Länderübersicht Steckertypen, Netzspannungen und -frequenzen

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Dies ist eine Länderübersicht der Netzsteckertypen, Netzspannungen und -frequenzen, die für den Anschluss in der untersten Ebene der Niederspannungsnetze (umgangssprachlich auch Lichtnetz) von Elektrogeräten und Leuchten verwendet werden. In allen Ländern wird Wechselstrom zur Stromversorgung eingesetzt.

Netzsteckertypen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stecker (siehe Liste)

Die verwendeten Buchstaben entsprechen nicht einer Normungsbezeichnung. Die unten aufgeführten Typen A–L wurden in einer Veröffentlichung des US-Handelsministeriums 1998 willkürlich vergeben[1] und werden seitdem weltweit bei Vergleichen genutzt, so auch von der IEC, welche die Auflistung noch um die Typen M und N ergänzte:[2]

Toleranzen der Versorgungsspannung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis in die 1960er Jahre waren für die Versorgungsspannung Toleranzen von (−20…+10) % üblich. Bei teilweise widersprüchlichen Angaben wie beispielsweise von 220 Volt mit (−20…+10) %, 230 Volt mit ±10 % und 240 Volt mit (−10…+5) % handelt es sich daher um die gleiche Nennspannung, für die die Energieversorgungsunternehmen (EVU) als Lieferanten jedoch unterschiedliche Toleranzen garantieren.

Verteilsystem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die meisten Nutzer im touristischen Umfeld ist diese Spalte rein informativ. Es kennzeichnet die Option, durch unterschiedliche Verschaltungen verschieden hohe Spannungen anbieten zu können. Dabei wird meistens unter dem niedrigen Wert die für Kleinverbraucher übliche Netzspannung verstanden. In der Tabelle bedeuten dabei die Abkürzungen:

  1. Y = Dreiphasensystem. Eine Netzspannungsangabe wie beispielsweise 230 V ist die einphasige Spannung zwischen einem Außenleiter und dem Sternpunkt für Verbraucher kleinerer Leistung. Für Drehstromgeräte beträgt die Spannung zwischen den Außenleitern das ≈ 1,73-fache. Zum Beispiel 230 V •  ≈ 400 V.
  2. B = Einphasen-Dreileitersystem. Eine Netzspannungsangabe wie 110 V bedeutet eine einphasige Spannung für Verbraucher kleinerer Leistung. Für größere Verbraucher beträgt die ebenfalls einphasige Spannung das Doppelte. Zum Beispiel 110 V • 2 = 220 V.
  3. M = Einphasensystem. Bei diesem Verteilungssystem existiert nur eine Netzspannung.

Länderliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die meisten Einträge in der nachfolgenden Liste betreffen unabhängige Staaten. Es gibt jedoch einige Gebiete, in denen die Dinge anders gehandhabt werden als in den jeweiligen Mutterländern, z. B. in Hongkong, diese Länder sind separat aufgeführt.

Land Stecker und Steck­dosen V Hz Y / B / M Erläuterung
AfghanistanAfghanistan Afghanistan C, D, F 240 50 Y Die Netzspannung variiert von 160 bis 280 V.
AgyptenÄgypten Ägypten C 220 50
AlbanienAlbanien Albanien C, F, L 220 50 Y
AlgerienAlgerien Algerien C, F 230 50 Y
AndorraAndorra Andorra C, F 230 50 B Anschlüsse für Leuchten und Haushaltssteckdosen haben zwei Außenleiter und keinen Neutralleiter. Die Spannung zwischen den Außenleitern beträgt 230 V.
AngolaAngola Angola C 220 50 Y
AnguillaAnguilla Anguilla A (teils auch B) 110 60
Antigua und BarbudaAntigua und Barbuda Antigua und Barbuda A, B 230 60 Es wird berichtet, dass die Netzspannung im Flughafen 110 V betrage.
ÄquatorialguineaÄquatorialguinea Äquatorialguinea C, E 220 50
ArgentinienArgentinien Argentinien C, I 220 50 Y Außenleiter (Phase) und Neutralleiter sind im Vergleich zu anderen Ländern umgekehrt angeschlossen.
ArmenienArmenien Armenien C, F 220 50 Y
AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan C 220 50 Y
AthiopienÄthiopien Äthiopien C, F, D, J, L 220 50
AustralienAustralien Australien I 230 50 B
AzorenAzoren Azoren B, C, F 220 50 Y
BahamasBahamas Bahamas A, B 120 60 Y
BahrainBahrain Bahrain G 230 50 Y Awali 110 V, 60 Hz
Balearische InselnBalearische Inseln Balearische Inseln C, F 220 50
BangladeschBangladesch Bangladesch A, C, D, G, K 220 50 Y
BarbadosBarbados Barbados A, B 115 50 Y (115/200)
B (115/230)
BelgienBelgien Belgien E+F 230 50 Y (133/230) In großen Teilen Belgiens werden Häuser aus einem 230-V-Drehstromnetz ohne Neutralleiter versorgt. An Haushaltssteckdosen sind zwei Außenleiter angeschlossen, die Spannung zwischen den Außenleitern beträgt 230 V, die Spannung zwischen jedem Außenleiter und Erde beträgt ca. 133 V (230 V / ).
BelizeBelize Belize B, G 110
und
220
60 B (110/220)
B (220/440)
BeninBenin Benin E 220 50 Y
BermudaBermuda Bermuda A, B 120 60 Y, B
BhutanBhutan Bhutan D, F, G, M 230 50 Y
BolivienBolivien Bolivien A, C 220

230
50 Y La Paz & Viacha 115 V. La Paz auch 230 V, teilweise sind im selben Raum beide Netze vorhanden.
Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina C, F 220 50 Y
BotswanaBotswana Botswana D, G, M 230 50 Y
BrasilienBrasilien Brasilien N (NBR 14136), vereinzelt in alten Installa­tionen: A, B, C 110,
127 und
220
60 B (110/220)
Y (127/220)
Y (220/380)
Die große Mehrzahl der Steckdosen entsprechen der brasilianischen Norm NBR 14136, in diese passt auch der Eurostecker. Vereinzelt gibt es noch alte, nicht umgerüstete Steckdosen, die so ausgeführt sind, dass sowohl Typ A als auch Typ C eingesteckt werden können. Nebeneinanderverkabelung beider Netzspannungen ist nicht unüblich, Stromverbraucher mit stärkerem Leistungsbedarf wie Waschmaschinen werden eher an 220 V angeschlossen – dies auch in Gebieten, in denen 110 V vorherrscht. Zu beachten ist, dass in Abhängigkeit von der Region die genaue Netzspannung auch 110 V, 115 V, 127 V, 130 V, 220 V oder 240 V betragen kann.
BruneiBrunei Brunei G 240 50 Y
BulgarienBulgarien Bulgarien C, F 230 50 Y
Burkina FasoBurkina Faso Burkina Faso C, E 220 50 Y
BurundiBurundi Burundi C, E 220 50 Y
ChileChile Chile C, L 220 50 Y
China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China A, C, I, inoffiziell auch G 220 50 Y Der Gebrauch von Typ G ist wahrscheinlich durch Hongkong beeinflusst. In Neubauten sind Kombinationssteckdosen aus A, C und I üblich (in einer Installation). Mehrfachverlängerungssteckdosen, die Typ A, C, G und I aufnehmen, sind üblich.
CookinselnCookinseln Cookinseln I 240 50
Costa RicaCosta Rica Costa Rica A, B 120 60 B
DanemarkDänemark Dänemark C, K 230 50 Y
DeutschlandDeutschland Deutschland C, F 230 50 Y Typ F („Schuko“, kurz für „Schutzkontakt“) ist der Standard. Typ C (Eurostecker) ist üblich für Geräte mit Schutzisolierung und geringem Stromverbrauch. Steckdosen vom Typ C sind seltener, sie existieren in platzsparenden Mehrfachsteckdosen und in älteren Installationen.
Vor allem in den neuen Bundesländern finden sich in Altinstallationen Steckdosen mit der Schutzart „klassische Nullung“, der Neutralleiter dient hier gleichzeitig als Schutzleiter.
In Deutschland erhältliche Stecker (an Geräten) mit Schutzleiter sind im Regelfall vom Typ E+F.
In Teilen des Bundeslandes Berlin gibt es noch Netzgebiete mit 3×230 V, wo einphasige Verbraucher für 230 V zwischen zwei Außenleitern angeschlossen werden.[3]
In Hotels sind zudem galvanisch getrennte Rasiersteckdosen verbreitet, die zusätzlich britische und amerikanische Stecker aufnehmen können.
DominicaDominica Dominica D, G 230 50 Y
Dominikanische RepublikDominikanische Republik Dominikanische Republik A, B 110 60 B 240 V für Klimaanlagen oder elektrische Wäschetrockner, Stecker ähnlich Typ I
DschibutiDschibuti Dschibuti C, E 220 50
EcuadorEcuador Ecuador A, B 120

127
60 Y, B
El SalvadorEl Salvador El Salvador A–G, I, J, L 115 60 B
ElfenbeinküsteElfenbeinküste Elfenbeinküste C, E 230 50
EritreaEritrea Eritrea C, L 230 50 Y
EstlandEstland Estland C, F 230 50 Y
FalklandinselnFalklandinseln Falklandinseln G 240 50
FaroerFäröer Färöer C, K 220 50
FidschiFidschi Fidschi I 240 50 Y
FinnlandFinnland Finnland C, F 230 50 Y Bei älteren Installationen sind oft noch Typ-C-Steckdosen (rund ohne Schutzkontakt) anzutreffen
FrankreichFrankreich Frankreich C, E 230 50 Y sog. 2P+T = deux pôles plus terre/zwei Pole und Schutzleiter
Franzosisch-GuayanaFranzösisch-Guayana Französisch-Guayana C, D, E 220 50 Y
Franzosisch-PolynesienFranzösisch-Polynesien Französisch-Polynesien A, B, E 220 60 Y
GabunGabun Gabun C 220 50 Y
GambiaGambia Gambia G 230 50 Y
Palastina AutonomiegebietePalästina Gazastreifen H 230 50 Y
GeorgienGeorgien Georgien C, F 220 50 Y
GhanaGhana Ghana D, G 230 50 Y
GibraltarGibraltar Gibraltar C, G 240 50 Y
GrenadaGrenada Grenada G 230 50 Y
GriechenlandGriechenland Griechenland C, F 230 50 Y In Altbauten gibt es zusätzlich auch die alte italienische L-Steckdose, diese wird zunehmend durch die deutsche Schukosteckdose F ersetzt.
GronlandGrönland Grönland C, F, K 220 50 Y Heutzutage werden nur noch Schuko-Steckdosen in elektrische Hausinstallationen eingebaut. In manchen Altbauten jedoch gibt es vereinzelt Steckdosen des Typs E (2 Phasen und Nullung)
GuadeloupeGuadeloupe Guadeloupe C, D, E 230 50 Y
GuamGuam Guam A, B 110 60 Y, B
GuatemalaGuatemala Guatemala A, B, G, I 120 60 B
Guinea-aGuinea Guinea C, F, K 220 50 Y
Guinea-BissauGuinea-Bissau Guinea-Bissau C 220 50 Y
GuyanaGuyana Guyana A, B, D, G 240 60 B
HaitiHaiti Haiti A, B 110 60 B
HondurasHonduras Honduras A, B 110 60 B
HongkongHongkong Hongkong G, während D & M in alten Installationen verwendet werden 220 50 Y Basiert vor allem auf dem britischen System. Teils Rasiersteckdose (siehe Vereinigtes Königreich), jedoch nicht sehr üblich.
IndienIndien Indien C, D, M 230 50 Y Teilweise auch Gleichstromnetze verbreitet.[4]
IndonesienIndonesien Indonesien C, F, G 127
und
230
50 Y G-Steckdosen sind nur noch in Altinstallationen zu finden, Neuinstallationen haben die deutsche Schukosteckdose F.
Isle of ManIsle of Man Insel Man C, G 240 50
IrakIrak Irak C, D, G 230 50 Y
IranIran Iran C 230 50 Y
IrlandIrland Irland G (D und M manchmal in alten Installa­tionen, wie im Vereinigten Königreich) 230 50 Y teilweise Rasiersteckdose (siehe Vereinigtes Königreich)
IslandIsland Island C, F 230 50 Y In Altinstallationen sind teilweise noch Steckdosen der italienischen Firma Bticino vom Typ „Magic“ zu finden.
IsraelIsrael Israel C, H 230 50 Y
ItalienItalien Italien
San MarinoSan Marino San Marino
VatikanstadtVatikan Vatikanstadt
L, C, (F, E) 230 50 Y Die italienische L-Steckdose ist in älteren Gebäuden in zwei Varianten vorhanden: der größeren 16-Ampere-Steckdose mit weiterem Abstand der Kontakte und größerem Kontaktdurchmesser (kompatibel nur mit 16A-L-Stecker), und der kleineren 10-Ampere-Variante, die sowohl geerdete 10A-L-Stecker als auch Eurostecker C aufnimmt. In Neubauten ist eine Kombisteckdose für 16A- und 10A-L-Stecker üblich und erlaubt auf dem Platz einer italienischen Standard-Unterputzdose drei Steckplätze (oder einen Lichtschalter und zwei Steckplätze) bzw. auf demselben Platz einer Schukosteckdose zwei L-Steckdosen. Eine Variante, die sowohl 16A- als auch 10A-L-Stecker (Mittel-Pin Erde) und Eurostecker oder alternativ Schukostecker und (seltener auch französische E) aufnehmen kann, wird in Neuinstallationen gegen Aufpreis verwendet. Reine Schukosteckdosen (CEE 7/7) sind nicht erhältlich, da mit den meisten geerdeten italienischen Haushaltsgeräten nicht kompatibel. Fast verschwunden ist BTicino „Magic“ aufgrund der Inkompatibilität mit allen anderen Steckern.
JamaikaJamaika Jamaika A, B 110 50
JapanJapan Japan A, B 100 50
und
60
Y, B Ostjapan 50 Hz (Tokio, Kawasaki, Sapporo, Yokohama, und Sendai); Westjapan 60 Hz (Osaka, Kyōto, Nagoya, Hiroshima). B-Steckdosen mit Schutzkontakt sind unüblich, A-Steckdosen sind deutlich weiter verbreitet. Teilweise ist eine Schraubklemme zur Verbindung des Schutzleiters vorhanden.
JemenJemen Jemen A, D, G 230 50
JordanienJordanien Jordanien B, C, D, F, G, J 230 50
Jungferninseln AmerikanischeAmerikanische Jungferninseln Amerikanische und
Jungferninseln BritischeBritische Jungferninseln Britische Jungferninseln
A, B 110 60
Cayman IslandsCayman Islands Kaimaninseln A, B 120 60
KambodschaKambodscha Kambodscha A, C, G 230 50 Y
KamerunKamerun Kamerun C, E 220 50 Y
KanadaKanada Kanada A, B 120 60 B
Kanalinseln:
GuernseyGuernsey Guernsey
JerseyJersey Jersey
C, G 230 50
Kanarische InselnKanarische Inseln Kanarische Inseln C, E, L 220 50
Kap VerdeKap Verde Kap Verde C, F 220 50 Y
KasachstanKasachstan Kasachstan C 220 50 Y
KatarKatar Katar D, G 240 50
KeniaKenia Kenia G 240 50 Y
KirgisistanKirgisistan Kirgisistan C 220 50
KiribatiKiribati Kiribati I 240 50
KolumbienKolumbien Kolumbien A, B 110 60 Y, B
KomorenKomoren Komoren C, E 220 50 Y
Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo Demokratische Republik Kongo C, D 220 50 Y
Kongo RepublikRepublik Kongo Republik Kongo C, E 230 50 Y
KroatienKroatien Kroatien C, F 230 50 Y
KubaKuba Kuba A, B, C, L 110 60 B In vielen Bereichen (z. B. Krankenhäuser, Touristen-Hotels) wird auch 220 V verwendet
KuwaitKuwait Kuwait C, G 240 50 Y
LaosLaos Laos A, B, C, E, F 230 50 Y
LesothoLesotho Lesotho M 220 50 Y
LettlandLettland Lettland C, F 220 50 Y
LibanonLibanon Libanon A, B, C, D, G 110
und
200
50 Y
LiberiaLiberia Liberia A, B, C, F 120
und
240
50
und
60
Y, B Früher 60 Hz, jetzt vermehrt 50 Hz. Viele private Kraftwerke liefern immer noch 60 Hz. Typ A und B werden für 110 V genutzt; C und F für 240 V. Es wird sehr empfohlen, die Netzspannung mit einem Testgerät zu überprüfen, egal wie die Steckdose aussieht. (Mit Stand 2005 gab es keinen zentralen Stromversorger in Liberia. Elektrizität wurde privat erzeugt.)
LibyenLibyen Libyen D 127 50 Y Barce, Benghasi, Derna, Sebha & Tobruk 230 V. Wird auf 230 V standardisiert.
LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein C, J 230 50 Y Steckertyp nach Schweizer Norm, Typ C nur in der Ausführung CEE 7/16
LitauenLitauen Litauen C, F 230 50 Y
LuxemburgLuxemburg Luxemburg C, F 230 50 Y
MacauMacau Macau D, M, G, eine geringe Anzahl von F 220 50 Y Keine offiziellen Standards. Auf dem Macau-HK-Fährpier, der von der portugiesischen Regierung vor der Übergabe gebaut wurde, war der Standard jedoch E+F. Nach der Übergabe an China führte Macau Typ G in Regierungs- und Privatgebäuden ein.
MadagaskarMadagaskar Madagaskar C, D, E, J, K 127
und
220
50 Y
MadeiraMadeira Madeira C, F 220 50 Y, B
MalawiMalawi Malawi G 230 50 Y
MalaysiaMalaysia Malaysia G 240 50 Y Penang 230 V
MaledivenMalediven Malediven A, D, G, J, K, L 230 50 Y
MaliMali Mali C, E 220 50 Y
MaltaMalta Malta G 230 50 Y
MarokkoMarokko Marokko C, E 127
und
220
50 Y schrittweise Umstellung auf 220 V
MartiniqueMartinique Martinique C, D, E 220 50 Y
MauretanienMauretanien Mauretanien C 220 50
MauritiusMauritius Mauritius C, G 230 50 Y
MexikoMexiko Mexiko A, B 127 60 Y Typ B wird vermehrt üblich. Die Netzspannung kann, abhängig vom lokalen Umspannwerk, von 110 V bis 135 V variieren. Ein Einphasen-Dreileiternetz (oft inkorrekt als Zweiphasenstrom bezeichnet) ist allgemein üblich. Die örtlichen Elektriker installieren gerne beide Spannungen mit einer Typ-A-Steckdose, um 240 V für Klimaanlagen oder Waschmaschinen und Trockner bereitzustellen. Achtung, in der Regel kein entsprechender Warnhinweis!
Mikronesien Foderierte StaatenMikronesien Mikronesien A, B 120 60
Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau C, F 220 50 Y
MonacoMonaco Monaco C, D, E, F 127
und
220
50 Y
MongoleiMongolei Mongolei C, E 230 50 Y
MontenegroMontenegro Montenegro C, F 220 50 Y
MontserratMontserrat Montserrat A, B 230 60 Y
MosambikMosambik Mosambik C, F, M 220 50 Y Typ M findet sich vor allem nahe der Grenze zu Südafrika, einschließlich der Hauptstadt Maputo.
MyanmarMyanmar Myanmar (Birma) C, D, F, G 230 50 Typ G findet sich vor allem in besseren Hotels. Große Hotelketten sollen auch für verschiedene Steckertypen geeignete Steckdosen haben.
NamibiaNamibia Namibia M, D, (C, F) 220 50 Y Typ C und F findet sich vor allem in touristischen Einrichtungen, u. a. Hotels
NauruNauru Nauru I 240 50 Y
NepalNepal Nepal C, D, M 230 50 Y
NeukaledonienNeukaledonien Neukaledonien E 220 50 Y
NeuseelandNeuseeland Neuseeland I 230 50 Y
NicaraguaNicaragua Nicaragua A 120 60 B
NiederlandeNiederlande Niederlande C, F 230 50 Y Typ F ist der vorgeschriebene Standard. Steckdosen vom Typ C sind noch sehr häufig in Wohnhäusern anzutreffen, da Typ F bis 1997 nur in Küche, Bad und Außenbereich erforderlich war. Wohnhäuser wurden für lange Zeit einphasig angeschlossen, mittlerweile wird ein Drehstromanschluss aber auch für Wohnhäuser immer üblicher.
ArubaAruba Aruba
BonaireBonaire Bonaire
CuraçaoCuraçao Curaçao
A, B, F 127
und
220
50 Y, B Lago Colony (Aruba): 115 V
Sint MaartenSint Maarten Sint Maarten 120 V, 60 Hz;
SabaSaba Saba und Sint EustatiusSint Eustatius Sint Eustatius 110 V, 60 Hz, Typ A, vielleicht auch Typ B.
NigerNiger Niger A, B, C, D, E, F 220 50 Y
NigeriaNigeria Nigeria D, G 240 50 Y
Korea NordNordkorea Nordkorea C 220 60
NordmazedonienNordmazedonien Nordmazedonien C, F 220 50
NorwegenNorwegen Norwegen C, F 230 50 Y
OkinawaOkinawa Okinawa A, B, I 100 60 B Militärische Einrichtungen 120 V
OmanOman Oman C, G 240 50 Y andere Netzspannungen häufig
OsterreichÖsterreich Österreich C, F, E+F 230 50 Y Typ F („Schuko“, kurz für „Schutzkontakt“) ist der Standard. Typ C (Eurostecker) ist üblich, vor allem für Geräte mit geringerem Stromverbrauch. Typ-C-Steckdosen sind sehr unüblich, sie existieren nur in sehr alten Installationen und in platzsparenden Verteilern.
OsttimorOsttimor Osttimor C, E, F, I 220 50
PakistanPakistan Pakistan C, D 230 50 Y
PanamaPanama Panama A, B 110 60 B Panama-Stadt 120 V
Papua-NeuguineaPapua-Neuguinea Papua-Neuguinea I 240 50 Y
ParaguayParaguay Paraguay A, B, C, F, I, L 220 50 M, Y Dreiphasensystem nur bei Hoch- oder Mittelspannungsanschluss mit eigenem Transformator; dies ist jedoch bereits bei größeren Einfamilienhäusern nicht unüblich. Überwiegend Kombinationssteckdosen für A und C (nicht für Konturenstecker). Steckdosen für B, F, I und L sind eher selten anzutreffen.
PeruPeru Peru A, B, C 220 60 B Talara 110/220 V; Arequipa 50 Hz
PhilippinenPhilippinen Philippinen A, B, C 220 60 Y
PolenPolen Polen C, E 230 50 Y
PortugalPortugal Portugal C, F 230 50 Y
Puerto RicoPuerto Rico Puerto Rico A, B 120 60 B
ReunionRéunion Réunion E 220 50 Y
RuandaRuanda Ruanda C, J 230 50 Y
RumänienRumänien Rumänien C, F 230 50 Y fast identisch mit deutschen Standards
RusslandRussland Russland C, F 230 50 Y fast identisch mit deutschen Standards. Geräte mit hohem Stromverbrauch, wie z. B. Elektroherde, werden ans 400-V-Netz angeschlossen.
Saint Kitts NevisSt. Kitts und Nevis St. Kitts und Nevis D, G 230 60
Saint LuciaSt. Lucia St. Lucia G 240 50
Saint Vincent GrenadinenSt. Vincent und die Grenadinen St. Vincent und die Grenadinen A, C, E, G, I, K 230 50
SambiaSambia Sambia C, D, G 230 50
SamoaSamoa Samoa I 230 50 Y
Samoa AmerikanischAmerikanisch-Samoa Amerikanisch-Samoa A, B, F, I 120 60 B
Saudi-ArabienSaudi-Arabien Saudi-Arabien A, B, F, G 127
und
220
60
SchwedenSchweden Schweden C, F 230 50 Y
SchweizSchweiz Schweiz C, J 230 50 Y Typ C nur in der Ausführung Eurostecker (CEE 7/16, nicht geerdet, Stiftdicke 4 mm). In neueren Gebäuden und Installationen gibt es nur Buchsen des Typs J (meistens mit versenkter Buchse, nach 2016 obligatorisch: SEV 1011 Type 13[5]), welche den Eurostecker und den geerdeten Typ-J-Stecker akzeptiert, aber nicht den französischen CEE 7/17. Allerdings trifft man noch relativ oft flache, nicht versenkte Buchsen des Typs J an, welche auch den Eurostecker akzeptiert, nicht aber den französischen Typ E oder C, oder den deutschen Typ-F-Stecker, weil deren Stifte zu dick sind (4,8 Millimeter).
In sehr alten Installationen findet man nicht versenkte Typ-C-Buchsen oder solche, welche Stecker des Typs E akzeptieren. Diese nicht versenkten Stecker nehmen auch Stecker der Typen E, F, oder E&F auf, die Erdung jedoch funktioniert nicht!
Seit 1. Januar 2013 dürfen nur noch teilisolierte Stecker (SEV 1011, Typ 11 [Typ C, ungeerdet] und Typ 12 [Typ J]) in der Schweiz in Umlauf gebracht werden.[6]
SenegalSenegal Senegal C, D, E, K 230 50 Y
SerbienSerbien Serbien C, F 230 50 Y
SeychellenSeychellen Seychellen G 240 50 M
Sierra LeoneSierra Leone Sierra Leone D, G 230 50 Y
SimbabweSimbabwe Simbabwe D, G 220 50 Y
SingapurSingapur Singapur G, (M) 230 50 Y Typ-A-Adapter sind weithin erhältlich als Verlängerungen zu Mehrfachsteckern, die vor allem für Audio- und Videoanlagen genutzt werden. Typ M für Klimaanlagen
SlowakeiSlowakei Slowakei C, E 230 50 Y
SlowenienSlowenien Slowenien C, F 230 50 Y
SomaliaSomalia Somalia C 220 50 Y, B
SpanienSpanien Spanien C, F, L 230 50 Y
Sri LankaSri Lanka Sri Lanka D, M 230 50 Y In Hotels auch Typ G sowie abweichende Spannung und Frequenz bei selbstgeneriertem Strom (z. B. 250 V bei 60 Hz) bei isolierter Lage.
SudanSudan Sudan C, D 230 50 Y
SudafrikaSüdafrika Südafrika M, D, C, N (IEC 60906-1) 220

230
50 Y Makhanda und Port Elizabeth 250 V; findet sich auch in King William’s Town
Korea SudSüdkorea Südkorea C, F 220 60 Y 110 V mit Steckern A & B (unter dem Einfluss der japanischen Kolonialzeit) waren früher üblich, wird aber, wo noch vorhanden, ersetzt. In älteren Gebäuden noch vorzufinden, einige Hotels bieten sowohl 110-V- wie auch 220-V-Stromversorgung.
SudsudanSüdsudan Südsudan C, D 230 50 Y
SurinameSuriname Suriname C, F 127 60
SwasilandSwasiland Swasiland M 230 50 Y
SyrienSyrien Syrien C, E, L 220 50 Y
TadschikistanTadschikistan Tadschikistan C, I 220 50 Y
TaiwanRepublik China (Taiwan) Taiwan A, B 110 60 B Das System ist von der japanischen Kolonialzeit beeinflusst.
TansaniaTansania Tansania D, G 230 50 Y
ThailandThailand Thailand A, B, C 220 50 Y Ältere Steckdosen sind vom Typ A, moderne Steckdosen sind eine Kombination der Typen B und C. Sie können die amerikanischen Steckertypen A und B und den Euroflachstecker C aufnehmen. Die Steckertypen E, F und EF können ebenfalls eingesteckt werden, wobei die Typen E und EF durch einen zusätzlichen Erdungsstift auch geerdet werden können.
TogoTogo Togo C 220 50 Y, B Lome 127 V
TongaTonga Tonga I 240 50 Y
Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago A, B 115 60 Y, B
TschadTschad Tschad D, E, F 220 50
TschechienTschechien Tschechien C, E 230 50 Y
TunesienTunesien Tunesien C, E 230 50 Y
TurkeiTürkei Türkei F (früher auch C) 230 50 Y
TurkmenistanTurkmenistan Turkmenistan B, F 220 50 Y
UgandaUganda Uganda G 240 50 Y
UkraineUkraine Ukraine C, F 230 50 Y Hausanschlüsse sind in der Regel nur einphasig ausgeführt, die Elektroinstallationen verfügen in der Regel über keinen Schutzleiter. Vor allem in älteren Installationen kommen noch Steckdosen für Stecker mit geringerem Stiftdurchmesser (Gost-7396-System) als beim Konturenstecker Typ C vor. Mancherorts sind noch 110-V-Steckdosen anzutreffen.
UngarnUngarn Ungarn C, F 230 50 Y
UruguayUruguay Uruguay C, F, I, L 220 50 Typ F wird als Resultat der Computernutzung vermehrt üblich. Außenleiter und Neutralleiter vertauscht wie in Argentinien.
UsbekistanUsbekistan Usbekistan C, F, I 220 50 Y Kein Standard in Hotels (In neueren Hotels sind Typ F und/oder G, je nach Hotel, vorzufinden)
VanuatuVanuatu Vanuatu I 220 50 Selten findet man noch in alten französischen Installationen Typ E wie in Frankreich.
VenezuelaVenezuela Venezuela A, B 120 60 Y
Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Vereinigte Arabische Emirate C, D, G 220 50
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten A, B 120 60 Y, B 240 V für Klimaanlagen oder elektrische Wäschetrockner, Stecker ähnlich Typ I. Neue 240-V-Anlagen offiziell nach NEMA type 14-50R bis 50 A, und 14-30R bis 30 A. Stromerzeugung und Hochspannungsnetz dreiphasig, lediglich Kleinverbraucher über Einphasen-Dreileiternetz versorgt.
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich G (D und M finden sich in sehr alten Installa­tionen und für besondere Geräte) 230 50 Y, B Eine Rasiersteckdose findet sich manchmal in Badezimmern und akzeptiert kleine Stromverbraucher mit britischen BS-4573-Steckern und weiteren zweipoligen Steckertypen. Sie vereint fast immer eine 110-V- und eine 220-V-Anschlussmöglichkeit in derselben Steckdose oder einen Schalter, mit dem die Netzspannung gewählt werden kann. Die Typ-G-Steckdose hat häufig einen Ausschalter. Ein zweipoliger Stecker der Norm BS 4573 ist für Rasierapparate und Ladegeräte elektrischer Zahnbürsten üblich, er entspricht der 5-A-Version des Typ D und sieht dem Eurostecker sehr ähnlich. Daher sind auch Adapter von Typ G auf Typ D weit verbreitet und leicht erhältlich, welche auch den Eurostecker aufnehmen. Touristen dürfen diese aber nicht mit einem Adapter für Schukostecker verwechseln, da dabei der Schutzleiter nicht kontaktieren würde, was lebensgefährlich sein könnte.
VietnamVietnam Vietnam A, C, G 127
und
220
50 Y Soll auf 220 V standardisiert werden. Typ G findet sich in neueren Hotels, vor allem denen, die von Firmen aus Hongkong und Singapur errichtet wurden.
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland C, F 220 50 Y
Zentralafrikanische RepublikZentralafrikanische Republik Zentralafrikanische Republik C, E 220 50
Zypern RepublikRepublik Zypern Zypern G 240 50 Y

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mains connectors – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. U.S. Department of Commerce, International Trade Administration (Hrsg.): Electric Current Abroad. 1998 Edition. 2002, ISBN 0-16-054786-5 (englisch). Electric Current Abroad (Memento vom 10. Januar 2017 im Internet Archive) (Tabelle ohne Bilder und länderspezifisch mit Bildern, 1998, Nachdruck 2002)
  2. IEC: World plugs
  3. Technische Anschlussbedingungen für den Anschluss an das Niederspannungsnetz, TAB NS Nord der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, Kapitel 5.1, abgerufen am 5. April 2014
  4. Außenministerium Österreich: Reiseinformation Indien
  5. Referenzübersicht des Schweizerischen Starkstrominspektorats ESTI (Memento vom 25. April 2012 im Internet Archive) (Infoblatt der Bundesverwaltung; PDF; 772 KiB)
  6. New standard for plugs in Switzerland starting from 2013 (PDF, deutsch/englisch; 195 kB)