Kurt Lüdtke

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Kurt Lüdtke

Kurt Lüdtke (* 18. September 1898 in Naugard; † unbekannt) war ein deutscher Politiker (NSDAP).

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lüdtke wurde als Sohn eines selbständigen Landwirtes geboren. Er besuchte die Volksschule, später das Progymnasium und die Oberschule in Naugard. Danach absolvierte er eine landwirtschaftliche Lehre im Betrieb seiner Eltern. Ergänzend wurde er an der Bauernhochschule in Hellerau ausgebildet. Von 1916 bis 1918 nahm Lüdtke am Ersten Weltkrieg teil, in dem er an der Westfront kämpfte und mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet wurde.

In den 1920er Jahren wurde Lüdtke Mitglied der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP). Im Juli 1931 wurde er Kreisleiter der NSDAP in Naugard und im Oktober 1931 Mitglied der Landwirtschaftskammer in Pommern. Bei der Reichstagswahl im Juli 1932 wurde Lüdtke als Kandidat der NSDAP für den Wahlkreis 6 (Pommern) in den Reichstag gewählt, dem er in der Folge ohne Unterbrechung bis zum Mai 1945 angehörte. Das wichtigste parlamentarische Ereignis, an dem Lüdtke während seiner Abgeordnetenzeit teilnahm, war die Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes im März 1933, das unter anderem auch mit Lüdtkes Stimme beschlossen wurde.

Nach 1933 war Lüdtke Landesobmann der Landesbauernschaft Pommern. 1944 wurde er Gaustabsamtsleiter bei der Gauleitung der NSDAP in Stettin.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]