Kurt Vethake

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Kurt Vethake an seiner Schreibmaschine, Berlin 1978
Kurt Vethake 1978

Kurt Vethake (* 5. August 1919 in Müsingen bei Bückeburg;[1]12. April 1990 Berlin) war ein deutscher Autor, Hörspielregisseur und -produzent. Als Pseudonyme verwendete er auch die Namen Patrick Hampton, Teddy Parker, Axel Busch und Peter Ott.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurt Vethake kam im Sommer 1919 als Sohn des Bielefelder Zahnarzts Alfred Vethake in Bückeburg-Müsingen zur Welt. Seine Schulzeit verbrachte er in Sommerfeld (Niederschlesien), anschließend begann Vethake ein Medizinstudium an der Universität Greifswald. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er entsprechend in verschiedenen Lazaretten eingesetzt.

Nach dem Krieg führte er nach eigener Aussage vor allem aus finanziellen Gründen sein Medizinstudium nicht fort.[2] Stattdessen verdingte er sich zunächst als freier Journalist und zunehmend auch als Schriftsteller.

In der Jugendzeitschrift Lux-Lesebogen veröffentlichte er mehrere Zweiwochenhefte mit Biographien von Edison, Siemens[1], Schweitzer und Gandhi. Nach einigen Jugendbüchern schrieb er zunehmend Skripte für den Hörfunk. Dabei wirkte er in den 1960er Jahren eng mit Benno Schurr zusammen. In 1970er Jahren wurden seine Hörspiele von verschiedenen Firmen unter bekannten Labeln wie Fontana, Kiosk oder Maritim veröffentlicht. Dabei konnte Vethake auf ein festes Ensemble an Schauspielern zurückgreifen, in dem u. a. Peter Schiff, Klaus Jespen, Gerda Meissner, Uwe Paulsen, Hans Schwarz und Eberhard Krug mitwirkten.

Hörspiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu seinen weit über 100 Produktionen[3] zählen unter anderem:

als Patrick Hampton

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Kürschners Deutscher Literatur-Kalender. 54. Jahrgang. Berlin 1963, S. 679 (Online).
  2. Irene Sieben: In zwei Tagen schreibt er ein Platten-Märchen. In: Berliner Morgenpost, 23. Dezember 1971
  3. Kurt Vethake – Karl-May-Wiki. Abgerufen am 5. Mai 2021.
  4. „Mitternachtskrimi“: Die Maske des Mörders, deutschlandfunkkultur.de, abgerufen 31. Januar 2020