Kurt Nixdorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Kurt Otto Nixdorf (* 30. November 1903 in Breslau; † 14. September 1937 in Moskau) war ein deutscher Ökonom und KPD-Funktionär.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nixdorf studierte an der staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Breslau. Bereits 1920 bis 1922 war er hauptamtlicher KPD-Funktionär im Bezirk Schlesien, dann bis 1927 Sekretär der Gewerkschaftsabteilung. Er war als Kursuslehrer tätig und als Redakteur der Schlesischen Arbeiter-Zeitung.

Ende 1927 reiste er in die Sowjetunion, wo er Mitglied der KPdSU wurde. Von 1928 bis 1931 war Nixdorf Mitarbeiter am Marx-Engels-Institut in Moskau. Nach seiner Entlassung infolge der Parteisäuberungen, wurde er Dozent für Neue Sprachen am Pädagogischen Institut. Bis 1933 war er stellvertretender Wirtschaftsredakteur der Moskauer Rundschau.

Kurt Nixdorf fiel den Stalinschen Säuberungen zum Opfer. Am 3. Februar 1935 wurde er vom NKWD verhaftet und am 20. Juni 1935 zu fünf Jahren Lagerhaft verurteilt. Am 14. September 1937 wurde er jedoch vom Militärkollegium des Obersten Gerichts der UdSSR zum Tode verurteilt. Die Hinrichtung erfolgte am selben Tage durch Erschießen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]