Kwak Yoon-gy

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Kwak Yoon-gy Shorttrack
Nation Korea SudSüdkorea Südkorea
Geburtstag 26. Dezember 1989
Geburtsort Seoul
Karriere
Nationalkader seit 2005
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 7 × Gold 6 × Silber 3 × Bronze
JWM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Silber 2010 Vancouver 5000-m-Staffel
ISU Shorttrack-Weltmeisterschaften
Silber 2009 Wien 500 m
Silber 2009 Wien 1500 m
Gold 2010 Sofia 1500 m
Gold 2010 Sofia 5000-m-Staffel
Silber 2010 Sofia Mehrkampf
Silber 2010 Sofia 1000 m
Silber 2010 Sofia 3000 m
Gold 2012 Shanghai Mehrkampf
Gold 2012 Shanghai 1000 m
Gold 2012 Shanghai 3000 m
Silber 2012 Shanghai 1500 m
Bronze 2012 Shanghai 500 m
Bronze 2012 Shanghai 5000-m-Staffel
Team-WeltmeisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Bronze 2008 Harbin Team
Gold 2009 Heerenveen Team
Gold 2010 Bormio Team
ISU Shorttrack-Juniorenweltmeisterschaften
Silber Belgrad 2005 1000 m
Bronze Belgrad 2005 1500 m
Bronze Belgrad 2005 1500-m-Superfinale
Weltcup-Logo Platzierungen im Shorttrack-Weltcup
 Debüt im Weltcup 19. Oktober 2007
 Weltcupsiege 28 (davon 15 Einzelsiege)
 500-m-Weltcup 2. (2007/08)
 1000-m-Weltcup 1. (2011/12, 2012/13)
 1500-m-Weltcup 3. (2011/12)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 500 Meter 3 4 5
 1000 Meter 10 5 3
 1500 Meter 2 3 4
 3000 Meter 0 1 0
 Staffelbewerbe 13 5 2
letzte Änderung: 7. Februar 2016

Kwak Yoon-gy (kor. 곽윤기; * 26. Dezember 1989 in Seoul) ist ein südkoreanischer Shorttracker.

Werdegang[Bearbeiten]

Kwaks erster internationaler Auftritt fand bei der Juniorenweltmeisterschaft 2005 in Belgrad statt, wo er auf Anhieb eine Silber- über 1000 m und zwei Bronzemedaillen gewann. Danach ging er in den nächsten Saisons bei keinem internationalen Großereignis an den Start und kehrte erst im Oktober 2007 zurück, als er erstmals für den Shorttrack-Weltcup der Saison 2007/08 nominiert wurde. Auch hier erreichte er gleich in seinen ersten Rennen gute Platzierungen und bereits im zweiten Wettkampf das Podest. Da er sich fast ausschließlich auf die kürzeste Distanz, 500 m, konzentrierte, gelang ihm in dieser Disziplin der zweite Rang im Gesamtweltcup hinter seinem Landsmann Sung Si-bak. Dennoch schaffte er auch über 1000 m einen Podestplatz, als er Zweiter in Kōbe wurde. Insgesamt siegte er bei einem Einzel-Weltcup, über 500 m in Québec City, zudem wurde er bei allen Staffel-Weltcups eingesetzt, von denen jeder an das südkoreanische Team ging, sodass hier noch einmal zwei Weltcupsiege für ihn dazu kamen. Bei den Shorttrack-Teamweltmeisterschaften 2008 in Harbin gewann er Bronze.

Den Shorttrack-Weltcup 2008/09 begann für Kwak mit einem weiteren Sieg, diesmal über die 1000 m und einem dritten Platz über 500 m. Im weiteren Saisonverlauf erreichte sie über 500 m einmal den zweiten und einmal den dritten Platz und über 1000 m zweimal auf den zweiten Platz und zweimal den Sieg. Mit der Staffel belegte er zweimal den zweiten Rang. Bei den Shorttrack-Weltmeisterschaften 2009 in Wien holte er über 500 m und über 1500 m jeweils die Silbermedaille. Bei den nachfolgenden Shorttrack-Teamweltmeisterschaften 2009 in Heerenveen gewann er die Goldmedaille. Die Saison beendete er auf den vierten Platz im Gesamtweltcup über 500 m und auf den zweiten Rang im Gesamtweltcup über 1000 m. Zu Beginn der folgenden Saison siegte er beim Weltcup in Peking über 500 m und mit der Staffel. Es folgten in der Saison zwei weitere Siege mit der Staffel und einen dritten Rang über 1000 m. Bei seiner ersten Olympiateilnahme 2010 in Vancouver gewann er Silber mit der Staffel. Über 500 m wurde er Vierter. Im März 2010 holte er bei den Shorttrack-Weltmeisterschaften 2010 in Sofia im Mehrkampf, über 1000 m und über 3000 m die Silbermedaille und über 1500 m und mit der Staffel jeweils die Goldmedaille. Bei den nachfolgenden Shorttrack-Teamweltmeisterschaften 2010 in Bormio gewann er Gold. Die Saison beendete er auf den siebten Platz im Gesamtweltcup über 1000 m und auf den vierten Rang im Gesamtweltcup über 500 m. Nachdem er für der folgenden Saison vom südkoreanischen Verband wegen verbotenen Absprachen in den nationalen Ausscheidungsrennen gesperrt wurde[1], gewann er in der Saison 2011/12 über 1000 m vier Weltcups und einmal mit der Staffel. Insgesamt erreichte er im Weltcup 13 Podestplatzierungen und gewann zum Saisonende erstmals den Gesamtweltcup über 1000 m. Im Gesamtweltcup über 1500 m belegte er den dritten Platz. Bei den Shorttrack-Weltmeisterschaften 2012 in Shanghai holte er über 500 m und mit der Staffel jeweils die Bronzemedaille und über 1500 m die Silbermedaille. Im Mehrkampf, über 1000 m und über 3000 m wurde er Weltmeister.

Zu Beginn der Saison 2012/13 erreichte Kwak beim Weltcup in Calgary den dritten Platz über 1000 m, den zweiten Rang über 1500 m und den ersten Platz mit der Staffel. Im weiteren Saisonverlauf gewann er drei Läufe über 1000 m und drei Läufe mit der Staffel. Über 1500 m beim Weltcup in Sotschi kam er auf den dritten Rang. Zum Saisonende holte er wie Vorjahr den Sieg im Gesamtweltcup über 1000 m. In der Saison 2014/15 holte er zwei Weltcupsiege mit der Staffel und einen über 500 m. Des Weiteren kam er im Weltcup dreimal auf den zweiten Platz und zweimal auf den dritten Rang. Im Gesamtweltcup über 500 m belegte er den dritten Platz. Zu Beginn der Saison 2015/16 siegte er beim Weltcup in Montreal über 1500 m. Beim folgenden Weltcup in Toronto gewann er ebenfalls über 1500 m. Über 1000 m errang er den dritten Platz und mit der Staffel den zweiten Platz.

Persönliche Bestzeiten[Bearbeiten]

  • 500 m 40,239 sek. (aufgestellt am 13. Dezember 2014 in Shanghai)
  • 1000 m 1:23,007 min. (aufgestellt am 21. Oktober 2012 in Calgary)
  • 1500 m 2:09,548 min. (aufgestellt am 10. Dezember 2011 in Shanghai)
  • 3000 m 4:40,401 min. (aufgestellt am 11. März 2012 in Shanghai)

Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen[Bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

  • 2008 Harbin: 3. Platz Team
  • 2009 Wien: 2. Platz 500 m, 2. Platz 1500 m, 4. Platz 1000 m, 4. Platz Mehrkampf, 5. Platz 3000 m
  • 2009 Heerenveen: 1. Platz Team
  • 2010 Sofia: 1. Platz 1500 m, 1. Platz Staffel, 2. Platz Mehrkampf 2. Platz 1000 m, 2. Platz 3000 m, 31. Platz 500 m
  • 2010 Bormio: 1. Platz Team
  • 2012 Shanghai: 1. Platz 3000 m, 1. Platz Mehrkampf, 1. Platz 1000 m, 2. Platz 1500 m, 3. Platz Staffel, 3. Platz 500 m

Weltcupsiege[Bearbeiten]

Einzel

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 2. Februar 2008 KanadaKanada Québec 500 m
2. 19. Oktober 2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Salt Lake City 1000 m
3. 7. Februar 2009 BulgarienBulgarien Sofia 1000 m
4. 19. September 2009 China VolksrepublikVolksrepublik China Peking 500 m
5. 23. Oktober 2011 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Salt Lake City 1000 m
6. 4. Dezember 2011 JapanJapan Nagoya 1000 m
7. 10. Dezember 2011 China VolksrepublikVolksrepublik China Shanghai 1000 m
8. 5. Februar 2012 RusslandRussland Moskau 1000 m
9. 28. Oktober 2012 KanadaKanada Montreal 1000 m
10. 8. Dezember 2012 China VolksrepublikVolksrepublik China Shanghai 1000 m
11. 9. Dezember 2012 China VolksrepublikVolksrepublik China Shanghai 1000 m
12. 13. Dezember 2014 China VolksrepublikVolksrepublik China Shanghai 500 m
13. 31. Oktober 2015 KanadaKanada Montreal 1500 m
14. 7. November 2015 KanadaKanada Toronto 1500 m
15. 12. Dezember 2015 China VolksrepublikVolksrepublik China Shanghai 1000 m

Staffel

Nr. Datum Ort
1. 3. Februar 2008 KanadaKanada Québec 1
2. 10. Februar 2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Salt Lake City 1
3. 19. Oktober 2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Salt Lake City 2
4. 20. September 2009 China VolksrepublikVolksrepublik China Peking 3
5. 27. September 2009 Korea SudSüdkorea Seoul 3
6. 8. November 2009 KanadaKanada Montreal 4
7. 30. Oktober 2011 KanadaKanada Saguenay 5
8. 21. Oktober 2012 KanadaKanada Calgary 6
9. 28. Oktober 2012 KanadaKanada Montreal 6
10. 2. Dezember 2012 JapanJapan Nagoya 7
11. 9. Dezember 2012 China VolksrepublikVolksrepublik China Shanghai 6
12. 16. November 2014 KanadaKanada Montreal 8
13. 14. Dezember 2014 China VolksrepublikVolksrepublik China Shanghai 9
2 Mit Sung Si-bak, Lee Jung-su und Lee Ho-suk.
3 Mit Kim Seoung-il, Lee Jung-su und Lee Ho-suk.
4 Mit Kim Seoung-il, Lee Jung-su und Sung Si-bak.
5 Mit Lee Ho-suk, Noh Jinkyu und Sin Da-woon.
6 Mit Kim Byeong-jun, Noh Jinkyu und Sin Da-woon.
7 Mit Lee Han-bin, Noh Jinkyu und Sin Da-woon.
8 Mit Park Se-yeong, Seo Yi-ra und Sin Da-woon.
9 Mit Seo Yi-ra, Han Seungsoo und Sin Da-woon.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Short track medalists Lee, Kwak deprived of rewards
Koreanischer Name Anmerkung: Bei diesem Artikel wird der Familienname vor den Vornamen der Person gesetzt. Dies ist die übliche Reihenfolge im Koreanischen. Kwak ist hier somit der Familienname, Yoon-gy ist der Vorname.