Kusel

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum gleichnamigen Rechtsanwalt siehe Rudolf Kusel.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Kusel
Kusel
Deutschlandkarte, Position der Stadt Kusel hervorgehoben
Koordinaten: 49° 32′ N, 7° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kusel
Verbandsgemeinde: Kusel
Höhe: 239 m ü. NHN
Fläche: 14,37 km²
Einwohner: 4954 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 345 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66869
Vorwahl: 06381
Kfz-Kennzeichen: KUS
Gemeindeschlüssel: 07 3 36 055
Stadtgliederung: 3 Stadtteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 1
66869 Kusel
Webpräsenz: stadt.kusel.de
Stadtbürgermeisterin: Ulrike Nagel (SPD)
Lage der Stadt Kusel im Landkreis Kusel
Waldmohr Dunzweiler Breitenbach (Pfalz) Schönenberg-Kübelberg Gries (Pfalz) Brücken (Pfalz) Dittweiler Altenkirchen (Pfalz) Ohmbach Frohnhofen Nanzdietschweiler Börsborn Steinbach am Glan Krottelbach Langenbach (Pfalz) Herschweiler-Pettersheim Wahnwegen Henschtal Hüffler Quirnbach/Pfalz Rehweiler Glan-Münchweiler Matzenbach Selchenbach Herchweiler Albessen Konken Ehweiler Schellweiler Etschberg Theisbergstegen Haschbach am Remigiusberg Kusel Blaubach Oberalben Dennweiler-Frohnbach Körborn Thallichtenberg Ruthweiler Reichweiler Pfeffelbach Rathsweiler Niederalben Ulmet Erdesbach Bedesbach Rammelsbach Altenglan Welchweiler Elzweiler Horschbach Bosenbach Rutsweiler am Glan Föckelberg Niederstaufenbach Oberstaufenbach Neunkirchen am Potzberg Jettenbach (Pfalz) Rothselberg Kreimbach-Kaulbach Wolfstein Rutsweiler an der Lauter Eßweiler Oberweiler im Tal Aschbach (Westpfalz) Hinzweiler Oberweiler-Tiefenbach Relsberg Hefersweiler Einöllen Reipoltskirchen Nußbach (Pfalz) Hoppstädten Kappeln (bei Lauterecken) Medard (Glan) Odenbach Adenbach Ginsweiler Cronenberg (bei Lauterecken) Hohenöllen Heinzenhausen Lohnweiler Lauterecken Unterjeckenbach Langweiler (bei Lauterecken) Merzweiler Homberg (bei Lauterecken) Herren-Sulzbach Grumbach (Glan) Kirrweiler (bei Lauterecken) Sankt Julian Hausweiler Wiesweiler Deimberg Buborn Glanbrücken Offenbach-Hundheim Nerzweiler Saarland Landkreis Birkenfeld Landkreis Bad Kreuznach Donnersbergkreis Kaiserslautern Landkreis Südwestpfalz Landkreis Kaiserslautern ZweibrückenKarte
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Kusel, bis 1865 Cusel geschrieben[2], ist die Kreisstadt des Landkreises Kusel sowie Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Kusel. Kusel liegt am Kuselbach im Südwesten von Rheinland-Pfalz im Nordpfälzer Bergland. Mit knapp 5000 Einwohnern[3] ist Kusel die kleinste Kreisstadt Deutschlands. Kusel ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort und gemäß Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen.[4]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kleinstadt Kusel gliedert sich vor allem in die Kernstadt um die historische Altstadt herum, den mittlerweile mit dem Kerngebiet verschmolzenen Ortsteil Diedelkopf und das Wohngebiet „Am Holler“, sowie den Ortsteil Bledesbach.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Jahresniederschlag beträgt 863 mm. Die Niederschläge liegen im oberen Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 74 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der April, die meisten Niederschläge fallen im Dezember. Die Niederschlagsmenge im Dezember beträgt das 1,8-fache der Aprilmenge. Die Niederschläge variieren mäßig. An 50 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung bis zum Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einst lebten Kelten und Römer in der Gegend von Kusel.

Durch die Schlacht bei Zülpich 496 kam Kusel unter fränkische Herrschaft und wurde durch Kauf oder Schenkung zu einem Teil des Reichslandes um Kaiserslautern. Im 7. Jahrhundert wurde auf den Ruinen eines römischen Gutshofes ein fränkischer Königshof gebaut, der eine Verpflegungsstätte darstellte, der „Curtis Cosla“. Im Jahr 850 wird dieser Hof das erste Mal in einer Urkunde erwähnt.

Im 9. Jahrhundert befanden sich der Hof und das umliegende Land im Eigentum des Erzbistums Reims, dessen Gründer Remigius war. Der Königshof wandelte sich durch Mönche, die ihn organisierten, zum Klosterhof, und so wurde er zum Zentrum kirchlicher und wirtschaftlicher Interessen im so genannten Remigiusland. 902 weihte der Erzbischof Heriveus von Reims die Remigiuskirche auf dem heutigen Marktplatz zur ersten Mutterkirche der gesamten Umgebung. 931 wurde der Hof zu Kusel mit dem umliegenden Gebiet der Abtei St. Remy in Reims übergeben. Auf dem nahegelegenen Remigiusberg errichteten Reimser Mönche 1127 die Benediktinerpropstei, die nun zum kirchlichen Mittelpunkt des Landes wurde. Der Hof zu Kusel wurde durch die Vertretung eines Hofschultheißen zum Sitz der Verwaltung.

Die Grafen von Veldenz (1127–1444) wurden zu Schutzvögten des Landes. Um 1214 wurde in der Nähe die Burg Lichtenberg errichtet, die heute als die größte Burgruine Deutschlands (425 m lang, 382 m über NN) bekannt ist. Kusel wurde 1387 erstmals in einer Urkunde des Grafen von Veldenz als „Cuscheln der Stat“ urkundlich erwähnt. Die Befestigung mit Stadtgräben, Mauern, Türmen und Toren begann. 1444 wurde Kusel an Zweibrücken übertragen, da die Veldenzer Grafenlinie endete. Burg Lichtenberg wurde zum Oberamt Lichtenberg.

Frühe Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 16. Jahrhundert hatte das Kuseler Land drei Mal unter der Pest zu leiden. 1635 wurde Kusel durch kroatische Truppen im Dreißigjährigen Krieg niedergebrannt. In 40 Jahren wurde die Stadt wieder aufgebaut, 1677 aber durch die Truppen Ludwigs XIV. im Pfälzischen Erbfolgekrieg zum Großteil erneut abgebrannt.

Kusel entwickelte sich allmählich zu einer Handwerker- und Tuchmacherstadt. Am 26. Juli 1794 besetzten französische Revolutionstruppen den Ort. Unter Androhung der Todesstrafe musste Kusel innerhalb einer Stunde geräumt werden. Nach Plünderung der Häuser wurde Kusel zum dritten Mal bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Es blieben nur sechs Häuser stehen. Diese Tat galt als Bestrafung, denn die Stadt hatte einige Bürger, die in Metz als Geiseln festgehalten worden waren, mit Geld versorgt, das sich als gefälscht herausstellte und angeblich in Kusel hergestellt worden war. Eine Hypothese zur Niederbrennung ist, dass wohl eigentlich die Gemeinde Kasel zerstört werden sollte, es aber zu einem Schreibfehler bei der Ausstellung der Befehle kam.

Seit dem 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick in die Altstadt mit Stadt- und Heimatmuseum
Rathaus Kusel
Katholisches Pfarramt St. Ägidius
Evangelische Stadtkirche
Hutmacherbrunnen
Stadt- und Heimatmuseum
Musikantenlandmuseum in der Zehntscheune

1798 kam Kusel zum Département de la Sarre. Auf dem Wiener Kongress fiel die linksrheinische Pfalz 1815 zunächst an Österreich und 1816 aufgrund eines Tauschvertrages an das Königreich Bayern. Kusel wurde Sitz eines Landkommissariats im bayerischen Rheinkreis. Die erste Wasserleitung wurde 1824 gebaut. Durch freiwillige Spenden entstand der Maximilianbrunnen. In den Jahren von 1850 bis 1880 wurden bedeutende Tuch- und Streichgarnfabriken gegründet (Zöllner, Ehrenspeck, Fickeissen). Im Jahr 1865 wurde der Name Cusel offiziell in Kusel geändert.[5] 1868 wurde die Eisenbahnstrecke von Landstuhl nach Kusel gebaut, die der Stadt große wirtschaftliche Vorteile brachte. In umliegenden Steinbrüchen wurde Kuselit abgebaut, der als Pflasterstein und zur Trassierung von Bahnstrecken genutzt wurde. Weiter entstanden Brauereien, Maschinengießereien, Wollwebereien, Ziegeleien, Druckereien und Ketten- und Nagelschmieden. Durch die großen Viehmärkte (später Kuseler Herbstmesse) wurde die Stadt zum landwirtschaftlichen Zentrum der Umgebung.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Kusel von Jagdbombern und später auch von größeren Flugzeugen mehrfach bombardiert. Nach dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg herrschten Inflation und Arbeitslosigkeit. Nach 1945 entstanden neue Industriebetriebe, es wurden Neubaugebiete (Holler-Siedlung) erschlossen und Schulen gebaut. 1965 wurde Kusel Garnisonsstadt. Im Zuge der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform von 1969 wurde Kusel zum Verwaltungssitz der neu geschaffenen Verbandsgemeinde Kusel.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1939 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Diedelkopf eingegliedert.[5] Außerdem wurde am 17. März 1974 die Gemeinde Bledesbach eingemeindet.[6]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2012 waren 59,4 % der Einwohner evangelisch und 18,7 % katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[7]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat Kusel besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Stadtbürgermeisterin als Vorsitzender. Bis 2014 gehörten dem Stadtrat 22 Ratsmitglieder an.

Die Sitzverteilung im Stadtrat:[8]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG Gesamt
2014 9 6 3 2 20 Sitze
2009 12 6 2 2 22 Sitze
2004 10 7 1 1 3 22 Sitze
FWG = Freie Wählergruppe Stadt Kusel e.V.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Grün ein aufgerichteter, wachsender, goldener Krummstab, belegt mit einem silbernen Schräglinkswellenbalken“.

Es wurde 1841 vom bayerischen König genehmigt und geht zurück auf ein Siegel aus dem Jahr 1624. Der Krummstab symbolisiert das Remigiusland.[9]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kusel ist seit 1973 verpartnert mit Toucy in Frankreich (Département Yonne, 89) und seit 1997 mit Zalaegerszeg in Ungarn (Komitat Zala).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke, Theater und Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das städtebauliche Ensemble des Marktplatzes wird dominiert von der klassizistischen evangelischen Stadtkirche, dem Rathaus mit seinem Glockenspiel und dem Hutmacherbrunnen.

Die Kirche zeichnet sich durch klare Linien, einen seltenen, streng symmetrischen Aufbau des Blocks Altar-Kanzel-Orgel und die wuchtigen monolithischen Sandstein-Rundpfeiler aus, die die Empore tragen.

Etwa vier Kilometer nordwestlich vom Kuseler Stadtkern entfernt, bei Thallichtenberg, liegt die Burg Lichtenberg. Mit 425 m Länge ist sie die größte Burgruine Deutschlands. In der Anlage integriert ist das Musikantenland-Museum, welches die Geschichte des Musikantenlandes dokumentiert. Als Außenstelle des Pfalzmuseums für Naturkunde wurde vor wenigen Jahren das Urweltmuseum Geoskop eröffnet.

In der Fritz-Wunderlich-Halle, einer Mehrzweckhalle, die für Vorträge, Theater- und Konzertaufführungen und dem Schulzentrum am Roßberg als Aula dient, wird in Zusammenarbeit der Gebietskörperschaften ein reichhaltiges Kulturprogramm angeboten, zu dem auch eine ansehnliche Anzahl von Auftritten deutscher und internationaler Tourneetheater gehören.

Wichtigstes Kuseler Museum ist das Heimatmuseum. Es birgt unter anderem eine Dauerausstellung zu Fritz Wunderlichs Leben und zu typisch historischen häuslichen Einrichtungen der Pfalz.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Kusel, Liste der Stolpersteine in Kusel

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am zweiten Wochenende im Juni wird in der Altstadt das Hutmacherfest gefeiert. Am ersten Septemberwochenende findet von Freitagabend bis Dienstag die Kuseler Herbstmesse statt, eines der größten Volksfeste des Kreises.

Am 24. Mai 2014 wurde zum fünfzehnten und letzten Mal der Team-Triathlon Kusel gestartet. Er zählte zu den größten Breitensportveranstaltungen in Rheinland-Pfalz. Dabei handelte es sich um eine kombinierte Radfahr-Schwimm-Lauf-Staffel, die von Teams, die aus drei Teilnehmern bestehen mussten, bestritten wurde.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Kusel gibt es eine Grundschule (als Ganztagsschule in Angebotsform) mit etwa 250 Schülern, ein staatliches Gymnasium (Siebenpfeiffer-Gymnasium Kusel)[10] mit etwa 1000 Schülern sowie das Schulzentrum „Auf dem Roßberg“ mit Realschule plus, Berufsbildender Schule und Wirtschaftsgymnasium. Hinzu kommen zwei Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Lernen und Sprache sowie ganzheitliche Entwicklung und einige Kindergärten.

In gemeinsamer Trägerschaft mit dem Landkreis wird eine Kreis- und Stadtbücherei betrieben. Die Volkshochschule in Kusel untersteht wie alle anderen im Kreisgebiet direkt dem Landkreis.

Behörden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kusel ist Sitz der Stadt-, Verbandsgemeinde- und Kreisverwaltung Kusel, eines Finanzamtes, eines Forstamtes, eines Vermessungs- und Katasteramtes sowie einer Filiale der Bundesagentur für Arbeit.

Die rheinland-pfälzische Eichbehörde unterhielt früher eine Dienststelle in Kusel, die jedoch weggefallen ist. Sie war im Gebäude der Luitpoldschule untergebracht.

In der ehemaligen Unteroffizier-Krüger-Kaserne war am nördlichen Stadtrand von Kusel das Artillerielehrbataillon 345 der Bundeswehr stationiert. Im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr wurde es 2014 nach Idar-Oberstein verlegt.[11]

Gerichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Kusel besteht ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Kaiserslautern und zum Oberlandesgerichtsbezirk Zweibrücken gehört.

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Größte Freizeiteinrichtung in Kusel ist das verbandsgemeindeeigene Spaß- und Freizeitbad im Ortsteil Diedelkopf. Es besteht aus einem Hallenbad mit Whirlpool, Solarium, Kinder-, Nichtschwimmer- und Schwimmerbecken, Letzteres mit Sprunganlage sowie aus einem Freibad mit Spielplatz Kinder-, Nichtschwimmer, Schwimmer- und Spiel- und Spaßbecken. Die Anlage besitzt eine 64 m lange Wasserrutsche, die im Sommer ins Freibad, im Winter in ein beheiztes Außenbecken des Hallenbades mündet, und einen Minigolfplatz.

Neben einem Fußballplatz am südlichen Ortsausgang Richtung Haschbach am Remigiusberg und einem weiteren am nordwestlichen Ortsausgang Richtung Ruthweiler gibt es eine Tennisanlage mit mehreren Plätzen und Hallen an der Ausfallstraße Richtung Blaubach.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der öffentliche Nahverkehr ist in den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) integriert, der im Rheinland-Pfalz-Takt bedient wird. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2008 kommen Züge des Typs Talent der Deutschen Bahn AG zum Einsatz.

Der Bahnhof Kusel ist Endstation der Bahnstrecke Landstuhl–Kusel.

Weitere, in der Vergangenheit betriebene, heute stillgelegte Bahnstrecken waren

Durch Kusel führt die Bundesstraße 420, die von Nierstein in Rheinhessen nach Ottweiler im Saarland führt. Etwa 4 km südwestlich entfernt, bei Konken, gibt es eine Anschlussstelle an die Bundesautobahn 62, die von Pirmasens über Landstuhl nach Nonnweiler führt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

siehe Liste Kuseler Persönlichkeiten

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Prospekt der Verbandsgemeinde Kusel, 1983
  • H. Koch: Kusel – einst und heute, Kusel 1989
  • E. Schworm: Kusel – Geschichte der Stadt, Hrsg. Stadt Kusel, Mainz 1987

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kusel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Kusel – in den Nachrichten
 Wikisource: Kusel – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Wilhelm Volkert, Richard Bauer: Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980, München 1983; S. 504.
  3. Stadt Kusel: Infos zur Stadt
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten.
  5. a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 504.
  6. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seite 183 (PDF; 2,6 MB).
  7. KommWis, Stand: 30. November 2012.
  8. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen.
  9. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.
  10. Website des Siebenpfeiffer-Gymnasium Kusel
  11. Bundeswehrreform: Fünf Standorte im Land werden dicht gemacht – Beck findet Konzept „vertretbar“, Rhein-Zeitung vom 26. Oktober 2011, abgerufen am 26. Oktober 2011.