Kurt Rosenwinkel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Kurt Rosenwinkel

Kurt Peter Rosenwinkel (* 28. Oktober 1970 in Philadelphia, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Jazzmusiker (Gitarre, auch Piano, Bass, Gesang). Er lebt seit 2004 in Berlin.[1]

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rosenwinkel, der in einer musikalischen Familie aufwuchs, erhielt ab dem Alter von neun Jahren Klavierunterricht. Im Alter von zwölf Jahren wechselte er zur Jazzgitarre; auf der Philadelphia High School for the Creative and Performing Arts gehörten Christian McBride, Joey DeFrancesco und Questlove zu seinen Klassenkameraden. Nach einem Studium an der Berklee School of Music war er 1992 mit Gary Burton auf Tour.

Anschließend zog er nach New York City, wo er mit Paul Motians Electric Bebop Band (ab 1992), Joe Henderson, der Brian Blade Fellowship, Tim Hagans, Seamus Blake, Perico Sambeat oder Jochen Rückert[2] spielte.[3] In seiner eigenen Gruppe spielen Musiker wie Mark Turner, Brad Mehldau oder Joshua Redman. 2013 spielte er ein Solokonzert auf dem Montreux Jazz Festival;[4] auch trat er mit Eric Clapton und mit der hr-Bigband auf.[5] Eine mehrjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem portugiesischen Orquestra Jazz de Matosinhos (OJM).

Seit März 2004 unterrichtete Rosenwinkel an der Jazzabteilung der Hochschule Luzern - Musik; vom Wintersemester 2007/08 war er bis 2016 als Professor für Gitarre/Ensembleleitung am Jazz-Institut Berlin tätig.

Am 4. Juni 2019 holte Eric Clapton Kurt Rosenwinkel als Gast auf die Bühne der Mercedes-Benz Arena in Berlin. Vor 12.000 Zuschauern spielten sie gemeinsam zum Show-Finale die Songs „Cocaine“ und „Before You Accuse Me“.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurt Rosenwinkel (2. v.l.) mit Thomas Enhco (links), Chris Jennings und Nicolas Charlier 2013 bei einem Konzert im New Morning, Paris
  • 1996: Kurt Rosenwinkel Trio East Coast Love Affair – (Fresh Sound New Talent) (Live aus dem Small’s)
  • 1998: Kurt Rosenwinkel Quartet Intuit – (Criss Cross)
  • 1999: The Enemies of Energy – (Verve Records)
  • 2000: The Next Step – (Verve Records)
  • 2002: Jakob Dinesen / Kurt Rosenwinkel Everything Will Be All Right – (Verve Records)
  • 2003: Heartcore – (Verve Records)
  • 2005: Deep Song – (Verve Records)
  • 2008: The Remedy: Live at the Village Vanguard – (ArtistShare)
  • 2009: Reflections
  • 2010: Kurt Rosenwinkel and OJM – Our Secret World (Word of Mouth)
  • 2012: Star of Jupiter (Word of Mouth)
  • 2017: Caipi (Heartcore Records)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. morgenpost.de: Im Hörsaal mit Professor Rosenwinkel
  2. Transkription (Jazzzeitung)
  3. Tom Lord The Jazz Discography (online, 18. März 2014)
  4. Downbeat Cover Story (Memento des Originals vom 26. Februar 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kurtrosenwinkel.com
  5. Eine „Fender“ von Eric Clapton JazzZeitung, 25. September 2013