Kurt Vonnegut

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Kurt Vonnegut, 1972, auf dem Höhepunkt seines Erfolgs

Kurt Vonnegut, Jr. (* 11. November 1922 in Indianapolis; † 11. April 2007 in New York) war ein US-amerikanischer Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurt Vonnegut, 1940er Jahre
New York, 228 East 48th Street (Mitte), Kurt Vonneguts Haus, 1973 bis 2007

Kurt Vonneguts Eltern waren der Architekt Kurt Vonnegut und Edith Vonnegut geb. Lieber, die Tochter eines Bierbrauers. Beide Eltern entstammten deutschen Familien, die aus dem westfälischen Münsterland in die USA eingewandert waren. Kurt hatte zwei ältere Geschwister, Bernard und Alice.

Vonnegut besuchte von 1936 bis 1940 die Shortridge High School in Indianapolis und sammelte erste schriftstellerische Erfahrungen an der Schülerzeitung The Shortridge High School Echo. Anschließend studierte er Biochemie an der Cornell University und arbeitete in dieser Zeit als Redakteur und Kolumnist für die Collegezeitung Cornell Sun.

Anfang 1943 meldete er sich als Freiwilliger zur US Army. Kurz bevor Vonnegut nach Europa verlegt wurde, nahm sich seine Mutter wegen Depressionen das Leben. Im Dezember 1944 diente er in der 106. Infanteriedivision als Soldat in einer Aufklärungseinheit während der Ardennenoffensive. Die unerfahrenen Einheiten der 106. (das Durchschnittsalter betrug 22 Jahre) wurden dabei teilweise aufgerieben. Am 22. Dezember geriet Vonnegut in deutsche Kriegsgefangenschaft, während der er die Luftangriffe auf Dresden und die Zerstörung der Stadt durch alliierte Bomber erlebte. Diese ihn prägenden Erlebnisse verarbeitete er in seinem bekanntesten Roman Slaughterhouse Five (Schlachthof 5 oder Der Kinderkreuzzug).

Nach der Rückkehr aus dem Krieg heiratete er am 14. September 1945 seine Jugendfreundin Jane Cox (spätere Yarmolinsky, gest. 1986), die er seit der gemeinsamen Zeit im Kindergarten kannte, und begann ein Studium der Anthropologie an der Universität Chicago. Daneben arbeitete er als Polizeireporter und ab 1947 in der Public-Relations-Abteilung von General Electric in Schenectady.[1] 1951 kündigte er die Stelle, um fortan als freier Schriftsteller zu leben. Mehrere Kurzgeschichten und Erzählungen konnte er an US-Zeitschriften verkaufen, im August 1952 erschien sein erster Roman Player Piano mit einer Startauflage von 7.600 Stück.[2] 1954 kaufte Vonnegut für sich und seine Familie auf der Halbinsel Cape Cod ein großes, 200 Jahre altes Haus in West Barnstable, in der Scudder Lane an der Ecke zur Route 6A, wo er bis 1973 überwiegend lebte.[3]

Im September 1958 kam es zu einer dramatischen Zäsur: Vonneguts Schwager Bernard Adam kam bei einem schweren Eisenbahnunglück ums Leben, kurz darauf starb dessen Frau, Vonneguts Schwester Alice, an Krebs. Vonnegut und seine Frau Jane entschlossen sich daraufhin, alle drei Kinder der Familie Adam zu sich zu nehmen und zu adoptieren. Die äußerst aufreibende, aber auch sehr glückliche Zeit mit den nun sechs Kindern schilderte Jane später ausführlich in ihren posthum erschienenen Erinnerungen.[4]

Nachdem Vonneguts erste Romane nur eine vergleichsweise geringe Auflage erreichten, gestaltete sich Slaughterhouse Five (1969), in dem er das Bombardement Dresdens verarbeitete, zu einem enormen Erfolg. Der Roman startete im März 1969 mit einer Auflage von 10.000 Stück, die in wenigen Tagen vergriffen waren, so dass zahlreiche weitere Auflagen folgten. Er wurde in viele Sprachen übersetzt, verfilmt und bald zu einem wichtigen Schlüsselwerk des Pazifismus, insbesondere bei den Gegnern des Vietnam-Kriegs. Das Werk erschien auch in der Sowjetunion, der Tschechoslowakei sowie in der DDR. In späteren Romanen profilierte sich der Schriftsteller als erbitterter Gegner der Kriegspolitik von US-Präsident George W. Bush.

1971 ließen sich Vonnegut und seine Frau Jane scheiden, die später den namhaften Wissenschaftler und Politiker Adam Yarmolinsky (1922–2000) heiratete.

Die zunehmenden Einnahmen aus seinem schriftstellerischen Schaffen setzten Vonnegut schließlich in die Lage, sein Haus in Barnstable aufzugeben und sich dafür im Herbst 1973 ein Haus in Manhattan zu kaufen, einen 1860/61 entstandenen Backsteinbau in 228 East 48th Street,[5] unweit vom UN-Hauptquartier. Dort lebte er die folgenden 34 Jahre bis zu seinem Tod. Ein weiteres Haus, das hauptsächlich als Sommersitz diente, erwarb er 1979 in Sagaponack, 620 Sagg Main Street, einem kleinen Ort in den Hamptons. Zu dem 1740 auf einem großen Anwesen errichteten Gebäude gehörte eine Scheune, die der Vorbesitzer, der Künstler Frank Stella, als Atelier genutzt hatte.[6] Sie spielt eine zentrale Rolle in Vonneguts Roman Bluebeard (1989), der in der Welt der Künstler des Abstrakten Expressionismus spielt. Am 24. November 1979 heiratete er in der New Yorker Methodistenkirche an der 60th Street Ecke Park Avenue in zweiter Ehe die auf Schriftstellerporträts spezialisierte Fotojournalistin Jill Krementz (* 1940), mit der er bereits 15 Jahre zusammengelebt hatte.[7]

Kurt Vonnegut starb am Abend des 11. April 2007 an den Folgen einer Kopfverletzung, die er sich bei einem Sturz in seinem New Yorker Haus zuzog. Er hinterließ seine zweite Ehefrau, Jill Vonnegut geb. Krementz und sieben Kinder, die er großgezogen hatte. Drei stammten aus seiner ersten Ehe mit Jane Cox, drei weitere (die er adoptiert hatte) aus der Ehe seiner 1958 an Krebs gestorbenen Schwester Alice, eines war die mit Krementz gemeinsam adoptierte Tochter.

Sein Bruder Bernard Vonnegut war Meteorologe und Erfinder des Wolkenimpfens mit Silberjodid, als er bei General Electric war (wo auch Irving Langmuir daran arbeitete). Kurt Vonnegut, der zeitweise für die Public-Relations-Abteilung von General Electric arbeitete, diente dies als Material für das Thema einer Modifikation von Wasser (Ice-nine) in seinem Roman Cat's Cradle.

Künstlerisches Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vonnegut sah sich als legitimer Nachfahre von Mark Twain, was er schon durch seine äußere Erscheinung zu erkennen gab. Auch gab er seinem ersten Sohn, der 1947 geboren wurde, den Namen Mark. Sein stark philosophisch geprägtes Werk kombiniert auf originelle Weise satirische Elemente mit Science-Fiction, wobei seine Romane vergleichsweise kurz sind. Die Originalausgabe von Slaughterhouse Five umfasst beispielsweise nur 186 Seiten. Kennzeichen ist daneben eine äußerst einfache Sprache, die teilweise an die Sprache von Kindern erinnert. Außerdem lockert er seine Texte gern mit eigenen, humorvollen Illustrationen auf, die ebenfalls äußert schlicht gehalten sind. Wichtiges Stilmittel ist mitunter die häufige, refrainartige Wiederholung einer sprichwörtlichen Redewendung. So beschließt er in Slaughterhouse Five viele Abschnitte mit dem lakonischen Spruch „And so it goes“ (So geht das), der an das in Gebeten verwendete „Amen“ gemahnt.

Der Schriftsteller war nicht religiös, sondern stammte aus einer Familie mit langer Freidenkertradition. Er war Ehrenpräsident der American Humanist Association und gehörte zu den Erstunterzeichnern des Humanistischen Manifests III. In Vonneguts Romanen finden sich aber immer wieder Auseinandersetzungen mit der Religion, die er infrage stellte oder gar ad absurdum führte, auf grundlegende Weise erstmals in seinem Frühwerk The Sirens of Titan (1959).

Der Atheist und Humanist Vonnegut sah in der Religion einen Versuch der Menschen, ihre Einsamkeit zu überwinden. Gegen die Kraft der Einsamkeit, die zuletzt die Kleinfamilie zerstört, setzte Kurt Vonnegut in dem Roman Slapstick die Utopie einer (künstlichen) Großfamilie. Kurt Vonnegut äußerte sich skeptisch über das Gelingen der Liebe und deren Wohltaten. Die Menschen bräuchten nach seiner Auffassung weniger Liebe als vielmehr allgemeinen Anstand im Umgang miteinander.

In manchen Geschichten taucht sein fiktives Alter Ego Kilgore Trout auf. Das reale Vorbild für Trout war vermutlich der mit Vonnegut befreundete Science-Fiction-Schriftsteller Theodore Sturgeon. Hatte Vonnegut einige unausgereifte Ideen oder Geschichtsfragmente, die ihm zu skurril geraten waren, zu Papier gebracht, schrieb er sie gerne dem „längst vergriffenen Science Fiction-Autor Kilgore Trout“ zu. Spekulationen zufolge leitet sich Kill-Gore-Trout (zu deutsch quasi: Schlachte die Forelle aus) von einer in Timequake beschriebenen Anekdote um Hemingways Der alte Mann und das Meer ab, doch ist auch die Verbindung sturgeon-trout, auf Deutsch Stör bzw. Forelle naheliegend. In Alan Rudolphs Filmadaption von Breakfast of Champions wird Kilgore Trout von Albert Finney dargestellt.

Die Idee des Kilgore Trout wurde ebenfalls vom Autor Philip José Farmer in dem Roman Venus on the Half-Shell (deutsch Die Geburt der Venus) aufgegriffen, den er unter diesem Namen schrieb.

Sein erster Roman Player Piano (1952) gilt als wichtiges Werk unter den Dystopien.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Songtexte zu den Liedern Happiness by The Kilowatt, It Was Fear of Myself That Made Me Odd und Teilstücke von No Transitory der kanadischen Post-Hardcore-Band Alexisonfire basieren auf dem Sammelband Welcome to the Monkey House (1950–1968). Rezipiert wurden die Kurzgeschichten The Euphio Question/More Stately Mansions, Report on the Barnhouse Effect und Tomorrow and Tomorrow and Tomorrow.

Ein an Kurt Vonneguts 77. Geburtstag entdeckter Asteroid wurde nach ihm benannt: (25399) Vonnegut.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romane und Novellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Player Piano, New York: Scribner's 1952 – Deutsche Ausgabe: Das höllische System, übersetzt von Wulf Bergner, München: Heyne 1964; München: Goldmann 1988
  • The Sirens of Titan, New York: Dell 1959 – Deutsche Ausgabe: Die Sirenen des Titan, übersetzt von Harry Rowohlt, München: Piper 1979
  • Mother Night, Greenwich, CN: Fawcett Gold Medal 1962 – Deutsche Ausgabe: Mutter Nacht, übersetzt von Klaus Hoffer, München: Piper 1988
  • Cat’s Cradle, New York: Holt, Rinehart & Winston 1963 – Deutsche Ausgabe: Katzenwiege, übersetzt von Michael Schulte, München: Piper 1985
  • God Bless You, Mr. Rosewater, New York: Holt, Rinehart & Winston 1965 – Deutsche Ausgabe: Gott segne Sie, Mr. Rosewater, übersetzt von Joachim Seyppel, Reinbek: Rowohlt 1974
  • Slaughterhouse Five or The Children’s Crusade, New York: Delacorte Press 1969 – Deutsche Ausgabe: Schlachthof 5 oder Der Kinderkreuzzug, übersetzt von Kurt Wagenseil, Hamburg: Hoffmann & Campe 1970
  • Breakfast of Champions, New York: Delacorte Press 1973 – Deutsche Ausgabe: Frühstück für starke Männer, übersetzt von Kurt Heinrich Hansen, Hamburg: Hoffmann & Campe 1974
  • Slapstick or Lonesome No More, New York: Delacorte Press 1976 – Deutsche Ausgabe: Slapstick oder Nie wieder einsam, übersetzt von Michael Schulte, München: Piper 1988
  • Jailbird, New York: Delacorte Press 1979 – Deutsche Ausgabe: Galgenvogel, übersetzt von Klaus Hoffer, München: Piper 1980
  • Deadeye Dick, New York: Delacorte Press 1982 – Deutsche Ausgabe: Zielwasser, übersetzt von Lutz-W. Wolff, München: Goldmann 1987
  • Galapagos, New York: Delacorte Press 1985 – Deutsche Ausgabe: Galapagos, übersetzt von Lutz-W. Wolff, München: Bertelsmann 1987
  • Bluebeard, New York: Delacorte Press 1987 – Deutsche Ausgabe: Blaubart, übersetzt von Lutz-W. Wolff, München: Bertelsmann 1989
  • Hocus Pocus, New York: G. P. Putnam's Sons 1990 – Deutsche Ausgabe: Hokus Pokus oder Wohin so eilig?, übersetzt von Lutz-W. Wolff, München: Goldmann 1992
  • Timequake, New York: G. P. Putnam's Sons 1997 – Deutsche Ausgabe: Zeitbeben, übersetzt von Harry Rowohlt, München: Hanser 1998
  • God Bless You, Dr. Kevorkian, New York: Seven Stories Press 1999 – Deutsche Ausgabe: Gott segne Sie, Dr. Kevorkian. Rundfunkreportagen aus dem Jenseits, übersetzt von Harry Rowohlt, München: Hanser 2004
  • A Man Without a Country, New York: Seven Stories Press 2005 – Deutsche Ausgabe: Mann ohne Land. Erinnerungen eines Ertrinkenden, übersetzt von Harry Rowohlt, München: Pendo 2006

Gesammelte Kurzgeschichten und autobiografische Notizen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Welcome to the Monkey House, 1950–1968 – Deutsche Ausgabe: Geh zurück zu deiner lieben Frau, 1974
  • Wampeters, Foma & Granfalloons, 1974
  • Palm Sunday, 1981 – Deutsche Ausgabe: Das Nudelwerk, 1992
  • Fates Worse Than Death, 1991 – Deutsche Ausgabe: Dann lieber gleich tot, 1991
  • Bagombo Snuff Box, 1999 (zum Teil in Suche Traum, biete mich, 1999, sowie in Der taubenblaue Drache, 2009)
  • Armageddon in Retrospect, 2008 (Der taubenblaue Drache, 2009, neben Erzählungen aus Bagombo Snuff Box)
  • Look at the Birdie, 2009 – Deutsche Ausgabe: Ein dreifach Hoch auf die Milchstrasse!, vierzehn unveröffentlichte Geschichten und ein Brief, übersetzt von Harry Rowohlt, Zürich: Kein & Aber 2010
  • While Mortals Sleep, 2011.
  • Hundert-Dollar-Küsse, sechzehn unveröffentlichte Geschichten, übersetzt von Harry Rowohlt, Zürich: Kein & Aber 2013, ISBN 978-3-0369-5624-4

Dramen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Happy Birthday, Wanda June, New York: Dell 1970

Gespräche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Conversations with Kurt Vonnegut, hrsg. von William Rodney Allen, Jackson: University Press of Mississippi 1988 (Digitalisat)
  • mit Lee Stringer, Like Shaking Hands with God: A Conversation about Writing, New York: Summit Books 1990
  • Kurt Vonnegut: The Last Interview, and Other Conversations, hrsg. von Tom McCartan, New York: Melville House Publishing 2011 (Digitalisat)

Briefe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kurt Vonnegut, Letters, hrsg. von Dan Wakefield, New York: Delacorte Press 2012, ISBN 978-0385343756

Filmographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verfilmungen
Schauspieler

Oper[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans-Jürgen von Bose Schlachthof 5. Oper in zwei Teilen, Libretto vom Komponisten. Uraufführung: Bayerische Staatsoper 01.07.1996, Inszenierung Eike Gramss, Bühnenbild Gottfried Pilz

Hörbuch/Hörspiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter J. Reed, Kurt Vonnegut Jr., in der Reihe „Writers for the Seventies“, New York: Warner Books 1972
  • Sabine Broker, Abenteuerliche Elemente im modernen Roman. Italo Calvino, Ernst Augustin, Luigi Malerba, Kurt Vonnegut, Ror Wolf, München: Hanser 1981, ISBN 3-446-13311-9
  • Helmbrecht Breiig, Satire und Roman. Studien zur Theorie des Genrekonflikts und zur satirischen Erzählliteratur der USA von Brackenridge bis Vonnegut, Tübingen: Narr 1984 (= Mannheimer Beiträge zur Sprach- und Literaturwissenschaft 4)
  • Eva-Maria Streuer, Bedrohung des Menschen durch Naturwissenschaft und Technologie? Antworten im Romanwerk (1952–69) von Kurt Vonnegut, Frankfurt am Main: Lang 1984 (= Mainzer Studien zur Amerikanistik 19), ISBN 3-8204-5180-3
  • Peter Freese, Kurt Vonnegut jr.: The Sirens of Titan, in: Hartmut Heuermann (Hrsg.), Der Science-Fiction-Roman in der angloamerikanischen Literatur. Interpretationen, Düsseldorf: Bagel 1986, S. 196–219, ISBN 3-590-07454-X
  • Asa B. Pieratt, Julie Huffman-Klinkowitz und Jerome Klinkowitz, Kurt Vonnegut. A comprehensive bibliography, Hamden, Conn.: Archon Books 1987, ISBN 0-208-02071-3
  • Lawrence R. Broer, Sanity plea. Schizophrenia in the novels of Kurt Vonnegut, Ann Arbor, Mich. u. a.: Umi Research Press 1989 (= Studies in speculative fiction 18), ISBN 0-8357-1885-9
  • Robert Merrill, Critical essays on Kurt Vonnegut, Boston: Hall 1990, ISBN 0-8161-8893-9
  • Leonard Mustazza, Forever pursuing genesis. The myth of Eden in the novels of Kurt Vonnegut, Lewisburg: Bucknell University Press 1990, ISBN 0-8387-5176-8
  • Bo Pettersson, The world according to Kurt Vonnegut. Moral paradox and narrative form, Åbo: Åbo Akademis Förl. 1994, ISBN 952-9616-45-7
  • Leonard Mustazza (Hrsg.), The critical response to Kurt Vonnegut, Westport, Conn: Greenwood Press 1994 (= Critical responses in arts and letters 14), ISBN 0-313-28634-5
  • Marc Leeds, The Vonnegut encyclopedia. An authorized compendium, Westport, Conn: Greenwood Press 1995, ISBN 0-313-29230-2
  • Kevin Alexander Boon, Chaos theory and the interpretation of literary texts. The case of Kurt Vonnegut, Lewiston, NY: Mellen 1997 (= Studies in American literature 27), ISBN 0-7734-8553-8
  • Irina Klein, Pluralismus im Weltbild der Werke Kurt Vonneguts, Marburg: Tectum 1997 (= Edition Wissenschaft; Reihe Amerikanistik 7), ISBN 3-8288-0009-2
  • Dominik Kuppels, Krieg und „schwarzer Humor“. Postmoderne Erzählverfahren bei Joseph Heller (Catch-22), Kurt Vonnegut (Slaughterhouse-five) und Thomas Pynchon (Gravity's rainbow), Marburg: Tectum 1997 (= Edition Wissenschaft; Reihe Anglistik 16), ISBN 3-89608-786-X
  • Ralf Norrman, „Wholeness restored“. Love of symmetry as a shaping force in the writings of Henry James, Kurt Vonnegut, Samuel Butler and Raymond Chandler, Frankfurt am Main: Lang 1998, ISBN 3-631-33729-9
  • Kevin Alexander Boon (Hrsg.), At millennium's end. New essays on the work of Kurt Vonnegut, Albany, NY: State University of New York Press 2001, ISBN 0-7914-4929-7
  • Harold Bloom (Hrsg.), Kurt Vonnegut's Cat's cradle, Philadelphia: Chelsea House 2002, ISBN 0-7910-6337-2
  • Thomas F. Marvin, Kurt Vonnegut: A Critical Companion, Westport, Conn.: Greenwood Press 2002, ISBN 0-313-31439-X – (Digitalisat)
  • Donald E. Morse, The novels of Kurt Vonnegut. Imagining being an American, Westport, Conn: Praeger 2003 (= Contributions to the study of science fiction and fantasy 103), ISBN 0-313-31914-6
  • Barbara Sinic, Die sozialkritische Funktion des Grotesken. Analysiert anhand der Romane von Vonnegut, Irving, Boyle, Grass, Rosendorfer und Widmer, Frankfurt am Main: Lang 2003 (= Wiener Beiträge zu Komparatistik und Romanistik 12), ISBN 3-631-50649-X
  • Jerome Klinkowitz, The Vonnegut Effect, Columbia: University of South Carolina Press 2004, ISBN 1-57003-520-2 – (Digitalisat)
  • Stefan T. Pinternagel, Kurt Vonnegut jr. und die Science Fiction – Kilgore Trout, Tralfamadore und Bokononismus, Berlin: Shayol 2005, ISBN 3-926126-49-3
  • John Tomedi, Kurt Vonnegut. Chelsea House, Broomall, Pa 2004, ISBN 0-7910-7848-5
  • Todd F. Davis, Kurt Vonnegut's Crusasede: Or, How a Postmodern Harlequin Preached a New Kind of Humanism, Albany: State University of New York Press 2006
  • Peter Freese, The Clown of Armageddon. The Novels by Kurt Vonnegut, Heidelberg: Winter 2008 (= American Studies 174), ISBN 978-3-8253-5551-7
  • Susan Farrell, Critical Companion to Kurt Vonnegut: A Literary Reference to His Life and Work, New York: Facts On File 2008 (Digitalisat)
  • Loree Rackstraw, Love as Always, Kurt Vonnegut as I Knew Him, Da Capo Press 2009
  • Robert T. Tally Jr., Kurt Vonnegut and the American Novel: A Postmodern Iconography, New York: Continium 2011 – (Digitalisat)
  • Helena Bertram Gräfin von Nimcz zu Caldaha, There Is No Why – Religion und Gottesbild im Werk von Kurt Vonnegut anhand ausgewählter Romane, Alzenau: Hebe-Verlag 2009, ISBN 978-3-00-027565-4
  • Charles J. Shields, And so it goes: Kurt Vonnegut: a life, New York: Holt, 2011, ISBN 978-0-8050-8693-5 – (Digitalisat)
  • Denis Scheck, Kurt Vonnegut, Berlin: Deutscher Kunstverlag, 2014, ISBN 978-3422072398

Einzelnachweise, Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Shields (2011), S. 94
  2. Shields (2011), S. 123
  3. Shields (2011), S. 133 und Abb. nach S. 338
  4. Jane Vonnegut Yarmolinsky, Angels Without Wings: A Courageous Family's Triumph over Tragedy, Houghton Mifflin 1987 (deutsch Engel ohne Flügel, Bastei-Lübbe 1990)
  5. Shields (2011), S. 314f.
  6. Shields (2011), S. 340
  7. Shields (2011), S. 342f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  Wikiquote: Kurt Vonnegut – Zitate