anfänge und frühe Entwicklung der sozialdemokratischen Presse im Ruhrgebiet (1875–1906). Phil. Diss. München v. 30. Juni 1953, Dortmund: Ruhus 1953, 181 S. und in: Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark, hrsg. vom Historischen Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark. Bd. 50, 1953, S. 1–151.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Reiner Burger: Gründungsvater, Standardsetzer, Pionier. Zum Tod des großen deutschen Zeitungswissenschaftlers Kurt Koszyk. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 8. Januar 2015, S. 13.
  2. Ulrich Pätzold: Wie man ein Journalistik-Institut gründet. In: Horst Pöttker, Gabriele Toepser-Ziegert (Hg.): Journalismus, der Geschichte schrieb. 60 Jahre Pressefreiheit in der Bundesrepublik Deutschland. Symposium für Kurt Koszyk. De Gruyter Saur, Berlin 2010. ISBN 978-3-11-023507-4. S. 151–159.
  3. Walter Hömberg: Vom Nutzen und Nachteil der Historie für den Journalismus. Fragmente eines Gespräches. Vortrag beim Symposium zu Ehren des 60. Geburtstags von Kurt Koszyk am 31. Mai 1989 in Dortmund. In: Publizistik, 34. Jg. 1989, Heft 3, S. 354-359
  4. Walter Hömberg: Die Zukunft der Vergangenheit - Kurt Koszyk zum 70. Geburtstag. In: Journalistik Journal, 2. Jg. 1999, Nr. 2, S. 39-41
  5. Walter Hömberg: Brückenbauer zwischen Theorie und Praxis. Zum Tod des Dortmunder Kommunikationswissenschaftlers Kurt Koszyk. In: Medienkorrespondenz, 63. Jg. 2015, Nr. 2 vom 23. Januar 2015, S. 12–14.
  6. Hans Bohrmann: Nachruf auf Kurt Koszyk. In: Publizistik, 60. Jg. 2015, Heft 2, S. 225-226.
  7. http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/44141-Innenstadt~/Kurt-Koszyk-Journalistik-Prof-vererbt-dem-MKK-Kunstwerke;art930,2729700

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]