Kyriakos Ioannou

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Kyriakos Ioannou bei den Commonwealth Games 2014

Kyriakos Ioannou (griechisch Κυριάκος Ιωάννου, * 26. Juli 1984 in Limassol) ist ein zyprischer Hochspringer. Er gewann Silber bei den Weltmeisterschaften 2009, sowie Bronze bei den Weltmeisterschaften 2007.

Nach einem sechsten Platz bei den Junioreneuropameisterschaften 2003 und einem vierten Platz bei den U23-Europameisterschaften 2005 konnte sich Ioannou bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki erstmals für ein großes Finale in der Erwachsenenklasse qualifizieren, mit 2,25 m belegte er den zehnten Platz. Im März 2006 trat er bei den Commonwealth Games in Melbourne an; mit 2,23 m gewann er Bronze hinter dem Kanadier Mark Boswell und dem Engländer Martyn Bernard. Im August 2007 gewann Ioannou Silber bei der Universiade in Bangkok, mit 2,26 m musste er sich nur dem Russen Alexander Schustow geschlagen geben. 14 Tage später bei den Weltmeisterschaften 2007 in Ōsaka überquerten drei Springer 2,35 m. Nach der Mehrversuchsregel siegte der Bahamaer Donald Thomas vor dem Russen Jaroslaw Rybakow. Ioannou gewann mit neuem zyprischen Landesrekord die erste Medaille für einen Zyprer bei Leichtathletik-Weltmeisterschaften. Eine weitere Bronzemedaille errang Ioannou bei den Hallenweltmeisterschaften 2008 in Valencia, gemeinsam mit dem US-Amerikaner Andra Manson lag er mit 2,30 m nur hinter Stefan Holm und Jaroslaw Rybakow. Bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin siegte Jaroslaw Rybakow mit 2,32 m, dahinter gewann Ioannou mit der gleichen Höhe die Silbermedaille. Bei den Hallenweltmeisterschaften 2010 in Doha belegte Ioannou mit 2,28 m den vierten Platz. Ioannou nahm dreimal an Olympischen Spielen teil, erreichte aber lediglich 2012 in London das Finale, dort belegte er mit 2,20 m den 13. Platz. Bei den Commonwealth Games 2014 belegte er mit 2,28 m den zweiten Platz hinter dem Kanadier Derek Drouin.

Kyriakos Ioannou ist 1,93 m groß und wiegt 66 kg. Ioannou ist vielfacher zyprischer Meister; 2005 und 2009 siegte er bei den Mittelmeerspielen.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]